Was Teams und Führungskräfte von Eseln lernen können
Shownotes
Ein Esel bleibt stehen. Du ziehst am Strick. Nichts passiert. Wer ist jetzt eigentlich stur?
Vielleicht liegt das Problem gar nicht beim Esel, sondern bei deiner Art zu kommunizieren.
In dieser Folge von FAIRstärkung wird es tierisch spannend! Anja und Helene begrüßen Steffi Buchholz, Gründerin und Geschäftsführerin von Donkey Oaks. Gemeinsam mit ihrem Mann Tim hat sie einen Ort geschaffen, an dem Esel zu ungewöhnlichen Lehrmeistern für Führungskräfte und Teams werden.
Und die haben uns Menschen einiges voraus – zumindest, wenn es um das Miteinander geht.
Was Esel über gute Führung verraten
Esel gelten als stur, eigensinnig und manchmal schwer zu überzeugen. Doch Steffi räumt mit diesem Vorurteil auf.
Esel folgen nicht einfach, weil jemand das Sagen hat. Sie reagieren auf Körpersprache, Klarheit, Vertrauen und die Art, wie ihnen jemand begegnet.
Was passiert also, wenn eine Führungskraft versucht, einen Esel mit Druck durch einen Parcours zu bewegen? Und warum funktioniert es manchmal viel besser, wenn sie stattdessen freundlich einlädt und Freiraum lässt?
Steffi erklärt, wie die Tiere menschliche Verhaltensweisen unmittelbar spiegeln und dadurch Erkenntnisse ermöglichen, die in klassischen Mitarbeiter*innengesprächen oft schwer zu vermitteln sind.
Teambuilding mit Eseln: Wenn plötzlich nichts mehr funktioniert
Ein Team, drei Esel und eine gemeinsame Aufgabe. Klingt eigentlich einfach.
Doch wenn alle gleichzeitig ihre eigenen Ideen verfolgen, niemand die Richtung vorgibt und Absprachen fehlen, entsteht schnell Chaos.
Genau diese Situationen nutzt Steffi bei Donkey Oaks, um Teamdynamiken sichtbar zu machen.
Dabei geht es um Fragen, die wir auch aus unserem beruflichen Alltag kennen:
Wie klar kommunizieren wir miteinander?
Welche Rolle übernehmen wir innerhalb eines Teams?
Hören wir einander wirklich zu?
Wie gehen wir mit unterschiedlichen Bedürfnissen um?
Was braucht es, damit Zusammenarbeit auf Augenhöhe funktioniert?
Die Esel geben keine Bewertungen ab. Sie reagieren einfach auf das, was ihnen begegnet. Und genau darin liegt für Steffi die besondere Stärke ihrer tiergestützten Arbeit.
Vom Konzernjob zum eigenen Eselhof
Doch diese Folge handelt nicht nur von Führung und Teamarbeit. Es geht auch um Mut, Veränderung und darum, den eigenen Lebensentwurf zu hinterfragen.
Steffi erzählt offen von ihrer Zeit in einem großen Hamburger Medienkonzern. Von Veränderungsprozessen, begrenzten Handlungsspielräumen und der Erkenntnis, dass ein sicherer Job nicht unbedingt der richtige sein muss.
Gemeinsam mit ihrem Mann Tim begann sie, von einem anderen Leben zu träumen.
Aus ersten Überlegungen während einer Australienreise entstand nach und nach ein konkreter Plan: raus aus der Großstadt, näher an die Natur und hinein in die Selbstständigkeit.
Heute verbindet Donkey Oaks ihre beruflichen Erfahrungen mit der Liebe zu Tieren und dem Wunsch, Unternehmen bei einem besseren Miteinander zu unterstützen.
Selbstständigkeit, Familie und ein Hof voller Herausforderungen
Ein Hof mit 7.500 Quadratmetern, Kinder, Esel, Umbauarbeiten und der Aufbau eines Unternehmens – das alles gleichzeitig zu stemmen, verlangt einiges.
Steffi spricht darüber, was sie und Tim auf ihrem Weg unterschätzt haben, warum gegenseitige Unterstützung so wichtig ist und welche Erkenntnis ihnen besonders geholfen hat:
„Stop Starting, Start Finishing.“
Also weniger gleichzeitig anfangen und stattdessen Dinge konsequent zu Ende bringen.
Warum sich Investitionen in gute Zusammenarbeit lohnen
Gerade wenn Unternehmen sparen müssen, werden häufig zuerst Budgets für Weiterbildung, Teamworkshops und Personalentwicklung gestrichen.
Für Steffi ist das der falsche Ansatz.
Denn wenn Teams nicht gut zusammenarbeiten, Ziele unklar bleiben oder Konflikte den Alltag bestimmen, können selbst fachlich hervorragend aufgestellte Mitarbeiter*innen ihre Stärken nicht vollständig entfalten.
Sie erklärt, warum erfolgreiche Teamentwicklung mehr braucht als einen schönen gemeinsamen Tag und weshalb Veränderung vor allem bei der eigenen Haltung beginnt.
Eine Folge über Esel, Menschen und neue Perspektiven
Dieses Gespräch zeigt, dass wir unsere gewohnten Denkweisen öfter hinterfragen sollten.
Vielleicht müssen wir nicht immer mehr Druck ausüben, schneller werden oder lauter auftreten. Vielleicht reicht es manchmal schon, unserem Gegenüber besser zuzuhören, Bedürfnisse wahrzunehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Und manchmal braucht es dafür eben einen Esel, der einfach stehen bleibt.
Hör rein und finde heraus, was wir von unseren vierbeinigen Kolleg*innen über Führung, Zusammenarbeit und ein respektvolles Miteinander lernen können!
Weiterführende Links
Unser Gast: Steffi Buchholz, Donkey Oaks GmbH
Website: https://www.donkey-oaks.de/
Donkey Oaks bietet tiergestütztes Business-Coaching, Führungskräfteentwicklung, Teambuilding und eine Workshop-Location in der Lüneburger Heide.
FAIRstärkung – der Podcast von fairvendo
Transkript anzeigen
00:00:05: Da denkt sich geil, ich stehe hier.
00:00:07: Ich mache gar nix und werde gekrault.
00:00:08: Kraulen finde ich super!
00:00:11: Da haben wir ein völlig falsches Bild von diesem typischen Leidwolf der die Familie anführt und verteidigt und so es gibt's so gar nicht.
00:00:19: Der Esel zeigt dir nur dass gerade irgendwas noch fehlt damit er gerne mitgehen möchte.
00:00:27: Hallo und herzlich willkommen.
00:00:29: Wir sind deine Verstärkung von Verwendo Ein Podcast für nachhaltige Versicherungen und sozialethisches Finanzwesen.
00:00:36: Hier geht es nicht nur um deinen persönlichen Wohlstand, sondern auch um eine bessere Zukunft für uns alle.
00:00:42: Im heutigen Format nachgefragt reden wir mit Expertinnen und Gästen – dabei teilen sie ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen mit uns, insbesondere zu Finanz- und Versicherungsthemen.
00:00:53: Das soll dich inspirieren und befähigen, nicht nur deine eigene Zukunft zu gestalten, aber auch zu positiven Veränderungen in der Welt beizutragen!
00:01:02: So werden wir ganz nebenbei zu deiner
00:01:04: Verstärkung.".
00:01:07: Ich bin Anja Werner, Nachhaltigkeitsbeauftragte von Verwendu und zusammen mit Helene im Marketing Team.
00:01:13: Mein Name ist Helene Bossmann.
00:01:14: ich bin Diplombetriebswirtin und habe einen Master in Wirtschaftspädagogik.
00:01:18: Ich bin seit dreizehn Jahren selbstständiger als Versicherungsmarklerin und davon seit zehn Jahren bei Verwenduu.
00:01:22: Hallo Helene!
00:01:24: Hi Anja!
00:01:25: Weißt du nicht mehr so genau wie einer von Helene?
00:01:28: Ich wollte hallo Helene sagen.
00:01:31: Helene, ich hab uns heute einen Gast mitgebracht den Du schon kennst und zwar waren wir in ... es war in diesem Jahr oder?
00:01:37: Ja.
00:01:37: Wir waren in diesem Jahr am Anfang des Jahres nämlich auf diesem Eselhof, erinnerst du dich mit der ganzen Firma?
00:01:42: Wir haben einen wunderbaren Workshop gemacht, ein Jahresklausur wie wir das nennen und ich habe uns die Geschäftsführerin mitgebracht.
00:01:50: und ja Hallo Steffi!
00:01:52: Ich freue mich dass Du da bist.
00:01:53: Hallo
00:01:54: ihr beiden.
00:01:54: moin
00:01:55: Liebe Steffii, im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig hast du die Danky Oaks GmbH gegründet.
00:02:00: magst du unseren Hörerinnen etwas darüber erzählen?
00:02:01: und vor allen Dingen interessiert mich auch wie dein Weg dahin war.
00:02:04: Ja, ich habe letztes Jahr die Donkey Oaks GmbH gegründet und möchte euch sehr gerne erzählen was wir da machen.
00:02:11: Wir begleiten Teams- und Führungskräfte, die sich weiterentwickeln wollen hin zu einem positiven und kooperativen und zukunftsfähigen Miteinander.
00:02:20: Das sind zum Beispiel Teams, die zu uns kommen, die an ihrer Teamdynamik arbeiten möchten oder es kommen Führungskräfte zu uns, die für sich auch besser verstehen möchten an welchen Faktoren sie arbeiten können, um ihre Führungsqualitäten zu verbessern oder auch das Miteinander im Team aus Sicht der Führungskraft besser zu gestalten.
00:02:40: und das Ganze machen wir tiergestützt mit Eseln.
00:02:44: Wir haben drei Esel hier auf dem Hof.
00:02:46: Das wisst ihr beiden ja auch schon?
00:02:48: Ja,
00:02:48: die sind so süß!
00:02:49: Ich erinnere mich an Boris.
00:02:51: Genau aber eure Zuhörerinnen ja noch nicht.
00:02:55: Wir arbeiten hiermit Eselen.
00:02:56: Wir machen es tiergestürzt damit die Menschen außerhalb eines Seminarraums mal ins Erleben dessen kommen, was all das bedeutet.
00:03:06: Was miteinander gestalten bedeutet heißt wir vermitteln auch Theorienhalte.
00:03:12: Das gehört immer dazu.
00:03:13: also man muss alle diese Themen auch in einen Kontext setzen damit die Leute wissen wozu sie da sind und was wir hier mit denen letztendlich ja vorhaben.
00:03:22: aber was wir mit den Eseln schaffen ist ein erleben der eigenen Haltung Denn das ganze Thema Miteinander im Team oder miteinander zwischen Führungskraften und Teams basiert immer auf einem menschlichen Miteinander.
00:03:42: Also wir arbeiten hier nicht an irgendwelchen fachlichen Themen, es ist auch völlig egal aus welcher Branche die Leute kommen weil letztendlich auch den Eseln ganz egal ist ob da jetzt eigentlich eine Führungskraft vor denen steht oder ein Teammitglied und ob es der Auszubildende ist oder das Geschäftsführer des Unternehmens.
00:03:58: Sondern die Esel prüfen die ganze Zeit, wie wirkt diese Person eigentlich auf mich?
00:04:02: Und was bringt diese Person für eine Haltung mit?
00:04:05: Wirkt sie so auf mich, dass ich Lust habe, mit dem irgendwas zu machen?
00:04:09: beispielsweise einen Parkour zu erledigen?
00:04:11: oder bringt die Person irgendwie eine Haltung mit, die mich davon abhält.
00:04:14: Weil ich keinen Vertrauen fassen kann, weil die Person nicht klar kommunizieren kann was sie eigentlich will, weil sie mit viel Druck auftritt und ich eher Angst haben muss vor der anstatt irgendwie Lust habe mich von der motivieren zu lassen irgendwas zu tun.
00:04:28: Und deshalb setzen wir die Esel ein damit die Leute in dieses eigene Erleben kommen um dann letztendlich an ihren blinden Flecken sage ich mal oder Herausforderungen diese in ihrem Job haben Egal ob als Teammitglied oder als Führungskraft besser arbeiten zu können, weil die ESEL das als Spiegel vorhalten.
00:04:46: Das ist gut zu hören.
00:04:46: ich fand die nämlich sehr sympathisch
00:04:48: die ESL.
00:04:48: Ich habe mal so ein Coaching mit Pferden gemacht also da ich kenne es als Föhrungskräftetrainings.
00:04:55: Ich hab's gemacht.
00:04:56: da war ich auch ein bisschen skeptisch als Zielgruppenbestimmung.
00:04:59: Also da ging's drum.
00:05:00: mit welchen Mandantinnen will ich denn eigentlich arbeiten?
00:05:04: Da war auch ganz viel Theorie und dann am Ende gab es einen praktischen Teil.
00:05:08: Und da waren zwei Pferde aus einer Herde, der Chef quasi und das rangniedrigste Mitglied der Herde.
00:05:17: Dann sollte ich die erst mitseilen und ohne sollten sie mir folgen und so.
00:05:22: Das fand ich super spannend!
00:05:23: Läuft's mit Eselen ähnlich?
00:05:25: Mit Esel läuft das ... Eigentlich ganz anders, wenn ich jetzt auf das antworte wie du das jetzt reingebracht hast.
00:05:32: Weil Du hast dadurch gelernt, wie Du mit unterschiedlichen hierarchisch gestellten Tieren arbeitest und konntest das dann irgendwie in Dein Brusalltag übertragen.
00:05:42: also es macht einen Unterschied ob Du gerade mit dem Rang höchsten Tier dass eine Herde führt arbeitet oder ob Du das rang niedrigste Tier vor Dir hast das gelernt hat oder für sich begreifen musste dass es das Tier ist das immer allen folgt.
00:05:56: Dieses Prinzip kennen Esel nicht.
00:05:59: Esel haben in ihrer Herde keine Hierarchie, sondern Esel leben in einem sozialen Miteinander.
00:06:06: und wir sagen immer, Esel sind soziale Individualisten denn die können supergut alleine ihre Sachen machen wo sie gerade Lust zu haben.
00:06:14: Sie sind nicht davon abhängig dass der Rest der Herde da irgendwie gerade hingeht und deshalb folgen sie Sondern sie haben alle für sich auch ihren eigenen Kopf.
00:06:23: Aber sie sind sehr gerne mit anderen zusammen, die möchten nicht alleine irgendwo hingehen.
00:06:28: Sondern sie sind mit einer Gruppe oder mit ihrem Team wenn man das auf den Beruf sozusagen überträgt, gerne zusammen und prüfen da aber immer untereinander hat eigentlich einer gerade in einem Gebiet grade dass sagen.
00:06:41: Das heißt wir sagen immer Sie haben eine sogenannte kontextuelle Hierarchie je nach Thema.
00:06:48: Um da mal ein Beispiel zu nennen, wir haben einen Esel.
00:06:50: Das ist immer der Erste, der neue Leute begrüßt.
00:06:53: Da könnte man sagen das ist sozusagen ... Der ist am neugierigsten wahrscheinlich aber vielleicht auch am mutigsten dass er sich immer traut als erstes einmal hinzugehen zu Schnuppern Hallo zu sagen also in Eselisch sozusagen
00:07:06: und
00:07:07: die Leute erstmal zu begrüßen Und die anderen beiden sind immer im Hintergrund und gucken was passiert?
00:07:12: Wenn dann alles gut läuft was ja normalerweise so ist weil die Leute die zu uns kommen ja eine gute Intention haben, um auf die Esel zuzugehen.
00:07:19: Dann kommen die anderen auch und ein anderer Esel setzt sich eigentlich immer beim Fressen durch.
00:07:25: Da gibt es vielleicht mal eine neue Futterstelle, die wir da aufmachen damit die eselbischen Abwechslungen in ihrem Auslauf haben.
00:07:31: Und dann wissen wir immer wenn wir da jetzt heu rein machen, dann kommen alle angerannt weil ist ja was zu futtern da aber der eine der boxt die Anderen erstmal weg und setzt sich dadurch.
00:07:40: dann warten die anderen, bis sie auch dran sind oder gucken, ob sie irgendwo anders noch was zu fressen kriegen und rein sich da an der Stelle hinter ihm ein.
00:07:48: Aber es ist nicht immer eine Führungskraft oder einer, der die Hierarchieleiter oben anführt, dem alle blind folgen – das gibt es bei Eseln nicht!
00:07:58: Bei uns im Team gibt es auch immer einen, der zuerst ans Futter rinnt.
00:08:04: Darauf willst du ja am Ende hinaus?
00:08:06: Oder dass wir diese Stärken ja alle haben in unseren Teams bisschen mehr, also weniger hieraschig und mehr wie die Esel sein darf.
00:08:14: Genau das ist so ein bisschen unser Gedanke dahinter weswegen wir Esel so ganz wunderbare Lehrmeister oder Vorbilder empfinden für ein gutes Miteinander weil es eben nicht darum geht dass es irgendwie einen gibt der vielleicht der lauteste ist oder sowieso erst schafft dass die anderen ihm folgen oder vielleicht sogar sehr autoritär auftritt weswegen andere ihn folgen weil sie sonst irgendwie Angst haben auf den Deckel zu kriegen.
00:08:39: Sondern die Esel haben einen Miteinander, das wirklich sehr wohlwollend dem anderen gegenüber ist und halt zulässt dass einer mal mehr weiß als der andere.
00:08:48: Also es ist okay, dass einer seine Stärken einbringt.
00:08:52: Das wird aber ja auch geprüft.
00:08:54: Es ist jetzt nicht so, dass die sagen, Jasper ist immer der, der beim Essen den Vorrang hat.
00:08:58: Lassen wir ihn vorgehen?
00:09:00: Nö!
00:09:00: Die rennen trotzdem alle dazu dritt hin und dann guckt auch mal der eine, ob er als Erster rankommt.
00:09:05: Entweder setzt Jasper sich durch.
00:09:07: Dann ist es ebenso wie's die letzten Monate oder Jahre schon war.
00:09:11: Oder es heißt vielleicht auch, nö heute ist das in Ordnung, dass du das mal machst.
00:09:15: Und ... Das ist letztendlich das was ... Wir sozusagen mit dem, was wir hier machen oder mit dem Arbeiten mit den Tieren im Kontext von Beruf erzielen wollen.
00:09:28: Dass festgestellt wird, dass das wie die Esel das Miteinander machen oder auch was die Eselfon den Menschen einfordern im Miteinander einen guten Übertrag in ein funktionierendes und positives Team haben kann.
00:09:41: Das heißt?
00:09:41: Die Esel sind quasi die Spiegelfläche wo sich dann jedes Team Mitglied Im Optimalfall irgendwie wiederfindet, also in diesem ständigen Aushandlungsprozess?
00:09:53: Ja kann man so sagen.
00:09:54: Also eigentlich halten dir die Esel unmittelbar und immer und grundsätzlich den Spiegel vor.
00:10:01: Das kannst du gar nicht... Ändern auch mir.
00:10:03: Also ich gehe da ja jeden Tag erst mal morgens als Steffi in den Gummistiefeln rein, um da irgendwie den Stall sauber zu machen und hab dabei mal die Laune und mal jene Laune oder mehr Zeit und mal weniger Zeit.
00:10:15: Und auch da zeigen wir die Esel jeden Tag.
00:10:18: wie wirkst du hier eigentlich gerade auf uns?
00:10:20: Erreichst so gleich dein Ziel so schnell wie du das gerne möchtest oder musst du vielleicht erstmal gucken was wir gerade wollen und deine Planung dabei auch ein bisschen umschmeißen?
00:10:29: Ich finde das ehrlich gesagt, ich wusste dass tatsächlich auch gar nicht das Esel so machen wie du das gerade beschrieben hast.
00:10:37: Ich kenne auch bei mir fällt jetzt aus spontan gar nichts so Tiere ein die das vielleicht ausmachen, Lichtwale oder so.
00:10:42: da habe ich viel zu wenig Einblick.
00:10:43: aber Tiere die wir so näher in unserem obwohl.
00:10:46: ich hatte mal gehört Kannst du mich gerne unterbrechen, falls du das besser weißt?
00:10:49: Dass wir ja früher mal die Idee von diesem Leitwolf in Hunde und Wolfsherden hatten.
00:10:55: Und es ist aber revidiert worden!
00:10:57: Es lag nämlich nur daran, dass wir überhaupt dachten, dass es Leitwölfe gibt... ...dass man Wölfe in Gefangenschaft beobachtet hatte.
00:11:03: Und nicht freie.
00:11:04: Und freie Wölfen verhalten sich ganz anders.
00:11:06: Sie haben gar nicht so direkt Leitwolfe.
00:11:08: Wusstest du
00:11:08: das?!
00:11:09: Nee, das wusste ich auch nicht.
00:11:10: Siehst
00:11:11: du?
00:11:11: Da haben wir ein völlig falsches Bild von diesem typischen Leitwurf der die Familie anführt und verteidigt.
00:11:17: gibt's so gar nicht.
00:11:18: Aber es sind ja viele Tiere, die nicht immer eine Rangordnung bilden müssen quasi sondern auch ganz viel miteinander können und halt auch so Aushandlungsprozesse haben.
00:11:28: ich meine bei Hunden ist es ähnlich.
00:11:31: da wird ja auch von Hund zu Hund geprüft.
00:11:34: Ist jetzt hier einer der Chef?
00:11:36: oder wie stehen wir denn da?
00:11:39: Ich finde das sehr spannend, dass auf den Business-Kontext zu übertragen bzw.
00:11:43: es ist ja eigentlich nicht nur ein Business-Context.
00:11:45: Eigentlich kann ich sehr auch auf Team in jeder Form übertrage, ob es ein Sportteam oder ein Unternehmen ist.
00:11:53: Die Übertragung klappt da immer ganz gut!
00:11:56: Ja, total.
00:11:58: Wir haben immer den Claim miteinander gestalten und unsere Zielgruppe ist eben die Business-Zielgruppe.
00:12:05: also wir beschäftigen uns hier mit Teams und Führungskräften.
00:12:08: Es kommen keine Familien zu uns oder so, die an sich arbeiten.
00:12:11: Also wir haben keinen therapeutischen oder pädagogischen Ansatz.
00:12:16: Ich muss jetzt hier schmunzeln, dass sie eure Zuhörer nennen.
00:12:18: Ich hab das Schnurren
00:12:20: gehört.
00:12:21: Genau ich kann mir mal kurz erklären
00:12:23: Ich habe ja eine Katze dabei, die auch immer sehr neugierig ist Und die möchte immer bei allem, was ich hier am Schreibtisch mache gerne mitmachen.
00:12:29: Die schnurrt jetzt ein bisschen ins Mikro und wischt mir mit ihrem Schwanz an der Nase rum und läuft durchs Bild und übers Mikro.
00:12:37: Das tut mir
00:12:38: leid.
00:12:38: Schnuren ist so beruhigend, wunderbar!
00:12:40: Lass das ruhig, lass sie an!
00:12:42: Jetzt muss ich mal eben kurz meinen Faden wieder finden... Wo war ich denn gerade?
00:12:47: Miteinander gestalten.
00:12:48: Ihr macht gerne therapeutischen Sachen für Familien.
00:12:51: Nee genau aber stimme zu.
00:12:54: miteinander ist eigentlich egal, wo idealerweise gleich geprägt.
00:13:00: Also egal ob wir uns jetzt in einem Familienumfeld befinden oder von mir aus auch die ganze Gesellschaft angucken Politik Teams Organisationen es wäre doch so wünschenswert wenn wir uns mit Respekt begegnen Wenn wir wohl wollen miteinander umgehen wenn Wir klar sind indem was wir kommunizieren Was wir aber auch vom anderen fordern Wenn wir Verantwortung übernehmen für das was wir tun wenn uns Vertrauen wichtig ist und wir versuchen eine vertrauensvolle Basis aufzubauen.
00:13:30: Und auch das ganze Thema Bedürfnisse.
00:13:34: Also, was ist mein Bedürfeness gerade?
00:13:36: Was ist das BedürFness meines Gegenübers.
00:13:38: und wie können wir das aber in einem Team-Kontext irgendwie zusammenbringen?
00:13:42: denn da geht es ja nicht nur darum dass immer mein bedürfnis durchgesetzt wird oder immer nur des Bedürfs der anderen.
00:13:48: ich meine es immer stark zurückstelle.
00:13:50: egal wie man's tut leidet man letztendlich und wenn eine Person in einem team leidet dann kann am ende dieses team wahrscheinlich nicht besonders gut funktionieren.
00:13:58: Und diese ganzen Faktoren, die miteinander wichtig sind, egal welcher Ebene.
00:14:02: Das sind die, die die Esel aufdecken.
00:14:05: Also das sind sozusagen immer die Fakturen, die auch die Ezel im Umgang mit ihnen einfordern so dass ich als Personen, egal ob jetzt Chef oder nicht, mit denen sehr gut üben kann wie wirke ich gerade?
00:14:19: Beachte ich das Bedürfnis meines Gegenübers Schaffliches Vertrauen aufzubauen.
00:14:23: Übernehme ich Verantwortung für das, was ich tue?
00:14:25: Also all die Punkte, die ich gerade gesagt habe sind super wichtige Faktoren im Miteinander und das sehen die Esel auch so.
00:14:32: Und deswegen finden wir dass sie halt so super gut geeignet sind um genau mit Teams und Führungskräften an diesen Themen zu arbeiten.
00:14:39: Ja eben weil Sie dir nur den Spiegel vorhalten und denen nicht sagen was sie alles besser wissen.
00:14:44: also das ist ja immer von Mensch zu Mensch es ist dieses Ich weiß was oder ich weiß es besser und je nach Rolle oder Charakter ist man dann ja auch mehr oder weniger gewillt, das anzunehmen.
00:14:56: Aber das interessiert ja so ein Esel nicht.
00:14:59: Nee und das ist ein ganz wichtiger Punkt den du sagst, den weiß ich gar nicht mit den Eingangs jetzt gesagt habe es geht wirklich bei den Eseln halt darum das ganze zu erleben.
00:15:09: Also es ist, wie du schon sagst einen Unterschied.
00:15:10: Ob mir meine Führungskraft oder ein Teammitglied sagt so hey Du wirkst immer so hart also da das ist unangenehm oder was weiß ich?
00:15:17: Man kriegt ein Feedback vielleicht auch in so einem Mitarbeitergespräch wo man schon weiß jetzt muss man sich da irgendwelche Dinge anhören oder so.
00:15:24: Selbst wenn man sich dessen vielleicht sogar schon bewusst ist Ist das oftmals Blöd das gesagt zu bekommen Oder sorgt bei einem selber nicht für diesen Effekt.
00:15:33: Wenn ich aber zu den Eseln reingehe und hab irgendwie die Aufgabe, ich soll sie führen.
00:15:38: Von mir aus nur von A nach B!
00:15:40: Und der Esel macht nicht mit.
00:15:42: Ich muss mich damit befassen, warum macht dieser Esel nicht mit?
00:15:46: Da kann ich es mir leicht machen und das schöne Vorurteil des Esel ist halt stuhr und hat keine Lust mitzumachen nehmen.
00:15:51: Damit übertrage ich die Verantwortung auf mein Gegenüber.
00:15:54: Dann bin ich fein raus und der Ese hatte keinen Bock.
00:15:56: Das ist halt sein Thema gerade oder... Und das ist das was wir hier machen und was die Leute zum Glück lust haben mitzumeachen.
00:16:03: Ich befasse mich in dieser Situation damit, was tue ich gerade weshalb der Esel nicht mitmachen möchte?
00:16:09: Und wenn ich dann selber erlebe oder durch uns gespiegelt bekomme.
00:16:13: Weil die Esel sprechen ja nichts und wir tauchen dann auf und sind in dem Moment coachend und begleitend an der Seite und übersetzen auch das, was passiert hier eigentlich grade in Menschensprache und zeigen auf, guck mal wie stehst du hier gerade bist du angespannt oder bist du locker?
00:16:31: Und dann ist die Person beispielsweise sehr angespannt.
00:16:34: Wenn jemand Härte rüberbringt und Druck ausübt, sieht man das an der Körperhaltung und an der Mimik.
00:16:40: Gleichzeitig hat die Person den Esel einer super kurzen Leine und versucht ihn sehr kurz gerade mit sich mehr oder weniger zu ziehen.
00:16:47: Dann spiegelt der Esel wieder hey du tauchst hier grad mit Härte auf und ziehst es an mir?
00:16:53: Das will ich nicht!
00:16:54: Und wenn die Person das für sich merkt, weil das kann man ja dann sehen und zeigen.
00:16:59: Da kann man auch ein Bild machen und nochmal zeigen hier guck mal so siehst du gerade von vorne aus, wenn Du mit dem Esel hier gerade stehst wie wirkt es auf Dich?
00:17:06: Dann ist erkennbar wie viel Druck diese Person ausübt.
00:17:09: und dann kann Sie sich darauf einlassen zu probieren ob der Esel vielleicht eher folgt wenn sie ihn locker lässt und einen anderen Weg probiert und nicht mit Härte und Druck überzeugen will sondern mit einer wohlwollenden Einladung mitzukommen.
00:17:22: und oftmals folgt der Esel dann, weil er keine Lust hat auf Druck mitzukommen.
00:17:28: Druck erzeugt gegen Druck aber durchaus lust hat wenn jemand freundlich motiviert weil er ja neugierig ist freiwillig mitzukomen.
00:17:37: Macht ihr das auch in Teamsituationen?
00:17:39: Dass dann keine Ahnung mehrere Menschen und ihr mit allen drei Eseln.
00:17:43: was macht also dass man nicht nur immer so eine eins zu eins Situation hat sondern wirklich so eine Team Dynamik mitkriegt?
00:17:50: Ja, das machen wir sogar sehr oft.
00:17:52: Also wir haben hier sehr oft Teams da auch größere Teams denn da ist das ganze Thema Team-Dynamik und Wir-Gefühl sozusagen die Überschrift.
00:18:02: Denn letztendlich habe ich ja nicht nur als einzelne Person eine Wirkung sondern wenn ich mit einem Team auf alle drei Esel zugehe und beispielsweise die Aufgabe ist jetzt geht man mit geht mal als Team mit allen Eseln durch einen Parkour den sie zum Beispiel vorher aufgebaut haben Dann geht es ganz stark darum, wie agiert jetzt das Team und welche Team Dynamik bringt das Team mit um die Esel dazu zu überzeugen?
00:18:27: Und da passieren tausend Dinge.
00:18:29: Das stelle
00:18:30: ich mir gerade in unserem Team vor.
00:18:32: Es ist auf jeden Fall witzig!
00:18:34: Ja, da geht es sowohl um Einzelne als auch das... Also ich habe in einem Team ja immer selber eine Wirkung auf die anderen.
00:18:41: Wir haben im Team miteinander eine Wirkung und diese Wirkung transportieren wir auch noch außen.
00:18:45: also auch dass Außen nimmt uns ja als irgendetwas wahr.
00:18:49: Und das ist das was da dann passiert.
00:18:50: Die Esel stehen da und dann passieren unterschiedliche Dinge oftmals wenn das irgendwie auch eher unvorbereitet ist, sag ich mal.
00:18:57: Es gibt ja verschiedene Ansätze wie man so ein Workshop dann aufzieht.
00:19:00: sagen wir mal Wir schmeißen so'n Team bisschen ins kalte Wasser und sagen nur, dass es jetzt eure Aufgabe?
00:19:04: Esel haben sie gerade kennengelernt aber ansonsten haben Sie noch keine großartigen Instruktion bekommen oder so.
00:19:09: Das ist ein Esel
00:19:14: oftmals sehr schnell, sehr durcheinander.
00:19:16: Weil dann fangen die an miteinander zu reden und der eine hat schon eine Idee und will das Team vielleicht auch irgendwie anführen aber hat die anderen gar nicht mitgenommen?
00:19:23: Und dann bricht meistens Chaos aus!
00:19:25: Dann sind die Esel erstmal interessiert weil sie merken oh cool eigentlich passiert hier gleich was.
00:19:29: weil die haben grundsätzlich immer Bock mitzumachen und stellen ganz schnell fest Ja, aber was passiert da eigentlich gerade?
00:19:35: Da hinten stehen welche am Rand.
00:19:36: Die wollen gar nicht mitmachen.
00:19:37: Da sind zwei die zoffen sich grade, was wir gleich machen.
00:19:40: Da ist einer der zieht schon an mir.
00:19:41: Da es sind zwei, die reden noch darüber wo in welche Richtung wir überhaupt gehen und dann ist das ganz oft so dass bei so einem Team Workshop erst mal Stillstand herrscht und dann kann man schon mal einen Cut machen und mal kurz reflektieren Leute was hier eigentlich gerade passiert.
00:19:56: Angenommen, ihr habt als Team irgendeine Aufgabe im Job.
00:19:59: Die ihr angehen sollt rennt ihr dann auch erst mal alle in achtzehn Richtungen und jeder macht hier total sein Ding.
00:20:04: andere stehen am Rand und lässt da drüber die anderen gehen kurzen Kaffee holen.
00:20:09: ist das dass wie ihr euch formiert wenn ihr eine Aufgabe als team habt?
00:20:13: Nö dann stellen erstmal alle fest und sprechen wir ja erstmal was ist eigentlich das ziel?
00:20:16: wie wollen bevorgehen Wie teilen wir uns vielleicht auch auf so und wenn man das dann nochmal reflektiert noch mal neu angeht Dann beachten viele ja ganz automatisch die Dinge, die man in einer Teamsituation auch beachten sollte.
00:20:30: Zielklarheit, Absprachen werden hier eigentlich welche Rolle ein?
00:20:34: Wie wollen wir gleich vorgehen?
00:20:36: Wer übernimmt vielleicht tatsächlich die Führung?
00:20:38: weil so einen Esel hat halt ein Strick dran aber nicht fünfzehn.
00:20:41: wie kann man das irgendwie gut miteinander sortieren und dann eine Wirkung auf die Esel auch noch erzeugen, die nicht von Druck geprägt ist sondern die Ese motiviert jetzt auch mitzumachen.
00:20:50: Und da vergeht das schon mal ein bisschen Zeit, bis ein Team dann soweit ist.
00:20:53: Dass das mit unserem Team und dem Esel-Team so einen Parkour meistern kann?
00:20:58: Ich hab' so schöne Bilder im Kopf gerade!
00:21:02: Willst du mit dem Vorteil auffreuen, dass Esel stur sind oder würdest du sagen die sind schon stur?
00:21:07: Das ist ja auch Vorteile.
00:21:09: Was würdest Du sagen?
00:21:10: Du hast sehr viel mit Esel zu tun.
00:21:11: Du liebst ja mit diesen Eseln auch zusammen muss man sagen.
00:21:14: Also ihr lebt ja hier.
00:21:16: Wobei man sagen muss, die sind schon im Stall.
00:21:19: Also nicht so eng zusammen wie mit deinen Kratzen jetzt?
00:21:22: Ich finde das klingt so, wenn man sagt, man lebt mit den Tieren.
00:21:25: Jeder Bauer hat Tiere aber man würde irgendwie nicht sagen du lebst mit den Tiern.
00:21:29: Das ist wahrscheinlich schon der Unterschied.
00:21:32: also ich würde auch sagen ich lebe mit den tieren weil wir haben sie glücklicherweise wirklich direkt am Haus.
00:21:38: also wenn ich hier hinten aus dem Fenster hinter mir gucke und Sie würden gerade an der Heu-Raufe stehen die ich da sehen kann dann kann ich die Esel aus dem Wohnzimmer sehen.
00:21:45: Viele, die mit großen Tieren leben haben nicht diesen Luxus.
00:21:49: Dass der Hof groß genug ist und die Räumlichkeiten so sind, dass das alles an der Terrasse stattfindet.
00:21:54: Sondern die haben dann vielleicht so große Tiere auf irgendeiner Weide wo sie auch erst mal hinfahren müssen um sie zu sehen.
00:22:00: Und es ist schon eher mit den E's ein bisschen wie mit den Katzen also... Die Esel laufen mir jetzt hier nicht über meinen Schreibtisch, aber ich kann mehrmals am Tag in mir nur schnell Schlappen anziehen und mal dahin gehen.
00:22:11: Und habe sie wirklich ganz nah dran und sehe sie deshalb auch viel stärker als Haustiere während ja beispielsweise Kühe oder andere landwirtschaftlich genutzte Tiere so würde ich es tatsächlich sagen weil das ja am Ende so ist Nutztiere sind und auch irgendwie nicht einen Stellenwert auf emotionaler Basis haben wie unsere Esel.
00:22:33: Aber kommen wir zurück zu meiner Frage.
00:22:35: Sind die Stur?
00:22:38: Da kann ich jetzt eine Gegenfrage stellen, wie definierst du denn?
00:22:40: Wie definierste den
00:22:41: Stur?!
00:22:43: Ja, das hast du bestimmt schon hundertmal für die Frage gestellt bekommen!
00:22:45: Jetzt krieg ich direkt so ne Antwort, pass auf!
00:22:47: Stur... Ich würde sagen zielstrebig durchsetzungsfähig aber manchmal auch Nicht so teamfähig.
00:22:54: Nee, vielleicht ist das falsch?
00:22:55: Ja dann müsste ich drüber nachdenken.
00:22:58: Ich glaube da darf jetzt jeder einzelne von euch die Hausaufgabe, darf jetzt einmal drüber Nachdenken und... Aber wie viel definierst du es und würdest du sagen sie sind's?
00:23:07: Also ich glaube Sturr, also dir das Problem am Wort Sturrs ist dass das sehr negativ behaftet ist mit Sturrr stürrischt.
00:23:15: Das ist ja der andere Begriff der dann auch immer gerne fällt.
00:23:18: Da schwingt immer mit, dass jemand irgendwas nicht will.
00:23:21: Das schwingt aber überhaupt nicht mit, warum er was nicht will.
00:23:24: Dass es jemand der sich gegen etwas versperrt und sich gegen was versperren ist ja oftmals ... Also hat vielleicht auch gar nicht immer Gründe, aber meistens hat wahrscheinlich sogar auch das Grunde.
00:23:34: Ich will damit sagen, Sturrsein eines Esel übersetzt in Er geht jetzt gerade nicht mit sagt immer nur aus ich möchte das grade nicht denn du beachtest hier grad irgendetwas nicht.
00:23:48: Okay
00:23:48: also der Esel geht nicht mit, weil beispielsweise sein Bedürfnis das er locker mitgehen will und nicht an ihm gezogen wird, nicht beachtet wird.
00:23:58: Der Esel geht vielleicht auch nicht mit ,weil die Person oder das Gegenüber das möchte dass er mitkommt überhaupt nicht klar rüberbringen kann wohin er oder sie gerade will.
00:24:08: Also ein Ziel vor Augen zu haben und auch mit meiner Körperhaltung, um mit dem wie ich auf den Esel einwirke ihm zu zeigen.
00:24:16: Ich möchte jetzt mit dir da hinten hingehen.
00:24:18: schon allein das scheitert ganz oft denn was alle immer machen ist neben dem Esel zu stehen und denen zu kraulen.
00:24:24: Das würde
00:24:25: ich auch machen.
00:24:26: Ja!
00:24:26: Das ist ja auch eine Art von Vertrauensaufbau zu zeigen.
00:24:29: hier guck mal ich mag dich und ich bin lieb und so und dann flüstern sie den manchmal somit so komm.
00:24:33: wir gehen jetzt einfach mal dahinten hin Und was kommt dann beim Esel an?
00:24:38: Der denkt sich, geil ich stehe hier.
00:24:40: Ich mach gar nix und werd gekrault.
00:24:42: Kraulen finde ich super!
00:24:44: Die Worte die diese Person da gerade spricht, die versteh' ich alle überhaupt nicht.
00:24:47: Also bleib' ich stehen weil ich will ja gerne gekraut werden.
00:24:51: Also es kam beim Esel gar nicht das Signal an, wir wollen jetzt mal da hinten hingehen und deswegen bleibt er stehen.
00:24:57: Und das wird dann gerne als Sturr bezeichnet.
00:24:59: und wir haben so einen Spruch ... Wir haben so Postkarten wo wir so Eselweißheiten drauf geschrieben haben die wir uns ausgedacht haben.
00:25:04: Die habt ihr glaube ich auch schon gesehen oder?
00:25:09: Ja genau!
00:25:10: Ich bin nicht Sturrt.
00:25:11: mir fehlt nur ein guter Grund.
00:25:15: Ich finde den Begriff Stur eigentlich nicht richtig, sondern der Esel zeigt dir nur dass gerade irgendwas noch fehlt damit er gerne mitgehen möchte.
00:25:25: Ja verstehe.
00:25:27: Danke!
00:25:30: Ich würde gern nochmal ein bisschen so zum Business kommen.
00:25:33: auf deiner Website steht du hättest weißes Sneaker gegen Gummistiefel getauscht.
00:25:38: was war Moment, wo du gemerkt hast ein fest angestellter Job Konzern.
00:25:44: Das trägt mich nicht mehr das da muss ich irgendwie raus.
00:25:47: Ja stimmt ja das habe ich tatsächlich genauso mal geschrieben weil es letztendlich auch so ist.
00:25:52: also mit weißen Sneakern kommt man hier bei uns auf dem Hof nicht besonders weit.
00:25:56: aber dazu kann ich ja vielleicht drei Schritte zurückgehen.
00:25:58: dann wir sind jetzt super schnell eingestiegen was wir hier mit den Eseln machen.
00:26:02: und eigentlich weiß gar keiner Wo kommt das eigentlich her und wieso machen wir das mit den Eseln?
00:26:07: Und wie so kann die das überhaupt?
00:26:08: oder so
00:26:09: war eine erste Frage inkludiert, aber wir sind so abgeschwürfen geschwiffen.
00:26:14: Ja genau das erzähle ich gerne.
00:26:16: also Ich habe viele Jahre in einem großen Medienkonzern in Hamburg gearbeitet.
00:26:20: Ich hab mit meinem Mann auch in Hamburg gewohnt.
00:26:22: Viele jahrelang.
00:26:23: der war auch im großen Konzert tätig und Wir haben in der Zeit Da festgestellt, jetzt muss ich gerade gucken.
00:26:32: Ich muss mich im Kopf ein bisschen sortieren.
00:26:35: also wir haben in der Arbeitszeit im Konzern festgestellt, dass wir als sehr veränderungsbereite Menschen und Menschen die auch Wandel mitgestalten wollen.
00:26:46: Also muss ich vielleicht dazu sagen Medienkonzernen in der heutigen Zeit bedeutet da fand eine große Transformation statt die immer noch nicht abgeschlossen ist von Print zu Digital.
00:26:56: also es ging um Zeitschriften und Vermarktungen Und dieser ganze wandel von print zu digital Riesenthema in einem Unternehmen und zwar nicht nur was jetzt die Fachlichkeit oder so anbelangt, sondern Veränderungen im Unternehmen.
00:27:11: macht ganz viel mit Menschen, von Ängsten was die eigene Job-Situation anbelangt über.
00:27:17: ich muss plötzlich als jemand der vielleicht auch schon viele Jahre in einem Bereich tätig war das fast alles wie über ein Haufen schmeißen weil ich etwas ganz Neues lernen muss.
00:27:25: Weil mein altes ausstirbt und ich einfach mich auf einen ganz neues Medium konzentrieren muss und da dass was ich auch beruflich gelernt habe ganz anders anwenden muss weil am Ende spreche ich nicht mehr mit Lesern sondern ich spreche mit Nutzern.
00:27:38: Super viel in einem Konzern.
00:27:40: Und das macht auch was damit, wie solche Leute geführt werden müssen und wie Teams funktionieren.
00:27:46: Also auch in Teams fand ja in den letzten Jahren und findet immer noch ein Wandel statt.
00:27:50: Es wird viel mehr Agil gearbeitet Überschrift New Work und was weiß ich nicht?
00:27:54: Was also?
00:27:55: es passiert gerade wahnsinnig viel in Unternehmen und passierte eben auch in dem Unternehmen, mit dem Ich angestellt war.
00:28:01: Und ich habe festgestellt über viele Jahre.
00:28:04: Das war nicht so dieser eine Moment sondern ist gewachsen dass mein Handlungsspielraum in so einem großen Konzern sehr klein ist.
00:28:13: Ich habe festgestellt, dass Grenzen an Stellen aufgesetzt werden, wo ich nicht verstanden hab, warum da nicht mehr Veränderungsbereitschaft vorhanden ist und ich hab festgestellt das auch Führungskräfte und Rollen die dann neu geschaffen worden sind und so oftmals Die Leute gar nicht die Fähigkeiten hatten so ein Team zu führen.
00:28:32: Nicht aus Fachlichkeit oder so sondern Fachlichkeit spielt eigentlich letztendlich im Miteinander auch um Unternehmen Nicht so eine wichtige Rolle, sondern das Wichtigste ist immer, dass die Leute es menschlich drauf haben ein Team zu führen und miteinander gut gestalten können.
00:28:49: Und all diese Punkte auch berücksichtigen, die ich gerade schon zu den Eseln gesagt habe.
00:28:55: Ich glaube, da habe ich so viel Frust erlebt, weil für mich nicht mehr so als gut... empfunden habe in den Umfeldern, in denen ich da so gearbeitet hab.
00:29:05: Zum einen weil ich eben selber meine Ideen nicht ausreichend gut umsetzen konnte und mich da ausgebremst gefühlt habe und auch weil ich mich oftmals im Miteinander der Menschen nicht sowohlgefühlt.
00:29:18: Und so ist sozusagen und gleichzeitig ist das auch ähnlich bei meinem Mann gewesen.
00:29:22: Wir hatten eigentlich einen ähnlichen Weg, wo wir an vielen Stellen festgestellt haben, nee, wir sind irgendwie nicht die Typen, die in einem Konzern da irgendein Rädchen sind, dass nicht viel ausrichten kann und gleichzeitig auch wenig Einfluss auf das ganze Miteinander mit diesen vielen Menschen haben, sodass die Idee in uns gereift ist, dass wir wahrscheinlich irgendwie besser dafür geeignet sind und selbstständig zu machen anderen Teams da eine bessere Perspektive zu geben.
00:29:48: Also es ist ja gleichzeitig, wenn man nicht gesagt, wir machen uns jetzt mit irgendwas selbstständig und gucken mal was das sein könnte?
00:29:53: Was sind eigentlich unsere Talente?
00:29:55: Sondern wir bringen durch unseren beruflichen Background viele andere Dinge wieder so einfließenden und auch Weiterbildung die wir dann gemacht haben glaube ich die Fähigkeiten mit Räume zu schaffen und Menschen dabei zu begleiten ihr miteinander besser zu gestalten als das was wir beispielsweise in unserem Berufsleben stark erlebt haben Und wo wir auch wissen, da sind wir nicht alleine.
00:30:17: So geht das eben vielen.
00:30:18: also es gibt viele Unternehmen und viele Teams die sich glaube ich glücklich schätzen können wenn sie Begleitung dabei haben an ihre miteinander zu arbeiten damit sie miteinander wirksamer werden und ein positiveres miteinander gestalten können.
00:30:30: Aber wie kamt ihr auf die Esel?
00:30:34: Ja so das war jetzt erstmal Schritt eins.
00:30:37: Ich zähle das in den Toppen.
00:30:38: Also ein wichtiger Faktor ist sozusagen meine mein beruflicher Background und dass ich mich da nicht mehr wohl gefühlt habe.
00:30:46: Gleichzeitig haben wir in Hamburg gelebt, waren zu dem Zeitpunkt, wo ziemlich klar war, dass das wahrscheinlich alles da endlich sein wird, beruflich gesehen, frisch verheiratet und hatten den Plan, dass wir auch eine Familie gründen wollen Und haben uns wie viele andere wahrscheinlich auch die Frage gestellt Wenn wir jetzt ne Familie grünten?
00:31:01: Wir haben in einer drei Zimmerwohnung gewohnt in Hamburg Alles ganz nett.
00:31:04: Ist das aber das, was wir wollen, wenn wir dann auch Kinder haben?
00:31:07: Und die Frage konnten wir uns schnell beantworten und das haben wir mit Nein beantwortet.
00:31:11: Denn irgendwie in unserem Kopf war er so ... Wir haben irgendwie ein Haus und einen Garten.
00:31:17: So dieses bisschen di-romantische Vorstellung der Familie mit eigenem Hausgarten und Hund, der da irgendwie rumtollt.
00:31:23: Dann muss man ja an Hamburg mal ganz eindeutig gucken und durchrechnen, was man sich überhaupt leisten kann.
00:31:30: Und so sind wir sehr schnell ... dazu gekommen, mal so ein bisschen den Speckrand uns anzugucken und auch darüber weit hinaus zu gehen.
00:31:38: Denn es war wirklich wichtig dass wir irgendwie Natur vor der Nase haben.
00:31:42: Und dann ging die Überlegung weiter.
00:31:45: Dann war also klar okay irgendwie wollen wir raus aus Hamburg.
00:31:48: ist das eigentlich gar nicht unser Wunsch in der Stadt zu bleiben.
00:31:51: außerdem wollen wir uns selbstständig machen.
00:31:54: Wir haben ja geheiratet und haben eine Hochzeitsreise nach Australien gemacht Wochen unterwegs im Camper und waren so richtig in der Pampa, ne?
00:32:03: Und hatten da ganz viel Zeit darüber nachzudenken was wir eigentlich mit unserem Leben anfangen wollen.
00:32:11: machen möchten.
00:32:12: Und haben auch da wieder festgestellt, wir hätten uns da ja auch sehr intensiv die ganzen Großstädte angucken können und das haben wir eigentlich alles total vermieden.
00:32:20: Das haben wir nur gemacht weil wir in der einen Großstadt gelandet sind und aus der anderen Großstadt sind wir am Ende wieder weggeflogen.
00:32:26: also haben wir sie uns angeguckt und dazwischen sind wir im Naturparks gewesen und haben uns irgendwie ein Arsch abgefreut.
00:32:31: wenn wir morgens unsere Temperatur aufgemacht haben und da Kängurus lang gehoppelt sind Dann sind wir sehr lange Strecken gefahren, also wer schon mal in Australien Urlaub gemacht hat und da zum Beispiel selbstständig zum Ayers Rock fährt.
00:32:42: Da ist ganz viele Tausend Kilometer auf total öder Strecke unterwegs Und dann haben uns beim Fahren abgewechselt.
00:32:49: und der, der nicht gefahren ist, der hat ein Buch vorgelesen damit wir das gleiche Buch gleichzeitig lesen und auch sofort über die Inhalte sprechen können.
00:32:58: Und wir haben uns da, weil wir ja in unserer Findungsphase waren was wollen wir eigentlich mit unserem Leben anfangen?
00:33:03: so Aussteigerbücher vorgelesen also so dass ganz extrem wo Leute echt gesagt haben ich ziehe nicht nur auf die Pampa sondern ich zieh genau dahin wo wirklich gar nichts ist und hab dann Hof mit Selbstversorgung und Ich brauche zum leben eigentlich gar kein Geld weil ich kriege das alles alleine hin Und das hat uns dazu inspiriert, zu überlegen was wollen wir und wie wollen wir das hinkriegen.
00:33:27: Dadurch ist eigentlich die Idee entstanden raus aus der Stadt wirklich richtig aus Land weil da gefällt es uns immer in unserer Freizeit am allerallerbesten.
00:33:37: Wir freuen uns immer, dass da Tiere rumhoppeln und sind überall da wo man irgendwelche Tiere streicheln kann am besten auch noch.
00:33:43: Wir wollen also Tiere haben und nicht nur irgendwie ein Hund sondern irgendwie erfüllt uns das total, dass wir richtig mit Tieren zusammenleben Und gleichzeitig das Thema und wir machen uns selbstständig und dann auch mit dem Wunsch wirklich gut kombinieren lässt.
00:33:57: Weil es ist dann ja auch immer schwierig, man hat irgendwie einen coolen Job das ist der eine, der frisst viel Zeit und kann sich um die gar nicht kümmern weil er den Job so viel Zeit frisst oder umgekehrt.
00:34:07: Die Tiere lassen es nichts zu dass man sich auf seinen Job konzentriert.
00:34:10: Und so haben wir schon da überlegt gibt es irgendwas wie wir das miteinander vereinen können?
00:34:15: Dann habe ich mich damit befasst was bedeutet eigentlich tiergestützte Arbeit.
00:34:19: Davon hatte ich schon mal gehört dass man Tiere gut einsetzen kann um eben auch dieses Thema Menschen weiterzubringen zu entwickeln, mit Hilfe von Tieren machen kann.
00:34:29: Und dann kam sozusagen als letzter Faktor das Tim schon ganz... Also mein Mann heißt Tim eine ganze lange Liebe zu Eseln hat.
00:34:38: Ich mochte immer schon irgendwie alle Tiere aber hatte jetzt Esel nicht so ganz auf dem Schirm.
00:34:42: und dann habe ich einmal zum Geburtstag in einem Eselpark an der Ostsee eine Hobbypfleger-Eselausbildung geschenkt.
00:34:49: Das konnte man da so als Gutschein kaufen dass man einen ganzen Tag hinter den Kulissen in einem großen Eselpark verbringt.
00:34:57: Und dann sind wir dahin und haben den ganzen Tag in diesem Esel Park verbracht, zufällig ist das auch ein wirklich sehr schöner Park mit super netten Leuten die das da machen, die ich mittlerweile zu unserem Freundeskreis zähle die uns da ganz herzlich aufgenommen und auch mitgenommen haben.
00:35:11: Und wirklich von einem Esel, die Wurmkur geben über Stallausmisten, über Fohlenfutter geben, Spaziergänge
00:35:20: usw.,
00:35:20: haben wir dann ganzen Tag alles gemacht und haben diese Tiere aus nächster Nähe kennengelernt und nicht nur so hinter dem Zaun wie man das halt sonst aus Tierpark so kennt und haben da festgestellt dass sie nicht nur total süß sind und man sie gut streicheln kann Sondern haben da schon deren Wesen wirklich ja gut erfahren können und haben echt festgestellt zu Menschen, die bringen irgendwie eine Art mit sich, die total sich positiv auch auf uns gerade auswirkt.
00:35:45: Und die uns aber auch irgendwie fordert weil sie eben wie ich ja gerade schon gesagt habe nicht einfach alles immer nur Blöde mitmachen sondern irgendwie auch ein Grund dafür haben wollen.
00:35:56: über einen längeren Zeitraum, das war jetzt keine Entscheidung von heute auf morgen.
00:36:00: Ist die Idee gereift?
00:36:02: Naja wenn wir schon so richtig raus aus Land ziehen weil wir wollen irgendwie wirklich Haus mit größerem Garten.
00:36:08: Das muss also irgendwie weiter draußen sein damit was auch investieren und uns leisten können.
00:36:13: Wenn wir schon groß machen und auch irgendwie uns dann selbstständig machen wollen und wollen dass die Tiere da eine Rolle spielen warum eigentlich nicht mit Eseln So?
00:36:21: und dann haben wir uns da weiter informiert waren in diesem Eselpark auch immer wieder zu Gast.
00:36:27: Das war unser Urlaubsziel dann immer wieder und haben mit den darüber gesprochen, also mit dem Besitzer und der Eselflägerin da die dieses Konzept was wir im Kopf schon hatten total cool fand und uns da auch total drin bestätigt haben dass sie glauben das Esel dafür sogar ganz wunderbar geeignet sind weil die auch gerne lernen wollen und sich gerne mit Menschen befassen usw.
00:36:48: Und so reifte dieses Konzept.
00:36:50: So wussten wir, okay, wir gucken nicht nur nach einer Doppelhaushälfte mit vierhundert Quadratmeter Garten sondern wir gucken jetzt richtig nach einem alten Hof wo wir Esel halten können.
00:36:59: und so kam es dann.
00:37:00: Dann haben wir vielleicht auch ein bisschen Glück gehabt um das richtige... auch noch den richtigen Ort gefunden!
00:37:05: Was ich auch total bewundere ist, also ich wünschte, ich wäre so bedacht an meine Lebensplanung herangetreten.
00:37:11: Ich bin da mehr so reingestolpert.
00:37:13: Und ja, jetzt liebe ich das genau wie du rumzufahren in Urlaube zu machen wo ich ganz viel mich mit meinem Mann unterhalten kann weil wir fahren.
00:37:21: Also weil wir Wege bewältigen.
00:37:24: Das fand ich jetzt ganz spannend die Parallele.
00:37:26: aber da bin ich doch am Anfang meiner Familienplanung nicht einmal auf die Idee gekommen.
00:37:32: Ich finde es sehr bewundernswert wie ihr daran gegangen seid wirklich!
00:37:36: Also vielleicht muss man ja dazu sagen, unsere Familienplanung war jetzt auch nicht irgendwie mit Anfang oder Mitte zwanzig sondern wir haben ja... Also ich sag mal, reingestolpert bin ich vorher in das vorherige Leben.
00:37:47: Ich hab irgendwie BWL studiert auch ein bisschen weil ich nicht wusste was ich sonst studieren soll.
00:37:51: Ich hatte sogar keinen richtigen Plan.
00:37:53: Ich wusste irgendwie ... Das klingt ganz interessant.
00:37:55: damit kann man irgendwas anfangen.
00:37:56: also mache ich das mal.
00:37:57: dann hat sich rausgekristallisiert es wird Marketing.
00:38:00: mit Marketing kannst du alles machen.
00:38:02: Dann bin ich bei einem Verlag gelandet wo Vermarktung Thema war und schon war ich da so drin Und das war auch alles so ganz cool und da bin ich rein gestolpert.
00:38:10: Das war so nach der Ausbildung war ich da ja nun aber ein paar Jahre und als es darum ging irgendwie über Familienplanung zu sprechen, war ich schon dreißig.
00:38:19: Also da habe ich auch schon bisschen so das ganze berufliche Sache mal hinter mir gehabt und hab dann vielleicht schon ganz viel reflektieren können und habe auch schon eine ganze Weile in verschiedenen Großstädten gewohnt um auch dafür mich festzustellen.
00:38:33: Das ist irgendwie ganz nett.
00:38:34: Aber mir ist es jetzt nicht wichtig, dass ich morgens meinen Matcher-Latte von haste nicht gesehen mehr hole während ich mit der S-Bahn podcasthörend in meinem Konzernjob fahre und abends in der Kneipe meines Vertrauens mit meinen Leuten was trinken gehe.
00:38:50: Ich habe halt festgestellt, das ist alles nicht!
00:38:52: Also ich bin eigentlich nur in der Großstadt weil mein Arbeitgeber da ist.
00:38:56: Und so ging es Tim eben auch und deswegen war das für uns so ein Punkt... Also, ich hätte ... Hätten wir jetzt ... Sie ist immer hätte-hätte.
00:39:05: Wahrscheinlich wäre das alles nicht passiert, wenn ich plötzlich schon mit zwanzig, weiß ich gar nicht mehr, wie mich damals zusammen war, einen Kind gekriegt hätte, dann wäre vielleicht alles ganz anders gelaufen?
00:39:16: Aber so war es ja eben nicht.
00:39:17: Es war so, dass sich Tim und ich uns zu einer Zeit gefunden haben, wo beide diese ersten Anfangsthemen irgendwie hinter uns hatten.
00:39:25: Und wahrscheinlich kopfmäßig da weiter waren als wir das noch vor fünf oder zehn Jahren gewesen wären.
00:39:30: Und dann kamen eben diese Fragen auf uns zu.
00:39:32: Also wir hatten die Entscheidung Wohnung oder Haus, wenn Haus müssen wir weiter weg weil in Hamburg ist es utopisch.
00:39:40: und da kam das was ich gerade erzählt habe.
00:39:42: Eines zum anderen.
00:39:43: Einen zum anderen genau.
00:39:45: Verrückt!
00:39:46: Sag mal der Eselpark?
00:39:47: Das ist nicht Nessendorf oder?
00:39:49: Doch das ist Nessendoor.
00:39:51: Ich hab nämlich... und kommt Boris von da?
00:39:53: Ja alle drei kommen von da.
00:39:55: Wir haben alle drei Esel da gekauft.
00:39:58: Also wir waren da ja auch, und die haben ja diese Mini XXL-Geschichte.
00:40:01: Und ich hab Boris gesehen und dachte so, oh der sieht aus wie XXL.
00:40:08: Das stimmt!
00:40:09: Aber das war er nie.
00:40:10: Ich glaub damals, das ging gerade los mit Mini und XXL als wir da auf waren... ...und die haben Boris aber nie für er als XXL eingesetzt, aber die sehen sich wirklich sehr ähnlich weil da muss man sagen, kleiner Spoiler sind nicht immer die gleichen Esel.
00:40:21: also Mini und XXL werden doch immer ausgetauscht.
00:40:25: Ja, ja.
00:40:27: Da stehen dann auch welche die man so bürsten kann und hinten sieht man ja auch die anderen Esel.
00:40:31: also eher genau das sind nur der kleine eine Esel und dann der große Helle quasi.
00:40:36: und da dachte ich immer so witzig!
00:40:38: Da waren wir mal als wir da im Urlaub waren an der Ostsee und so schlechtes Wetter hatten und da wollten wir dann eh hin und so.
00:40:45: Der ist ganz schön.
00:40:46: Also so einen halben Tag und so kann man da ganz gut verbringen.
00:40:50: mit Kids haben sie echt nett gemacht.
00:40:53: Das war der einzige, der mir einfiel mit vielen Eseln in der Ecke.
00:40:57: Ja das stimmt!
00:40:59: Die sind ja auch tolle gewachsen und da war dann ja auch wie sah es früher aus?
00:41:04: Und wie haben sie es quasi erweitert über die Zeit?
00:41:08: Ja, die haben ihren Konzept halt total verändert.
00:41:10: Der hat das ja ganz stark auf so Kinder-Erlebnispark gemacht weil er diese ganzen Sachen, diese ganzen Spielgeräte, die es ergibt baut er in den Winterpausen immer selber, weil der ist eigentlich Tischler oder Zimmermann.
00:41:23: Also der Fokus ist da eigentlich ein bisschen weg von den Tieren, im Sinne von alle stürzen sich nur auf die Tiere.
00:41:27: Sondern das kann man auch machen.
00:41:29: also man kann als Kind dann da oder auch als Erwachsener in manche Stelle reingehen und die streicheln und man kann sie auch zu einem kleinen Spaziergang mitnehmen.
00:41:37: aber ganz früher das Ursprungsgeschäftsmodell von denen war Eselkutsche fahren.
00:41:40: Da sind immer alle mit den Eseln Kutsche gefahren und das war aber zu heftig für die Tiere weil es zu viel Arbeit war
00:41:47: Ja und auch dieses Jahr mehr so ein kleines Kino, die haben ja Filme gedreht.
00:41:50: Also ich glaube es war der zweite mit Effektkino.
00:41:52: genau wir saßen genau unter diesem Ding und sind voll nass geworden.
00:41:56: Das war zu viel Spoiler.
00:41:58: Setzt euch nicht an Rand setzt euch in die bitte.
00:42:02: Genau
00:42:03: das ist ein schöner Hof.
00:42:05: was ich fragen wollte is wie fühlt sich wenn man so mittendrin ist in einem Prozess.
00:42:11: Also das, was du beschrieben hast, dass man sich nicht wohlfühlt und denkt, irgendwie ist es das nicht?
00:42:16: Aber wo geht's hin?
00:42:19: Ist auch noch nicht ganz klar.
00:42:20: wie würdest du gar nicht so sehr rückblickend sondern eher aus der Erinnerung raus die Momente beschreiben.
00:42:28: Ist es mehr Euphorie oder Angst?
00:42:31: Was passiert da so an einem?
00:42:33: Du meinst, wo man schon so ein bisschen den Entschluss gefasst hatte.
00:42:37: Irgendwie gehen wir raus aus unserem Angestellten da sein und machen uns selbstständig und kaufen uns einen Hof und stellen uns auch noch Esel drauf?
00:42:43: Das ist
00:42:43: dann ja schon das Ende.
00:42:44: Dann weiß man schon, dass es die Zielstellung, da soll's hingehen aber so, dass davor dieses Okay, das is' nicht.
00:42:50: Aber was wirds denn jetzt?
00:42:52: Also diese Unsicherheit ist für uns Menschen etwas ganz Schlimmes.
00:42:55: häufig
00:42:56: Ich glaube...das hat sich für uns gar nicht so unsicher angefühlt.
00:43:02: Ich glaube, das Schöne daran war, dass wir das beide gleich gesehen haben.
00:43:06: Es kann ja auch sein, dass einer sich selbstständig machen möchte und der andere hat seinen Job und bleibt dabei.
00:43:11: Und dann muss ich einer vielleicht alleine damit befassen was fange ich jetzt eigentlich mit meinem Leben an?
00:43:16: Wie passt das zu allem anderen oder so?
00:43:18: Wir haben ja beide da gemeinsam geträumt, sag' ich mal aus einem anfänglichen Traum und ein Traum würde ich erst einmal als total positiv beschreiben.
00:43:27: also irgendwie zu merken möchte das Gleiche wie ich, also wir wollen irgendwie gemeinsam raus aus diesem Mund und haben dann auch eine Idee.
00:43:34: Und entwickeln das würde ich schon sagen dass es viel mehr Euphorie war weil wir für uns auch gemerkt haben Es gibt da Ideen und es gibt für uns etwas.
00:43:44: Das fühlt sich am Ende besser an als das, wo wir gerade drin stecken.
00:43:48: Denn man muss schon sagen, dass war für uns echt stark frustrierend in den Jobs, in denen wir so nicht weitergekommen sind und die wirklich uns... Nicht nur schlaflose Nächte aber man hat auch ständig diese nervigen Arbeitsthemen mit nach Hause genommen und offen sofort diskutiert, anstatt irgendwie netten Abend mit anderen Themen zu haben weil es einen doch stark auch belastet hat.
00:44:07: Also es war kein nine to five Job, ich lass meinen Stift fallen und dann denke ich daran nicht sondern da wir ja weiter verändern wollten und verstehen wollten warum das auch nicht geht und irgendwie gucken wollen, was machen wir denn jetzt?
00:44:18: Hat uns das echt stark belastete Und in diesem Prozess des Findens was wir dann vielleicht selbstständig machen können dass eigentlich genau umdrehen können und Teil davon sein können anderen, die sich vielleicht in ähnlichen Situationen befinden.
00:44:33: Dabei zu verhelfen das es bei denen aber besser wird, dass sie irgendwie den Dreh in ihrem Unternehmen oder zumindest in ihrem Team hinkriegen, dass das besser wird.
00:44:42: Das hat uns total Mut gemacht und wir waren die ganze Zeit sehr positiv gestimmt und eher euphorisch.
00:44:52: Also natürlich, wenn man dann irgendwie auch klar ist okay wir wollen uns wirklich beide selbstständig machen und raus aus dem Angestellten da sein.
00:45:00: Und mit allem was dann so kam oder was die Planung war.
00:45:05: Natürlich hat man da auch Angst.
00:45:06: also ich sag immer wenn einem bei einer Sache wie wichtig es nicht der Stift geht dann ist sie nicht richtig.
00:45:14: Also ein bisschen Angst muss bei so sehr ungewissen Schritten glaube ich schon dabei sein, weil die vielleicht auch einen ausreichend Helle im Kopf bleiben lässt um das doch noch mal richtig gut zu durchdenken.
00:45:25: Ja und Risiken einzuschätzen und so.
00:45:27: Ich weiß was du meinst ja?
00:45:29: So ihr habt dann ja den Hof gefunden, dann noch eine Familie gegründet und ja auch für den Umbau des Seminarhauses eine EU Förderung beantragt.
00:45:39: Das war ja so ein bisschen schwierig mit Corona quasi in der Zeit Momente, wo ihr gedacht habt so das zu viel alles irgendwie wir müssen was anders machen.
00:45:50: oh Gott was haben wir uns dabei gedacht?
00:45:54: Ja, also es war viel auf einmal aber es wäre auch glaube ich nicht anders gegangen.
00:45:59: Also wir sind jetzt glaube ich die Typen, die sich im Nachhinein fragen was hätten wir anders machen können?
00:46:04: Also so hätte Fahrradkette halt.
00:46:09: Es ist alles so gekommen wie's kam.
00:46:11: Hätten wir mit Kindern gewartet dann hätten wir jetzt vielleicht keine weil wie gesagt waren wir dreißig oder ich war dreißzig als das überhaupt erst mal anfing dass wir ein paar wurden und über viele Dinge nachgedacht haben Und mit voranschreitendem Alter denke ich ja nicht dann, ach nee.
00:46:26: Dann machen wir uns jetzt erstmal in Ruhe selbstständig gucken ob das klappt und dann habe ich bestimmt mit zweiundvierzig auch noch Glück dass das auch mit dem Kind noch hinhaut.
00:46:34: Also es stand gar nichts zur Debatte das Thema Kinder irgendwie nach hinten zu schieben.
00:46:38: Es stand aber auch nichts zur Debatte weiter an diesen Jobs zu bleiben bis die Kinder irgendwie groß sind um das dann zu machen weil dafür war der Leidensdruck ja auch schon so hoch.
00:46:46: also Es war eben so, es ist so.
00:46:50: Es ist so gewesen, dass alles gleichzeitig kam und natürlich haben wir an vielen Stellen immer mal wieder festgestellt, das ist gerade wirklich auch ganz schön viel.
00:46:58: also Wir konnten uns glücklich schätzen und können auch immer noch, dass wir viel Support von der Familie haben um manche Dinge dann auch schaffen zu können.
00:47:06: Also sei es, dass die Omas ganz oft auf die Kinder aufpassen sodass wir beide unsere Manpower einbringen können auch mal einen ganzen Tag an Themen zu arbeiten oder handwerklich irgendwas zu schaffen.
00:47:17: Aber es war nie so, dass wir gesagt haben das ist jetzt so viel.
00:47:22: Wir lassen das sein weil dafür haben wir auch daran geglaubt und haben ja auch festgestellt dass es auch selbst wenn's mal herausfordern und schwierig wird immer Wege gibt wie man das dann trotzdem hinkriegt und lösen.
00:47:33: und irgendwie löst man die Probleme die auf den Weg zum Traum führen ja irgendwie auch viel viel lieber als Die probleme die man hat in seinem alltag der vielleicht nicht den traum widerspiegelt oder
00:47:44: Ja,
00:47:45: total.
00:47:46: Auf jeden Fall.
00:47:47: Jetzt Dinge die ihr grandios unterschätzt habt oder Dinge die Ihr grandios überschätzst habt?
00:47:53: Es gibt Dinge die wir unterschätzen haben und dass es ganz schlecht ist sich immer allen Projekten gleichhaltig zu machen.
00:48:03: Nach unserem ersten Jahr auf einem großen Hof, also man muss ja dazu sagen wir haben hier einen siebeneinhalb Tausend Quadratmeter großen Hof gekauft mit einem alten Reddachhaus in dem wohnen wir.
00:48:13: Das war zum Glück nicht irgendwie sanierungsbedürftig weil das hätten wir nicht gemacht, weil das wäre eine ganz eigene Baustelle für sich gewesen.
00:48:20: aber gleichzeitig war es ein Hof der gar nicht dazu ausgelegt war da eine große Weide oder so zu haben.
00:48:24: Also wir mussten einen Eselstall und ne Weide errichten.
00:48:26: dafür musste erst mal ein großer Teich verschwinden.
00:48:30: Wir haben hier dieses Gebäude nicht gesagt, das hattest du gerade kurz erwähnt Helene.
00:48:34: Wir haben ja ein Gebäude auf dem Hof von dem klar war, dass bauen wir zu einer Workshop-Location um weil das ergänzt sozusagen noch unser Angebot, dass wir nicht nur mit den Eseln und den Menschen auf der Weide arbeiten sondern wir haben die Möglichkeit uns in unsere eigenen Seminarräume zurückzuziehen und haben aber auch gleichzeitig die Möglichkeit die Räume einfach an Unternehmen zu vermieten, die selber mit ihren Teams an ihren eigenen Themen arbeiten möchten.
00:48:55: also das ist auch noch Teil unseres Geschäftsmodells von Donkey Oaks Und so gab es hier super viele Sachen die angegangen werden mussten.
00:49:04: Dinge gefallen einem nicht, es muss umgestaltet werden und das erste Jahr war für uns das Lehrreichste weil da haben wir schon allein auf dem Hof glaube ich fünf oder sechs Sachen gleichzeitig begonnen und haben festgestellt dass am Ende des Jahres keine einzige davon fertig geworden ist weil man verliert sich dann in den Themen und kann auch vielleicht gar nicht vorher einschätzen was für ein Zeitaufwand das ist wenn man dann noch gleichzeitig schwanger ist und gleichzeitig dies oder das oder jenes dann auch noch ist.
00:49:30: Deswegen ist unser Motto irgendwann geworden Stop-Starting, Start-Finishing.
00:49:35: Und daran halten wir uns jetzt hier und man lernt dann auch auszublenden.
00:49:39: also es gibt hier nach wie vor Baustellen.
00:49:41: an denen gehe ich hier vorbei auf dem Hof und denke so um Gottes will ein Scheiße.
00:49:44: das wollten wir eigentlich auch noch angehen.
00:49:46: aber dann geht der Gedanke auch weiter.
00:49:48: dann lass sich den auch weiter ziehen weil wir können halt nicht alles gleichzeitig angehen sondern wir machen nach und nach und so fahren wir ja eigentlich am besten.
00:49:55: Mein Papa hat ein kleines Haus und er sagt schon immer, wenn ich einmal rundherum alles gemacht habe was zu machen war fange ich vorne wieder an.
00:50:01: Also man ist halt auch nie fertig!
00:50:03: Das ist ja auch ein Teil der Wahrheit.
00:50:05: Genau das muss man für sich so annehmen und dann kommt man damit auch deutlich besser klar.
00:50:10: Der Mann von meiner Mama hat sogar ein Haus gekauft und hat dann immer gesagt Wenn ich fertig bin mit dem Haus kann ich sterben.
00:50:16: also der wollte ganz bewussten Projekt wo er immer dran basteln und arbeiten kann.
00:50:21: Ja
00:50:22: unser Nachbar ist auch so der braucht auch immer neue Projekte.
00:50:25: Jetzt hat er eine Outdoor-Küche gebaut.
00:50:29: Ich weiß gar nicht, wie die heißen diese Steinwelle.
00:50:32: Also so ein aufeinander gestattenes Stein?
00:50:34: Ja genau!
00:50:35: Und jetzt hat er uns das Bild geschickt von einem Outdoor Kamin.
00:50:42: Das wird sein neues Projekt glaube ich.
00:50:44: Der muss auch immer was zu tun haben.
00:50:46: Ja, das muss man auch ein bisschen mitbringen... Also ich glaube jemand, der am liebsten abends auf dem Sofa liegt und auch in seiner Freizeit nur gerne die Sonne draußen genießt indem er mit einem Drinkoffer Sonneninsel liegt oder so.
00:51:00: Der kauft sich halt auch nicht so einen Hof, sondern der muss sich dann halt auch irgendwas kaufen wo das schon alles fertig ist und man alles im Herum schon schön hat!
00:51:09: Und dann geht das ja auch.
00:51:11: Wahrscheinlich ist man von einer Gesinnung dann eben anders wenn man sich hier so ein Riesenprojekt dann ist einem auch klar, dass das genauso ist wie du gerade gesagt hast.
00:51:20: Man ist nie
00:51:20: fertig.".
00:51:46: Geht als in einer Stadt und unterschätzen.
00:51:49: Ich glaube, das muss einem klar sein.
00:51:52: Ja,
00:51:52: das denke ich auch.
00:51:53: Seit ihr statt gewechselt kommt ihr bürdig aus Hamburg oder vom Land?
00:51:56: Wir kommen aus Kleinstädten.
00:51:58: Also ich komme aus Rotenburg und Tim kommt aus Wolfenbüttel.
00:52:01: Wolfen-Büttl ist ja noch deutlich größer als Roten Burg aber trotzdem würde ich jetzt beides eher als Kleinstadt bezeichnen Und deswegen haben wir eigentlich nie richtig Land erlebt.
00:52:10: Also ich kenne Land natürlich, weil wir auch dann auf den Bauernläden einkaufen waren oder irgendwelche Freunde aus der Schule vom Dorf kamen und man mal bei dem Hof, bei denen zu Hause war und so.
00:52:19: aber wir sind beide nicht auf dem Land aufgewachsen, sondern wir sind doch beide nicht in einer Großstadt aufgewachsen.
00:52:23: Ja das merke ich bei Leuten aus der Großstadt dass die sich das aufm Land also dass das dann so hoch stylisiert wird und idealisiert wird wie es aufm land ist.
00:52:32: Ich bin auf dem Bauernhof großgeworden und denk so, du stinkst dauerhaft.
00:52:37: Ich bin nicht auf den Bauern Hof groß geworden aber in einem sehr kleinen Dorf aufgewachsen Und von diesem Dorf kommt meine Familie aus dem achtzehnten Jahrhundert nachweislich.
00:52:47: Also ich bin nicht mehr... Sie sind alle nicht soweit gekommen.
00:52:50: Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, ich denke beim Dorf auch oft an das Miteinander sehr viel enger und näher sein, aber es kann auch sehr anstrengend sein.
00:52:59: Also gerade als Heranwachsende fand ich das oft sehr anstregend.
00:53:03: also man hat mir mal sechs Monate nachgesagt dass sich rauchen würde.
00:53:06: und ich bin heute erwachsen, ich würd's zugeben Ich habe noch nie an eine Zigarette gezogen!
00:53:10: Ich musste immer für mein Vater oder Opa Zigaretten holen so?
00:53:15: Das sind Sachen die bedenkt man in der Stadt gar nicht.
00:53:17: wenn ich hier Zigarretten hole schicke meine Tochter was ich nicht tue Dann interessiert das kein Mensch.
00:53:22: Also da wird keiner sagen,
00:53:24: die raucht
00:53:25: und dann wird es im Dorf rumgehen und dann werden sie aufgebaut.
00:53:28: Das sind alles so Themen, die darf man auch nicht unterschätzen finde ich.
00:53:31: Ja, wie alles hat diese Medaille zwei Seiten.
00:53:35: also wir haben auch gesagt Wir waren erstmal sehr positiv überrascht weil wir wurden hier extrem offen aufgenommen Und man musste eigentlich nur einmal sagen aber wir wollen ja da irgendwie den Teich weg machen Weil wie machen wir denn das?
00:53:49: Sie standen hier Leute mit dem Radlader bei uns aufm Hof, die mit uns gemeinsam an unserem Projekt gearbeitet haben.
00:53:58: Die dann nur gesagt haben ja irgendwann wird's mal was geben da werdet ihr denn gefragt.
00:54:01: und so war Tim dann irgendwie paar Wochen später irgendwo anders und hat dabei irgendwas körperlich, wo körperliche Arbeit gefragt war und Manpower gefragt war, da dann geholfen.
00:54:08: also es ist so selbstverständlich bei vielen hier, dass sich Hilfe angeboten wird und das man Hilfsmittel, die man selber nicht hat, sich irgendwie ausleihen darf oder so.
00:54:18: Und man eben auch weiß wer sind meine Nachbarn?
00:54:21: Also wir hatten es auch in unserem Mehrparteienhaus.
00:54:23: Wenn ich da Leute gesehen habe, ich wusste vielleicht von zwei oder drei, die ich im Hausdruck gesehen hab, dass das Nachbaren sind, die da wohnen.
00:54:29: Bei vielen anderen, die hat man gegrüßt wenn sie überhaupt gegrüsst haben.
00:54:33: Ich wusste nicht, sind das jetzt Besucher im Haus oder wohnt die irgendwo?
00:54:36: Es war eine sehr große Anonymität in Hamburg.
00:54:39: was für solche weil man auch keine Lust hat, dass einer über ein Redet gut ist.
00:54:44: Aber für das Miteinandergefühl und vielleicht auch zu wissen, man kann sich da auf einen verlassen wenn mal was ist oder so eher also aus meiner Sicht zumindest negativ ist.
00:54:53: Also ich finde es hier... Ich finde es schön zu wissen ,dass die anderen auch auf einen achten.
00:54:59: Ich achte drauf und lasse da über den, weil ich bei dem das gesehen habe.
00:55:03: Das passiert sicher auch.
00:55:05: Aber es wird vielleicht auch geachtet, wenn mir was nicht aufgefallen ist, eine Tür steht schon lange offen, dann sagt die Nachbarin Bescheid, weil ihr es halt aufgefallen.
00:55:15: Absolut!
00:55:16: Ja ja also es hat definitiv Vornachteile genau und es gibt ja auch Abstufungen.
00:55:20: Also wir tun ja jetzt so als gäbsen nur das Eine im Dorf und nur das Andere in der Stadt.
00:55:23: Es gibt ja Grauzonen.
00:55:27: Es gibt ja auch viele Menschen in der Stadt, wie Helene.
00:55:29: Die glückliche die auf ein Haus hat einfach und auch auf ähnlichen Bedingungen lebt, wie man auf dem Dorf leben könnte.
00:55:34: Also
00:55:35: es gibt Leute im Dorf, die kenne ich auch nicht und haben keine Lust an Dorfgemeinschaft teilzunehmen.
00:55:41: das ist... überall
00:55:42: vertreten.
00:55:43: Und auch da gibt es ja dann Neider, also gerade im Dorf.
00:55:45: wenn man dann hier was anders macht und wie ihr etwas aufbaut und das vielleicht jetzt nicht der Hofladen ist in dem alle kaufen sondern wo man dann sagt so wir wollen das größer machen wir wollen Leute von außerhalb und wir planen hier was großes dann gibt's da ja auch mal die neider die wissen nah das klappt ja eh alles nicht.
00:56:03: oder was neue leute sollen hier regelmäßig herkommen.
00:56:06: auch doof gibts ja auch.
00:56:11: Der eine oder andere belächelt, dass wir das mit den Eseln machen.
00:56:15: Klar, also man muss sich schon klar machen.
00:56:16: Wir sind hier in einem Dorf, zweihundert Seelendorf.
00:56:19: Hier sind auch alle Berufe irgendwie vertreten.
00:56:21: Auch hier wohnen ja Menschen die irgendwo vielleicht in Konzernen fahren und auch pendeln nach Hamburg oder was weiß ich wohin.
00:56:27: Aber natürlich ist das hier geprägt von Landwirtschaft Und hier sind viele Landwirte viel im Nebenerwerb weil ein Landwirt heute zu Tage wenn er nicht den Riesenhof und den Konzern dahinter hat oder so Davon gar nicht mehr leben kann Das aber gerne macht das fortführt, was vielleicht auch schon in der Familie seit Generationen gemacht wird und ein Interesse da ist.
00:56:49: Und es Landwirte braucht.
00:56:50: also eine ganz andere Thema brauchen wir nicht so zu vertiefen aber ohne Landwirten hätten wir alle nichts zu essen auf dem Teller.
00:56:56: Aber das Umfeld hier ist halt stark von Landwirtschaft geprägt und Nicht unbedingt davon wie wir daran gehen wie miteinander in Teams und Führungsthemen diskutiert werden sollten.
00:57:07: Ja, das ist aber auch weil ihr beide Welten kennt.
00:57:09: Und irgendwie schließt sich der ganze Kreis wenn man bedenkt dass du die ganze Zeit am Anfang als du über die Esel gesprochen hast über Miteinander und über Teams gesprochen hast.
00:57:17: Jetzt lebt ihr in einem Dorf mit zweihundert Leuten und man muss eben bereit sein den mitzutragen der vielleicht ein belächelt oder einen nicht so mag genauso wie man aber genau so wie man eben aber auch das Team hat das mitzieht und ein hilft und unterstützt.
00:57:31: Eigentlich schließs ich da sogar ein bisschen.
00:57:32: der Kreis kann man sagen
00:57:33: Das sind wir wieder im miteinander der Gesellschaft.
00:57:37: Wer kommt denn zu euch, um mit den Eseln zusammenzuarbeiten und wer sollte kommen?
00:57:42: Kommt aber noch nicht.
00:57:43: Also so der Werbeblock.
00:57:44: Oh ja!
00:57:47: Also zu uns kommen in erster Linie Leute die veränderungsbereit sind also die entweder schon einen Plan davon haben was sie verändern müssen in ihrem Team oder als Führungskraft um noch wirksamer zu werden Oder diejenigen, die wissen wir sollten irgendwie was ändern.
00:58:05: Weil vielleicht hakt es irgendwo... Vielleicht verstehen wir uns für alle gut aber irgendwie erreichen wir trotzdem unsere Ziele als Team nicht und wissen eigentlich gar nicht genau woran es liegt.
00:58:13: Also es kommen die, die für sich erkannt haben Wir müssen etwas tun!
00:58:18: Wir müssen an uns Ich muss an mir Wir gemeinsam müssen aneinander arbeiten Um besser zu werden Und erfolgreicher als Team Als Führungskraft als Unternehmen.
00:58:29: Zu uns kommen sollten Diejenigen Die zwar feststellen, dass irgendwas nicht läuft die aber nicht bereit sind an ihre Miteinander dazu zu arbeiten.
00:58:40: Beispiel wir kriegen aus ganz vielen Unternehmen mit sei es große Konzerne als auch kleinere Unternehmen.
00:58:48: wenn es darum geht das Kosten eingespart werden müssen dann findet das ganz oft in erster Linie im Bereich Weiterbildung der Mitarbeiter statt.
00:58:56: also ich höre ganz viel so.
00:58:58: ne wir haben im Moment ist alles Budget eingefroren wo es um Teamworkshops geht, Weiterbildung, Seminare auszeiten, Teambuilding.
00:59:06: Das ist der Topf, der ganz oft als erstes zugemacht wird wenn es im Unternehmen nicht gut läuft und wir sind der festen Überzeugung dass genau das die total verkehrte Stelle ist umzusparen weil oftmals genau das der springende Punkt ist, dass es nicht läuft weil im Miteinander was im Argen liegt.
00:59:26: Weil nicht erkannt wird, dass die Team-Dynamik irgendwie negativ geprägt ist und deshalb ein Team so viel wirbeln machen kann und fachlich toll sein kann wie es will aber trotzdem nicht vom Fleck kommt, weil es an ganz anderen Stellen hakt.
00:59:40: Und das kommt im normalen Teamalltag wenn es unbegleitet bleibt zwar zu Tage und wahrscheinlich in Konflikten, in totalen Dysfunktionen die in Teams auftauchen.
00:59:51: Aber niemand ist es bewusst dass das so ist.
00:59:54: Und wenn man eben an dieser Stelle spart dann wird man an diesen Punkt nicht kommen und würde sich wahrscheinlich kaputt sparen und Leute raus schmeißen.
01:00:01: oder Leute gehen freiwillig weil sie frustriert sind in ihrem Team und wir glauben dass das Geld dass an solchen Stellen eingespart wird, eigentlich wirklich viel besser genau dort eingesetzt wäre.
01:00:11: Um da ganz viele andere Auswirkungen die dann so ein dysfunktionales Team beispielsweise hat um diese sich dann einzusparen.
01:00:18: naheliegend ich bin der gleichen Meinung wie lange dauert so einen workshop?
01:00:22: also ist das eine sache die man zumindest anstoßen kann in einem tag oder ist es etwas wo man mehrere tage einplanen sollte?
01:00:30: Ich glaube, das hast du genau richtig gefragt.
01:00:33: An einem Tag kann man anstoßen.
01:00:37: Manchmal reicht es vielleicht auch... Das kommt dann wieder darauf an wie sehr reflektiert das Team und hat dann aber für sich die Möglichkeiten daran weiterzuarbeiten.
01:00:47: Aber es werden hier an einem Tag keine Probleme gelöst Sondern der eine Tag, das Erlebnis mit den Eseln sorgt bei ganz vielen ja erst mal für diesen ersten Aha-Moment.
01:00:59: Wie vorhin das Beispiel, dass ich brachte mit der Person die sich vielleicht als Führungskraft überhaupt nicht im Klaren darüber war wie wahnsinnig viel Druck sie in ihr Team bringt und dass Sie mit Druck auch am Team nicht viel erreicht Die erfährt das hier und muss das ja für sich erstmal mitnehmen, verarbeiten.
01:01:16: Und ein Team, das herkommt und glaubt auch wir sind doch alle so harmonisch!
01:01:20: Das klappt ja alles so toll die dann in einem Team Workshop feststellen was ich vorhin in dem anderen Beispiel erzählt habe oh Gott wir sind zwar irgendwie harmonisch im Sinne von Wir mögen uns alle aber wir sind überhaupt nicht klar miteinander.
01:01:31: wir können irgendwie Ziele nicht gut miteinander abstimmen und wirken nach außen eigentlich nur wie einen chaotischer Haufen.
01:01:37: Die müssen auch nach diesem Erlebnis für sich damit erst mal Klar kommen und daraus ergeben sich Handlungsempfehlungen, wie man was verändern kann.
01:01:47: Und dann ist es so... Dann ist es oftmals auch für einen Team in dem normalen Alltag den es so hat sehr schwer das einfach umzusetzen selbst wenn man vielleicht schon Ideen hat wie man das besser machen kann.
01:01:57: Ist es sehr empfehlenswert auch dass in regelmäßigen Abständen in irgendeiner Form begleiten zu lassen und sich vielleicht immer mal wieder zutreffen?
01:02:05: Das muss ja auch nicht immer mit den Eseln sein.
01:02:08: also oftmals sind die Esel der erste Spiegel dessen, was ich gerade gesagt habe.
01:02:12: Die bringen die Leute in ein Erlebnis und danach das Machen umsetzen und verändern.
01:02:16: Das geht dann auch ohne die Esel und auch da sind wir ja in der Lage, die Leute zu begleiten mit Workshops oder Coachings oder wie auch immer an diesen einzelnen blinden Flecken und an den Handlungsfeldern gemeinsam zu arbeiten.
01:02:29: aber Wir bieten ja auch also was vielen Teams schon hilft ist Also nicht jedes Team kommt mit dem Ziel hier an, irgendwie tiefgreifend was zu verändern oder mit irgendeinem richtigen Problem.
01:02:40: Sondern viele kommen auch zu uns und sagen hey!
01:02:43: Wir als Team machen regelmäßig irgendwelche Teambuilding-Events und finden das auch cool.
01:02:47: Und kann man sowas auch bei euch machen, und bei uns kann man auch so was machen.
01:02:52: Also man kann auch herkommen um als Team mal raus aus dem Alltag zu kommen, was übrigens auch sehr wichtig ist.
01:02:59: also immer nur als Team in seinem beruflichen Kontext zusammenzukommen und an Problemen und Herausforderungen zu arbeiten und dann abends nach Hause zu gehen und in sein privates Umfeld zu gehen ist für dass wir gefühlt im Team meistens sondern ist ja schon mal wichtig, dass man auch mal gemeinsam was unternimmt und da es nicht nur mit gemeint das man abends mal ein Trinken geht.
01:03:18: Auch das ist super!
01:03:19: Sondern als Team gemeinsam mal ein anderes Erlebnis hat, das einmal irgendwie die Perspektive für ganz andere Sachen eröffnet in einem Umfeld auch nicht oft erlebt.
01:03:30: Also das Schöne hier bei uns ist ja auch, dass man wenn man hier auf dem Hof ankommt dann sagen immer alle so ich bin direkt irgendwie das ist hier so schön und hier kann man ja mal so durchatmen und es hat auch eine Wirkung auf einem Team.
01:03:42: also einfach mal zwei Stunden bei uns hier Zeit verbringen mit den Eselnzeit verbringen sich als Team vielleicht näher kennenzulernen, mal in einem anderen Umfeld und vielleicht offen sogar dafür zu sein mit den Eseln die eine oder andere Aufgabe auszuprobieren um ein bisschen da so reinzufühlen ist auch ne Möglichkeit.
01:03:59: Also das muss nicht immer gleich der Hardcore-Team-Entwicklungsworkshop sein sondern es kann auch ein gemeinsames Erlebnis sein dass einen nochmal wieder stärkt und näher zusammenbringt.
01:04:08: So ähnlich haben wir das ja auch gemacht.
01:04:09: Wir haben ja gar nicht das für Knügen gehabt mit den ESELN!
01:04:11: Wir haben unsere Jahresklasse bei euch gemacht.
01:04:16: Ja, wir durften trotzdem Esel kuscheln und ich war ja auch schon mal privat dann nochmal zu Besuch mit meiner Tochter auch.
01:04:22: Und habe die Esel richtig kennenlernen dürfen.
01:04:24: das war sehr schön.
01:04:25: wirklich kann das auch nur empfehlen.
01:04:27: Jetzt kam noch eine zweite Katze ins Bild oder?
01:04:29: Wie viele
01:04:30: habt
01:04:30: ihr denn da?
01:04:31: Wir haben insgesamt vier Katzen.
01:04:34: Zwei sind die, die vor allem drinnen sind und zwei andere sind das echt genau umgekehrt.
01:04:39: Die wollen ungern drin sein.
01:04:41: Die anderen beiden, die sind gerne draußen.
01:04:42: Und die Kater hier drinnen schnuppern manchmal nach draußen aber sobald ein lautes Geräusch kommt dann rennen sie immer wie von der Tarantel gestochen wieder rein und sind in ihrem sicheren Umfeld.
01:04:53: Vielen Dank, Steffi.
01:04:54: Das war ein interessantes Gespräch und tatsächlich ... Ich kenne dich aber ich wusste ja noch gar nicht die ganzen Hintergründe Und war immer schon neugierig.
01:05:01: Deswegen danke dass du mit uns gesprochen hast
01:05:03: Sehr gerne!
01:05:04: Hat Spaß gemacht Auch sehr viel Spaß gemacht.
01:05:06: Jetzt ist auch James dazu gekommen, guck mal hier seht ihr ... Allein sehe das die Zuhörerin ja leider nicht Aber jetzt kannst du zwei auch da.
01:05:13: Ja Stimmt, aber ihr dürftet sie gehört haben?
01:05:15: Ich hab' das Schnurren immermal im Ohr gehabt.
01:05:17: Ich glaub', es auf Band.
01:05:18: Das haben wir eingefangen Aber nicht James, das war der andere.
01:05:23: Und?
01:05:23: Am Moment, du hast deine Katzen heißen James Bond.
01:05:26: Jetzt hab ich's.
01:05:27: Die waren vorher so getauft als wir sie gekauft haben und fanden das total doof.
01:05:31: Dann haben wir uns aber gedacht ... Wir lassen das jetzt einfach dabei, dann ist es eben so.
01:05:36: Ich find's süß!
01:05:37: Hast doch.
01:05:38: Vielen Dank liebe Steffi!
01:05:39: Das hat sehr viel Spaß gemacht.
01:05:41: Bis zum nächsten Mal!
01:05:42: Bis zum nächstem mal!
01:05:43: Tschüss!
01:05:43: Ciao!
01:05:46: Mit all diesen neuen Infos wirst Du jetzt zur Verstärkung Deines Umfelds.
01:05:51: Wenn du jetzt noch Fragen hast, schreib uns an.
01:05:53: verstärkung.ed-verwändo.de.
01:05:56: Verwendung schreibt sich Friedrich Anton Ida Richard Victor Emil Nordpol Dora Otto.
01:06:02: Die genaue Adresse findest Du aber auch nochmal in den Show notes.
01:06:05: Lass uns gerne ein Abo da und bewerte uns auf Spotify Apple Podcast & Co.
01:06:11: Bis zum nächsten Mal.
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