#70 Leos Leben: Auswandern nach Namibia – zwischen Farmleben, Freiheit und Verantwortung

Shownotes

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In dieser Folge von FAIRstärkung sprechen Anja und Helene mit Leo von Leos Leben über ihren Weg nach Namibia – und darüber, wie es ist, als junge Frau auszuwandern, eine Familie zu gründen und heute auf einer Farm zu leben.

Gemeinsam sprechen sie über:

  • wie Leo nach dem Abitur zum ersten Mal nach Namibia kam
  • warum aus einem Praktikum im Kindergarten eine große Lebensentscheidung wurde
  • wie sie ihren Mann auf einer Farm kennengelernt hat
  • wie eine Fernbeziehung über 8.000 Kilometer funktionieren kann
  • warum Auswandern auch bedeutet, Sicherheit neu zu denken
  • wie der Alltag auf einer namibischen Farm aussieht
  • warum Planung, Vorräte und Selbstorganisation dort viel wichtiger sind
  • wie Krankenversicherung und medizinische Versorgung in Namibia funktionieren
  • welche Rolle private Absicherung bei Gesundheit und Bildung spielt
  • wie Kinder auf einer Farm aufwachsen
  • welche Schuloptionen es für Farmkinder gibt
  • warum Namibia für Leo Freiheit, Weite und Verantwortung bedeutet
  • wie sie Kulturunterschiede, Kolonialgeschichte und Zusammenleben erlebt
  • warum Community, Nachbarschaft und gegenseitige Unterstützung auf der Farm so wichtig sind

Zu Gast: Leo von Leos Leben – sie lebt mit ihrer Familie auf einer Farm in Namibia und teilt auf Instagram Einblicke in ihren Alltag, das Familienleben, Farmleben und das Auswandern.

Instagram: https://www.instagram.com/_leos_leben/

💬 Diese Folge ist für alle, die schon einmal vom Auswandern geträumt haben, neugierig auf das Leben in Namibia sind oder wissen möchten, wie viel Mut, Planung und Vertrauen in so einem Schritt stecken.

Feedback oder Fragen? fairstaerkung@fairvendo.de

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fairvendo #hamburg #FAIRstärkung

Transkript anzeigen

00:00:05: Ich war aber an dem Tag so ein schlimmes Unwetter und da war dann keine Möglichkeit mehr für uns in die Stadt zu kommen.

00:00:11: Und ich dachte wirklich, okay, ich sterbe jetzt hier!

00:00:13: Also dass das ich gut rausgekommen bin und es ihm gut gegangen ist.

00:00:17: am Ende also ein absolutes

00:00:18: Wunder.".

00:00:27: Hallo und herzlich willkommen.

00:00:29: wir sind deine Verstärkung von Vervendo Ein Podcast für nachhaltige Versicherungen und sozialethisches Finanzwesen.

00:00:36: Hier geht es nicht nur um deinen persönlichen Wohlstand, sondern auch um eine bessere Zukunft für uns alle.

00:00:42: Im heutigen Format nachgefragt reden wir mit Expertinnen und Gästen – dabei teilen sie ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen mit uns, insbesondere zu Finanz- und Versicherungsthemen!

00:00:53: Das soll dich inspirieren und befähigen, nicht nur deine eigene Zukunft zu gestalten, aber auch zu positiven Veränderungen in der Welt beizutragen.

00:01:02: So werden wir ganz nebenbei zu deiner Verstärkung.

00:01:11: Ich bin Anja Werner, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Verwendow zusammen mit Helene im Marketing Team und nebenbei studiere ich Mediendesign.

00:01:19: Mein Name ist Helene Bossmann, ich bin Diplomatriebswirtin und habe einen Master in Wirtschaftspädagogik.

00:01:23: Ich bin seit zwölf Jahren selbstständiger als Versicherungsmarklerin und davon seit zehn Jahren bei Verwindow.

00:01:28: Hallo Helene!

00:01:29: Hi Anja!

00:01:30: Liebe Helene Heute habe ich dir eine ganz besondere Gästin mitgebracht, bei der ich direkt ne Gänsehaut bekomme.

00:01:36: Ich sag dir auch warum?

00:01:37: Erstens hat sie sich was getraut, was ich auch eines Tages mich trauen möchte und mich aber noch nicht getraute habe – Sie ist nämlich ausgewandert!

00:01:44: Und das Zweite ist, sie lebt auch noch an einem meiner absoluten Sehnsuchtsorte und zwar in Namibia.

00:01:49: und genau auf diesen Weg hab' ich's ja auch kennengelernt, denn ich folge ihr auf Instagram wo sie Leos Leben heißt, wo sie ganz viel über ihren Alltag berichtet eben auch mit Kindern.

00:02:00: Ich dachte, ich bring sie mal mit.

00:02:01: Weil das Thema Auswandern mich natürlich ganz intrinsisch motiviert interessiert.

00:02:06: Hallo, liebe Leo!

00:02:08: Wie schön dass du da bist.

00:02:09: Hallo und vielen Dank für die Einladung.

00:02:12: Wir freuen uns.

00:02:13: Das klingt total spannend.

00:02:16: Ja danke schön Ich habe mich mittlerweile dran gewöhnt aber es war definitiv ein spannender Schritt Und ist auch zwischendurch immer noch spannend.

00:02:23: Ich glaube das ist bei solchen Sachen von außen sagt man immer so wow super und wenn man drin lebt denkt man so Ganz normal, logischer an den nix der Schritt irgendwie.

00:02:31: Wie bist du dazu gekommen?

00:02:34: Ja also das war so etwas was ich bis hin fließender ergeben hat.

00:02:39: Also meine erste Begegnung mit Namibia hatte ich Dadurch dass ich in meinen Schulabschluss gemacht habe und dann wollte ich irgendwo ins Ausland gehen am liebsten irgendwo nach Afrika Und hatte die verrücktesten Ideen mir rausgesucht und Anbieter, wo man so volontär Arbeit machen kann.

00:02:59: Aber das ist halt nicht ganz so einfach und da wird auch ziemlich oft sehr viel Geld verlangt für solche Angebote also dass du quasi arbeitest und dann im Ende auch noch dafür bezahlst.

00:03:10: Und dann hat mein Vater der schon ein paar Jahre vorher mal in Namibia war jemandem kontaktiert meinen zukünftigen Schwiegervater, das war uns natürlich an dem Punkt noch nicht bewusst.

00:03:19: Hat er ihn kontaktiert und gefragt wo man in Namibia so was machen könnte in der Art also Work and Travel-mäßig oder Praktikumsmäßig?

00:03:28: Und er hat uns dann eine ganz tolle Dame vermittelt die ein Hostel oder ja so einen Voluntärheim in der Hauptstadt von Namibias, also den Windhoekart.

00:03:37: und sie vermitteln Praktika in ganz verschiedene Bereiche Also in Kindergärten Schulen, Krankenhäuser.

00:03:44: Und so bin ich dann ja quasi nach Namibia gekommen, wenn meine Eltern gesagt haben, wenn Afrika da Namibias und weil sie damit auch schon Erfahrung hatten.

00:03:54: So habe ich mich dann nach dem Abitur auf den Weg nach Namiba gemacht.

00:03:58: Oh das klingt nach etwas was meine Tochter dir direkt nachmachen würde?

00:04:04: Kann ich auf jeden Fall empfehlen.

00:04:05: es hat mein Leben sehr verändert und bereichert.

00:04:09: Ich hab dann zwei Monate in einem Kindergarten gearbeitet Und währenddessen auch ganz viele andere tolle Praktikantinnen kennengelernt, die mich so auf meinem Weg dann da begleitet haben und in ihren Bereichen gearbeitet haben.

00:04:24: Wir hatten abends immer viel Spaß zusammen ausgegangen.

00:04:27: Das war der Ausgleich quasi zum Arbeitsalltag, den wir dann der Tagsüber hatten.

00:04:33: So kam es halt auch, dass ich meinen Mann hier kennengelernet habe.

00:04:38: Ja das kam so ... Hier in Namibia sind die Sommerferien also quasi die großen Ferien, Deutschland im Juli, August sind hier immer im Dezember, Januar.

00:04:49: Und dadurch war der Kindergarten, also ich bin in Oktober nach Namibia gegangen und dann hatte ich zwei Monate im Kindergaten, da war der Garten geschlossen.

00:04:55: aber mein Aufenthalt ging noch bis Anfang Januar und dann konnte ich durch diesen Kontakt den meinen Vater hierher hatte, konnte ich dann auf die Farm meines Mannes gehen und den ich ja damals noch nicht kannte.

00:05:08: Und dann habe ich da Weihnachten verbracht und Neujahr, so haben wir uns hier kennengelernt auf der Farm.

00:05:14: Das

00:05:16: klingt wie außen im Film!

00:05:18: Das ist voll gut.

00:05:21: Es war auch sehr romantisch muss man sagen.

00:05:25: Ja, also es war für mich natürlich hier in Afrika und die Sonnenuntergänge, wenn man schon mal hier war kennt man das.

00:05:31: Das verstärkt dann natürlich so eine Romanze noch einmal sehr.

00:05:35: Und wenn man da noch weiß dass das ganze zeitlich begrenzt ist macht's das natürlich nochmal dramatischer.

00:05:39: ja und Dann ging es aber für mich als.

00:05:42: ich war dann vier Wochen auf der Farm und wir irgendwie ich weiß nicht Es war ganz lustig Ich wusste irgendwie so Dass das mein Partner fürs Leben sein wird gar nicht immer aus dem Grund heraus, dass wir uns so super verstanden haben.

00:05:56: Sondern irgendwie halt wusste ich so, wenn ich ihn so angeguckt habe ... Dass das der Mensch ist, den ich immer angucken werde?

00:06:02: Das war ganz lustig, weiß gar nicht warum!

00:06:04: Aber ich hatte ein inneres Gefühl was man ja manchmal auch hört, dass Leute es haben und das war wirklich so.

00:06:09: Ja aber dann haben sich unsere Wege erst mal getrennt für ein paar Jahre eigentlich.

00:06:14: Ich bin nämlich zurück nach Deutschland und hab da angefangen zu studieren.

00:06:19: Lehramt, Grundschullehramt in Koblenz dann habe ich auf Germanistik und Religion studiert.

00:06:27: Und ja, das dauerte ja so vier Jahre lang und mein Traum war eigentlich... Ich wäre eigentlich direkt am liebsten in der Bibel geblieben aber das wollte meine Eltern natürlich gar nicht.

00:06:36: Man braucht hier einen Abschluss.

00:06:39: Ja ist ja auch logisch, war auch super so!

00:06:41: Und dann war es natürlich mit der Beziehung ein bisschen dahin.

00:06:44: Mein Mann war dreiundzwanzig, ich war neunzehn.

00:06:47: Fernbeziehung mit acht tausend Kilometer Entfernung ist nicht ganz so einfach Ja.

00:06:54: Seid ihr denn zusammengeblieben oder habt ihr euch tatsächlich getrennt und gesagt so, hey jeder guckt mal?

00:06:59: Und dann schaut man nach den vier Jahren ob man sich immer noch mag oder ob man in der Zwischenzeit jemand anderen gefunden hat.

00:07:04: Ja das war ein bisschen so ein Zwischending.

00:07:06: also wir sind auseinander gegangen und haben keine richtige Abmachung getroffen sozusagen.

00:07:11: Wir sind auch in Kontakt geblieben aber man merkt natürlich auf die Entfernung und so es ist nicht ganz so einfach.

00:07:18: er hat mich dann auch mal in Deutschland besucht.

00:07:20: ich habe ihn dann paar Monate später noch mal in Namibia besucht.

00:07:23: Und dann kam von ihm so ein bisschen ein Break-up sozusagen, dass er gemerkt hat okay das ist echt nicht so einfach und ich bin auch jung und will was aufbauen und musste mich erstmal selber finden und da ist eine Fernbeziehung auf die Distanz auch in irgendeiner Form.

00:07:38: ja einen Klotz am Bein kann man schon sagen.

00:07:41: und dann hat sich das erst einmal für zwei Jahr anderthalb Jahre fast zwei Jahre waren wir dann getrennt würde ich sagen.

00:07:48: Er hat aber immer gerne wieder so alle paar Wochen sich mal wieder gemeldet, um sich ins Gedächtnis zu rufen.

00:07:53: Was natürlich

00:07:54: sehr nett war.

00:07:56: und dann kam das dazu dass ich dann im Jahr zwei Tausend Sechzehn wieder nach Namibia gekommen bin weil wir dann wieder Kontakt aufgenommen haben und er mich quasi hierher nochmal eingeladen hat und dann sind wir ab da fest zusammengekommen Und ich hatte es im Jahr den Abschluss gemacht und dann wussten wir, okay das sind jetzt noch zwei Jahre.

00:08:15: Das konnte man ganz gut handeln und wusste, es hat jetzt ein Ablaufdatum mit dem Studium.

00:08:20: So konnten wir uns dann step by step auf eine gemeinsame Zukunft vorbereiten.

00:08:25: Ich bin immer in den Semesterferien nach Namibia geflogen.

00:08:28: Es sind ja immer vier Wochen.

00:08:30: Das war dann zweimal im Jahr und dann bin ich immer nochmal einmal im Semester geflogert.

00:08:34: Also das war ja dann noch zweimal am Jahr.

00:08:36: also insgesamt war ich dann viermal im Jahr in Namibias.

00:08:39: Ich habe dann extra einmal meine Krankentermine, die ich in der Uni haben durfte mir aufgehoben.

00:08:43: Ich bin dann auch krank in die Uni gegangen damit ich halt im Semester noch einmal nach Namibia pflegen konnte.

00:08:49: Klingt aber auch nach einer finanziell teuren Nummer oder?

00:08:52: Ja das war also.

00:08:53: man muss sagen die Flüge waren zu der Zeit noch sehr viel günstiger Aber ich hab auch sehr sparsam gelebt.

00:08:59: Also ich habe mein ganzes Geld anstatt zum Party machen und so weg gelegt nach Namibia fliegen.

00:09:05: Aber ja, aber so Flüge waren damals noch sehr viel günstiger als jetzt kann man auch sagen.

00:09:11: War dein Partner dann auch öfter mal in Deutschland oder bist du meistens hingeflohen?

00:09:16: Ich bin meistens nach Namiba geflogen einfach weil ich Namibian gerne mochte und lieber hier sein wollte und er natürlich je noch weiter seinen Alltag währenddessen hatte, während ich frei hatte dass wir, wenn wir zusammenbleiben in Namibia leben werden.

00:09:33: Das war nie eine Option, das man nach Deutschland kommen würde.

00:09:36: Deshalb bin ich eigentlich öfter nach Namibian

00:09:39: gekommen.".

00:09:40: Und was bedeutet ihr?

00:09:42: Eher hat einer Farm, ihr lebt auf einer Farbe und ich höre immer farmen.

00:09:45: Was genau bedeutet das denn konkret?

00:09:48: Ich kann mir das halt einfach nicht vorstellen.

00:09:49: Ich kenne niemanden der auf einer Farm lebt!

00:09:53: Ja also die Farben hier in Namibi sind sehr groß.

00:09:57: Also es ist anders als in Deutschland.

00:10:01: Man braucht sehr, sehr viel mehr Land um es bewirtschaften zu können als man jetzt in Deutschland braucht weil wir natürlich nicht so fruchtbaren Boden haben wie's in Europa der Fall ist.

00:10:10: deswegen fangen hier die Farben meistens so bei drei viertausend Hektar an und gehen hoch bis ich weiß das nicht also eigentlich unbegrenzt.

00:10:19: aber so sagen wir mal man braucht so fünf tausend hektar schon bis hoch zu.

00:10:23: zwanzigtausende Hektare kann man haben.

00:10:25: unsere Farben sind jetzt achtundhalb Tausend Hektar groß Und dann hat man Rinder und Wildtiere auf der Farm.

00:10:35: Wir sind jetzt relativ nah in der Stadt, wir sind sechszig Kilometer entfernt was für Namibia ziemlich nah ist.

00:10:41: viele andere Farmer sind sehr viel weiter weg haben sehr viel weitere Wege.

00:10:45: ich kann mal eben nach Windrück fahren meine Kinder in den Kindergarten bringen das andere Leute nicht so haben.

00:10:50: die fahren vielleicht alle vier Wochen nur in die Stadt was natürlich man sich dann logistisch auch ein bisschen darauf einstellen muss, dass man nicht so oft einkaufen gehen kann.

00:10:59: Und da sollte man ist man schon ein bisschen besser vorbereitet als ich jetzt meistens.

00:11:05: Ist man dann viel Selbstversorger?

00:11:08: Ja also wir sind jetzt... Also man hat natürlich auf der Farm Fleisch selber.

00:11:14: Viele haben noch wesentlich nicht so vorbildlich, muss ich sagen was Gemüse am Bau angeht.

00:11:20: Weil wir hier auch in einer sehr bergigen und steinigen Gegend sind.

00:11:23: da hat natürlich jede Farbe seine Vorzüge je nach auch wo sie gelegen ist Und viele Farben haben natürlich auch Hühner und so.

00:11:32: Ja also aber Man kocht auch selber sehr viel.

00:11:36: Also man hat natürlich zum Beispiel gar nicht dass man jetzt irgendwie sich mal was zu essen bestellen kann oder sowas.

00:11:40: also man muss sich einfach gut aufstellen und man arbeitet auch viel mit Nachbarfamern zusammen.

00:11:45: Also wir zum Beispiel holen gerne unsere Eier dann von einer Nachbarfarmerin, die sehr viele Hühner hat und man weiß halt wo es herkommt beim Fleisch.

00:11:53: Klingt deutlich gesünder als bei uns schnell mal eine Pizza abends bestellen.

00:11:56: Man muss sich zwar gut organisieren aber insgesamt ist das natürlich gar nicht doof eigentlich.

00:12:03: Ich eraute mich mal meine Namibia-Erfahrung beschränkt sich auf Bauersuchtfrau international Immerhin!

00:12:12: Das stimmt doch gar nicht.

00:12:14: Du hast ein riesengroßes Bild von Namibia in deinem Büro hängen?

00:12:17: Das stimmt, wo ich aber noch nie war mein Mann war da der war schon mal dort.

00:12:23: also genau daher beschränkt sich meine Erfahrung.

00:12:26: und das was ich weiß und was ich ganz spannend finden würde ist die Ernährung dadurch einseitiger?

00:12:33: Also ich meine jetzt, also du sagst Gemüse ist schwierig.

00:12:36: Wenn man es nicht selbst anbaut das hält sich ja nicht lange wenn man dann mal so alle ein zwei drei vier Wochen in die Stadt fährt.

00:12:41: Das ist wahrscheinlich weniger frisches Obst und Gemüsen wenn man's gerade nicht selbst abbaut.

00:12:47: Hülsenfrüchte kann ich mir gut vorstellen alles was irgendwie lagerfähig ist.

00:12:51: würdest du sagen Die Ernährung ist grundlegend anders als in Deutschland?

00:12:56: Also die Ernährungen hier.

00:12:58: man muss natürlich auch immer da unterscheiden, was man für finanzielle Möglichkeiten hat.

00:13:03: Du kannst dich hier auch durchaus vegan oder sowas ernähren oder glutenfrei.

00:13:09: Dich kostet definitiv mehr Geld wenn du jetzt da solche Produkte dir kaufen würdest.

00:13:14: ansonsten ja wenn man jetzt natürlich den lokalen Markt betrachtet ist es sehr fleischlastig dass das europäische Essen hier natürlich auch sehr viel eingezogen ist, hat sich natürlich auf die gesamte Bevölkerung.

00:13:28: Die haben es auch sehr angenommen und genießen.

00:13:31: auch sieht man in unseren Mitarbeitern immer mehr europäisches Essen.

00:13:34: aber grundsätzlich ist Namibia sehr fleischlastig was das Essen angeht.

00:13:40: Man kennt kaum jemanden, der hier einheimisch ist und vegetarier ist.

00:13:44: Das ist halt eigentlich deren Gemüse quasi weil ich weiß zum Beispiel mein Mann früher die haben auch da sind ja gerade die Eltern dann erst hierhin ausgewandert.

00:13:52: Die hatten nicht die Möglichkeit sich immer was in der Stadt besorgen zu gehen.

00:13:55: Es war auch zu teuer und der Weg war weit.

00:13:57: Die Autos haben sich ja mittlerweile total verändert Und die haben wirklich größtenteils also entweder Reis Fleisch oder Milipap also so Maismehlpreik gegessen.

00:14:08: Das war deren Hauptding.

00:14:10: Bei uns ist es heute anders, sage ich mal wir haben nicht mehr so ein... das Angebot ist riesig.

00:14:16: also Winddruck ist wirklich eine große Stadt mittlerweile wo du alles bekommst.

00:14:21: aber grundsätzlich Ernährung ist hier bei vielen Sachen mit Sicherheit bedachter auch Thema Planung und Wegschmeißen.

00:14:30: Also man plant schon, wenn man weiß okay ich bin jetzt nur noch so und solange bin ich noch auf der Farm und fahre nicht in die Stadt.

00:14:35: Ich

00:14:35: z.B.,

00:14:36: ich gucke was habe ich im Kühlschrank?

00:14:37: Was kann ich daraus

00:14:38: machen?".

00:14:39: Und zum Beispiel in Deutschland sehe ich das dann auch dass man sagt oh ich hätte es heute Lust da sind zu essen.

00:14:43: und dann laufe ich halt nochmal einen Supermarkt und hole die drei Sachen die noch fehlen und wir machen dann halt etwas aus den Sachen die nach da sind

00:14:50: Eigentlich früher, wie früher.

00:14:51: Wie zwei Generationen vor uns sozusagen in Deutschland.

00:14:55: auch meine Oma auf dem Dorf hat das genauso gemacht die hatte ja auch gar nicht immer die Möglichkeit dass alles da ist.

00:15:01: absolut

00:15:02: genau.

00:15:03: Ja, also wir haben auch auf einer Farm hat man auf jeden Fall.

00:15:06: Also ich hab auch so einen schönen Vorratsschrank, den braucht man dann auch, dass man einfach mal was da hat wenn man doch nicht so regelmäßig dann in die Stadt fährt und ja wo man dann alles schön kühl lagern kann vor allem in der heißen Jahreszeit und alles trocken ist und keine Mäuse dran kommen.

00:15:21: Da muss man natürlich schon an solche Sachen dann noch denken.

00:15:26: Mich würde interessieren wie du generell... Wir haben jetzt schon übers Essen gesprochen.

00:15:30: Wie hast du generel diesen Kultur?

00:15:32: Hast du einen Kulturschock erlebt, der Unterschied zwischen Namibia und Deutschland?

00:15:38: Auch als du am Anfang gekommen bist, als Praktikantin gearbeitet hast.

00:15:41: Und dann jetzt quasi wo du da wirklich lebst wie ... Welche Unterschiede hast du wahrgenommen?

00:15:47: Nee also für mich war das Schöne dass es nicht so ein abruptes Ankommen in der neuen Kultur war weil ich das ja schon über die Zeit immer wieder kennengelernt habe und dann immer ein bisschen mehr gemerkt hab okay das läuft hier so, das läuft here so.

00:16:02: Natürlich war es dann dieses Erstmal hierherziehen.

00:16:05: Am Anfang schon neu, also am Anfang bin ich zum Beispiel immer nur mit meinem Mann in die Stadt gefahren weil ich mich selber gar nicht getraut habe Auto zu fahren.

00:16:11: und dann merkt man aber so nach und nach okay Ich muss schon auch meine Eigenständigkeit hier ein bisschen starten Und dann geht mein halt zu kleine Schritte immer weiter.

00:16:20: Und ja, ich hatte natürlich den großen Vorteil, dass mein Mann von hier ist und erkennt das alles.

00:16:25: Er konnte mich dann in vielen Dingen auch so ein bisschen weisen.

00:16:28: Was jetzt natürlich anders ist als wenn man jetzt als Paar zusammen auswandert, stehen beide von einer völlig neuen Situation.

00:16:34: Das hat natürlich sehr geholfen.

00:16:36: Ansonsten hatte ich am Anfang das Gefühl ... Dass es immer auf der anderen Seite das Gras Grüner war.

00:16:43: Wenn ich in Namibia war, wollte ich, hab ich mal gedacht, in Deutschland kannst du das so machen?

00:16:50: Und hier ist das nicht so.

00:16:51: Dann bin ich nach Deutschland geflogen, war da zu Besuch und dann dachte ich ... Aber irgendwie bringt dich das jetzt auch nicht wirklich weiter?

00:16:59: Und dann dachte die, nee, also es hat schon was.

00:17:02: Das hat ein paar Jahre gebraucht, würde ich sagen.

00:17:05: So zwei, drei Jahre, bis ich gemerkt hab.

00:17:08: Beide Länder haben ihre Vor- und Nachteile.

00:17:10: Es wird immer so sein, egal wo du bist.

00:17:14: Also das war so ein Ding.

00:17:15: Natürlich muss man auch sagen, na wie wär's?

00:17:18: ein christliches land was natürlich auch für unsere lebensweise.

00:17:22: ja das war jetzt keine neue umstellung was sowas angeht.

00:17:25: die weiten wege sind natürlich eine herausforderung gewesen.

00:17:28: daran muss man sich natürlich erst mal gewöhnen dass man sehr viel mehr planung hat und wenn man jemanden besuchen gehen will, man geht halt nicht mal eben in einer freunden kaffeetrinken.

00:17:37: Das ist nicht mehr so einfach.

00:17:39: aber das schütze war natürlich dann Besuch zu bekommen aus deutschland und von der familie wenn die auch so ein bisschen an meinem leben teilhaben konnten wovon ich rede, wenn ich immer von Namibia erzähle.

00:17:50: Ja das stimmt und es würdest du sagen ist manchmal auch einsamer dadurch?

00:17:54: Ich weiß nämlich dass sich in der Stadtwohnung mitten in Hamburg mich als mein Kind noch klein war oft selbst da schnell mal einsam fühlen konnte.

00:18:02: aber für mich war's natürlich ein leichtes bei der Nachbarin zu klingeln um mit deren Kaffee trinken zu gehen.

00:18:07: hast du manchmal das Gefühl

00:18:09: ja also es ist natürlich definitiv einsamer das Leben hier aber ich muss sagen es hat so'n bisschen Ich hab nicht mehr dieses Gefühl, was zu verpassen.

00:18:19: Also das weiß ich nicht ... Das hatte ich in der Jugend eigentlich schon immer, aber dann als ich hier war irgendwie gar nicht mehr, dass ich es eher genossen habe.

00:18:29: Was natürlich eine Umstellung ist, das fand ich, dass du dich vom Kopf her darauf einlassen musst, dass Namibia also andere Vorteile hat als in Deutschland.

00:18:38: zum Beispiel hast du in Deutschland vielmehr Sicherheit und was gewisse Sachen angeht?

00:18:43: Krankenversorgung oder auch Krankenversicherungen.

00:18:46: Oder Therapien, das waren z.B.

00:18:49: auch mal Sachen wo ich mir nachher als wir Kinder bekommen haben gedankend übergemacht habe was ist wenn die irgendwas haben und da gibt es hier nicht die richtige Versorgung für weil in Europa kriegst du fast alles ja wirklich eine spezifische Behandlung, Therapie, Reha und sowas.

00:19:04: Und dass war immer eine große Sorge von mir.

00:19:07: oder ist es immer noch?

00:19:07: Da ist man ja nie vorgeschützt, dass man so etwas braucht was man hier nicht zu bekommt.

00:19:12: also Das sind Einschränkungen, die man dann einfach irgendwo macht.

00:19:17: Wenn man in so einem Land lebt.

00:19:18: Die Versorgung hier ist natürlich sehr gut und bin ich auch super zufrieden mit.

00:19:23: Und das sind dabei einfach Sachen wo jedes Land halt seine Vor- oder Nachteile hat.

00:19:28: Dafür hat man hier ein sehr viel größeres Freiheitsgefühl und die Landschaft macht natürlich sehr viel aus, die Ruhe ja aber das Gefühl sowas zu verpassen kam eigentlich erst oder nur eine Weile während Corona.

00:19:39: Dann war hart da war ich gerade hergezogen.

00:19:43: Also, ich bin ja im Jahr zweitausend neunzehn hergezogen und hatte quasi ein normales Jahr sozusagen in Namibia und dann kam Corona.

00:19:50: Und das war dann echt schlimm für mich.

00:19:52: also da habe ich auch sehr drunter gelitten weil es ging gar keine Flieger mehr und dieses Gefühl kam noch diese Omicron Variante Und so was, dann wurde Namibia auf irgendwelche Risikolisten gesetzt.

00:20:04: Also man musste vierzehn Tage in Quarantäne, wenn man fliegen wollte.

00:20:08: Sprich mich konnte keiner mehr besuchen kommen und ich konnte nicht nach Deutschland fliegen.

00:20:12: Das war schon ziemlich hart weil du einfach nicht mehr dieses Freiheitsgefühl hattest zu sagen Wenn ich nach Hause will oder die Heimat will setze ich mich halt den Flieger und da bin ich morgen früh da.

00:20:22: Es ging einfach nicht zu dem Zeitpunkt

00:20:25: Und dann fühlt sich so ein Land plötzlich viel, viel weiter von zu Hause.

00:20:28: Von der Heimat oder von den Eltern eigentlich ja nur weil deine Heimat ist vermutlich jetzt dort an als es das ist wenn man halt einfach in den Flieger steigen kann und rein theoretisch jede Woche mindestens einmal hin und her könnte.

00:20:40: Wenn was ist

00:20:41: Ja verstehe ich Ich finde es so mutig du warst so jung wirklich.

00:20:46: aber jetzt zu deiner Frage Helene entschuldige Wie ist es mit Krankenversicherungen und Krankenversorgung?

00:20:52: Du hast schon angesprochen.

00:20:53: Wie ist das System in Namibia?

00:20:55: Also grundsätzlich muss man da ganz ehrlich sagen, ohne dass jetzt irgendwie schön zu reden... Es gibt zwei Klassen.

00:21:02: Es gibt Privates- und Gesetzliches.

00:21:04: Wenn du eine private Krankenversicherung hast bist du hier gut aufgehoben.

00:21:09: also es gibt gute Ärzte, es gibt Spezialisten.

00:21:13: Du kriegst sehr schnell Termine.

00:21:14: Also nachdem was ich so von Deutschland höre, kriegste du hier sehr viel schnelleren Termin.

00:21:19: Aber wenn du jetzt, also es gibt auch eine, in gewisser Weise eine Krankenversicherung die halt ein staatliches.

00:21:27: Also du hast halt eine Absicherung das du halt auch behandelt wirst aber du bist halt dann im Staatskrankenhaus und dass ist halt so'n Ding was man hier auch grundsätzlich schon sagen muss.

00:21:36: Wenn man einen gewissen Lebensstandard haben möchte was sowas angeht wie jetzt gute ärztliche Versorgung die der europäischen nahe kommt musst du dafür zahlen?

00:21:45: Und wenn du's nicht kannst bist du für staatlichen Krankenhaus.

00:21:49: Genau das Gleiche ist es mit der Schulbildung auch.

00:21:54: Es gibt sehr viele Privatschulen, es gibt auch staatliche Schulen und wenn du halt eine gewisse Schulbildung für deine Kinder haben möchtest wie gesagt die der europäischen ähnlich kommt oder auch dass sie im Ausland studieren können musst du halt bereit sein dafür einfach zu bezahlen.

00:22:10: Und ist das dann eine schwarz-weiß Trennung?

00:22:13: Also ist das ne Segregation oder ist das schon bunt durchgemischt?

00:22:19: Also das kann man schon sein, ja da ist natürlich eine Trennung.

00:22:22: Da will man jetzt nichts schön reden.

00:22:24: aber also der Teil sage ich mal, der im Staatskrankenhaus liegt sind mit Sicherheit.

00:22:30: Ich habe auch schon von einigen Weißengörten die da liegen, die kein Geld haben weil sie keine Krankenversicherung bezahlen können und was haben.

00:22:36: Aber grundsätzlich kann man einfach sagen es ist die Frage ob du das Geld dafür hast.

00:22:41: Auch in den privaten Krankenkassen sind viele farbige und einheimische, die eine gute private Krankenversicherung haben.

00:22:49: Einfach weil sie auch gute Jobs haben und es sich leisten können und sagen das ist uns wichtig oder auch der Arbeitgeber bezahlt teilweise sehr auch einen Teil davon.

00:22:56: aber es ist einfach eine Frage des Geldes also nicht primär der Hautfarbe sondern einfach du musst das Geld haben und dann kannst du dich in diese privaten Institutionen oder Sektoren einbezahlen sozusagen

00:23:11: Wobei man sagen muss, dass durch den Kolonialismus – ich finde in Deutschland fehlt ja so eine Aufarbeitung der kolonialistischen Zeit daherkommend.

00:23:24: Es ist schon eine Frage zwischen Arm und Reich wie du sagst die dann aber in colonialen Staaten häufig auch wirklich eine Trennung der Hautfarbe ist.

00:23:31: Und da haben hier viele afrikanische Staaten Schwierigkeiten, das ein Stück weit so zu überwinden.

00:23:40: Also genau daher meine Frage ist es noch so wie es quasi zu anfängen der kolonialen Zeit war dass aller Reichtum in Händen der Weißen liegt und die Arbeitskraft also das was niemand tun will von den Schwarzen von den Einheimischen getan wird?

00:23:56: aber das scheint ja zumindest auf dem Weg zu sein sich zu wandeln.

00:24:02: Gefühle in Namibia war anders als ich war auch in Südafrika.

00:24:06: Aber jetzt tatsächlich nur das, also wie nennt man das noch mal?

00:24:09: Ich vergesse das Wort immer.

00:24:10: Effidenz persönlicher ... Nee!

00:24:12: Wie nennt es das persönliche?

00:24:14: Anekdotische Evidenz.

00:24:16: Also die Anekotische Evidenz meinerseits war dass das in Südafrika wo ich zweimal war deutlich schlimmer war.

00:24:23: Da hatte ich wirklich das Gefühl sämtlicher Besitz, auch Hotels und so weiter sind fast ausschließlich in Händen weißer Und deren Arbeitskräfte sind fast ausschließlich schwarze.

00:24:33: Das ist in mir in Namibia aber deutlich angenehmer vorgekommen?

00:24:38: Ja, die Vergangenheit, die Deutschland und Namibias in dem Bezug miteinander hat, ist natürlich sehr belastet und ein sehr sensibles Thema.

00:24:47: Ich muss sagen ich nehme das heutige Namibian kann ja immer nur aus der jetzigen Zeit sprechen war also Natürlich haben hier viele weiße noch Unternehmen und Länder rein.

00:24:59: Bei uns kann ich jetzt sagen, wir haben unsere Farben gekauft.

00:25:03: Also lange nach der Kolonialzeit.

00:25:07: Die war freizugänglich auf dem Markt die hätte jeder kaufen können und auch mit Unternehmen in der Stadt wenn man darauf blickt.

00:25:15: Es gibt viele Unternehmen die weißen gehören es gibt aber auch viele Unternehmen, die schwarzen gehören Und es gibt auch gute Stellen weißen besetzt sind und es gibt aber auch gute Stellen, die von schwarzen besetzt.

00:25:26: Also so gesehen findest immer schwierig das Pauschal zu sagen Und ich habe neben Namibia grundsätzlich als Land war was sehr positiv blickend in die Zukunft geht.

00:25:38: Natürlich ist es super super wichtig die Vergangenheit da im Blick zu behalten und auch Als mal weiter hinzusehen.

00:25:45: Aber also Ich sehe wirklich Namibias als modernes land Was sowas angeht weil Es gibt so viele Nationen mittlerweile, die hier sind.

00:25:52: Die Deutschen sind eine sehr kleine Gruppe also der Anteil an deutschen oder deutschsprachigen oder mit deutscher Hintergrund ist glaube ich nur noch bei ungefähr einem Prozent.

00:26:02: Also es ist wirklich wir sind ne Minderheit.

00:26:04: hier muss man echt sagen und ja Namibia ist ein Land was sehr internationales gibt.

00:26:09: Es gibt sehr viele internationale Schulen auch mittlerweile wo sehr viele Länder rein vertreten sind Und so gesehen nehme ich das in der heutigen Zeit war.

00:26:20: Wie war es für deine Schwiegereltern, die ja auch gekommen sind nach der Kolonialzeit?

00:26:24: Also wenn du gesagt hast, sie sind quasi ausgewandert als erste Generation dann hingen die da ja nicht direkt dran sondern haben sich danach entschieden nach Namibia zu gehen.

00:26:34: Welche Erfahrungen haben diese so gemacht?

00:26:36: Würdest du sagen das unterscheidet sich von den Erfahrungen, die du gemacht hast und der Offenheit des Menschen dem System.

00:26:44: Ja, also die Großeltern meines Mannes haben hier einen Farm gekauft und das war so urlaubsmäßig quasi.

00:26:52: Wir hatten halt auch eine große Liebe für Namibia.

00:26:55: Und meine Schwiegerelter sind dann ausgewandert als auf meinem Mann geboren ist.

00:27:05: Die waren schon immer sehr offen und abenteuerlustig, sag ich jetzt mal.

00:27:08: Das war natürlich da noch alles ein bisschen ... Wilder, z.B.

00:27:15: mit Gesundheitsversorgung und meine Schwiegermutter hat damals die Söhne auch schon hier im Land bekommen was viele damals nicht gemacht haben.

00:27:22: Die sind dann noch nach Deutschland geflogen um ihre Kinder da zur Welt zu bringen.

00:27:26: Und ich bin auch das sie auch mal erzählt hat dass das damals ein sehr großes Thema war mit AIDS was dann hier rum ging Das war ja gerade so voll das Thema was bei uns jetzt vielleicht, sag ich mal so akut war wie damals bei uns Corona war und so war es da zum Beispiel dieses wo alle eine totale Unsicherheit hatten.

00:27:46: Wie geht's weiter?

00:27:47: Also das haben sie damals extrem wahrgenommen auch mit den Mitarbeitern auf der Farm weil man natürlich nicht wusste inwieweit die dafür sensibilisiert sind oder auch die Tragweite davon verstehen.

00:28:00: Das weiß ich, was Sie mir so erzählt haben.

00:28:02: Mein Schwiegervater ist leider schon verstorben.

00:28:04: Aber das hat meine Schwiegamutter uns öfter erzählt, dass sie das als sehr extrem wahrgenommen haben und die haben halt noch hier wirklich etwas aufgebaut.

00:28:13: und für uns auch mit der Zukunft, wo man natürlich auch sehr stolz auf sein kann.

00:28:19: Ja, finde ich auch.

00:28:21: Ich hatte mich gerade gefragt ... ja, ich habe dir ja grade auch schon offen in der Ankündigung gesagt, dass sich immer mal Gedenke eines Tages auszuwandern Aber eher später.

00:28:32: Ich weiß aber, dass Namibia sich mit der Staatsbarschaft überhaupt langzeitwieser sehr schwer tut.

00:28:38: Wahrscheinlich ging das bei dir dann nur durch Heirat?

00:28:40: Sieht es richtig?

00:28:41: Ja also das ist definitiv ein Punkt.

00:28:45: ich werde auch super oft gefragt wenn Leute mir schreiben und das wird auch so gerne nach Namibias auswandern Das ist halt wirklich ein Problem.

00:28:53: Also wir haben uns da sehr lange irgendwie so durchgehangelt zu Übergangslösungen und Verlängerung, die aber halt alle immer nur sehr befristet waren.

00:29:02: Und es ist sehr schwierig an der Daueraufenthaltsgenehmigung hier im Land zu bekommen oder auch eine Arbeitsgenehnigung zu bekommen.

00:29:10: also es gibt super viele Vorschriften wo dann gesagt wird Der Job, der muss so und so oft inseriert sein.

00:29:16: Der muss den Einheimischen herangeboten worden sein weil man den lokalen Arbeitsmarkt natürlich beschützen möchte, weil Nami wie er natürlich auch eine sehr große arbeitslosen Gruppe hat.

00:29:26: Und ja für mich blieb dann quasi damals nichts anderes übrig als dass wir heiraten quasi.

00:29:31: Also wir wollten sowieso heiraten Wir waren da schon verlobt aber zeitlich musste es dann auch sein Weil ich war dann schwanger und hatte keinen Aufenthalt mehr.

00:29:39: Und dann wussten wir, okay.

00:29:40: Also es wird die Zeit, weil so geht's nicht weiter.

00:29:43: und jetzt ist es tatsächlich so, dass ich wirklich quasi nur durch die Heirat permanent hier bleiben darf.

00:29:49: Ich hab jetzt noch kein eigenes Permanent Residence.

00:29:51: das kann ich nach einigen Jahren beantragen und momentan habe ich sozusagen einen Domestall nennt sich das, dass du halt einfach da sein darfst als Ehefrau.

00:30:01: Du bist permanent im Land geduldet durch die heirat.

00:30:04: Haben eure Kinder eine doppelte Staatsbürgerschaft?

00:30:07: Genau, also meine Kinder haben eine doppelte Staatsbürgerschaft.

00:30:10: Mein Mann auch und ich werde... Also selbst wenn ich jetzt irgendwann Permanent Resonance kriege, habe ich nie... Wenn ich nie eine dynamische Staatsbürgerschaft habe, ich hab ne Wettweite immer nur die Deutsche haben.

00:30:22: Also die kann man gar nicht kriegen sozusagen außer durch Geburt?

00:30:27: Ah ja, guck an!

00:30:28: Spannend Ja, aber ich glaube wenn man die Geschichte des Landes betrachtet liegt das ja total nahe seiner Bevölkerung zu schützen vor genau so einer Invasion.

00:30:37: Also ich finde es gar nicht gar nicht so schlecht.

00:30:39: Nee definitiv nicht weil Namibia ist so beliebt super viele Leute wollen hier auch Farmen kaufen Land kaufen.

00:30:48: und weil dass es natürlich viele Fans gibt und Namibia ein schönes Land ist.

00:30:54: Und man sich hier auch vielleicht ein schöneres Leben im Alter machen kann, wo man sich wahrscheinlich noch mehr leisten kann als in Europa zum Beispiel.

00:31:01: Also das ist auch so ein kleiner Trend geworden quasi hier seinen Lebensabend zu verbringen.

00:31:07: Da gibt's z.B.

00:31:08: auch schon einen Schutz, der größte Teil einer Farm zum Beispiel dann da rein einem hiesigen Gehirn muss also... Die Farm z.B.

00:31:18: muss immer einundfünfzig Prozent in Händen von einem laminbischen Staatsbürger sein.

00:31:23: Cool, finde ich richtig gut ehrlich gesagt.

00:31:26: Also wie gesagt mit dem Wissen, wie die Geschichte des Landes aussieht finde ich das richtig hart.

00:31:31: Wie würdest du sagen ist der Rassismus im Land?

00:31:35: So jetzt sagt man oder nennen wir es nicht Skriminierung.

00:31:39: Rassismus wäre ja gegen Schwarz.

00:31:41: also gibt's eine Diskriminierung in die eine oder andere Richtung, die sehr deutlich wird?

00:31:50: Also ich habe schon von einigen gehört, die hier im Landwarnung gesagt haben.

00:31:54: Sie haben hier sehr viel Rassismus wahrgenommen.

00:31:58: Ich finde es immer sehr schwierig das so pauschal zu sagen weil ja wenn du als weißer Tourist natürlich hier hinkommst und dann siehst du schwarze auf der Straße stehen die Betteln oder auch Kinder auf der Strasse stehen die Betteln bist du natürlich schon in der Rolle irgendwie wo du dich wo du höher stehst, was natürlich einen in dem Moment auch schlecht fühlen lässt.

00:32:21: Grundsätzlich würde ich nicht sagen das ist Rassismus.

00:32:25: also ganz kurz ich muss sagen ich finde dieses Thema für mich super schwierig weil es sehr sensibel ist und ist so pauschal zu beantworten find ich total schwierig.

00:32:37: persönlich geht, wie gehst du miteinander um?

00:32:41: Und ich weiß zum Beispiel, dass mein Mann hier auf der Farm ein sehr... Also es ist ihm auch sehr wichtig, ein gutes und nahes Verhältnis zu seinen Mitarbeitern zu haben.

00:32:48: Da kann man natürlich sagen ja da ist jetzt ein weißer Chef mit der schwarzen Mitarbeiter hat.

00:32:55: Die haben aber durch ihn schon wahnsinnig viel machen können.

00:32:58: Der hat ihnen ermöglicht also Weiterbildung zu machen Führerscheine zu machen die sie sonst nicht hätten machen können Und in Reisen ermöglicht.

00:33:08: Zum Beispiel haben wir mal viele von den Mitarbeitenden noch nicht einmal an der Küste waren Ende des Jahres, sondern Tripp organisiert das die alle zusammen in die Küste fahren können und deswegen ist es natürlich auch immer eine persönliche Sache wie gehst du mit deinem in deinem Alltag damit um?

00:33:25: Gibt es ja Rassismus?

00:33:26: mit Sicherheit aber ist hier jeder Rassist weil er ein weißer im Land ist?

00:33:32: nein definitiv nicht.

00:33:33: Ich finde es eine sehr spannende Einschätzung weil im Prinzip man immer nur den Blick von außen hat.

00:33:39: Also ich höre Podcasts zum Thema, also gerade auch Verarbeitung der Kolonialzeit das dann auch wieder nur eine Sichtweise und ich das total spannend finde wie man es jetzt wahrnimmt als Nicht-Tourist in einem Land wo man jetzt durchreißt und wo man immer der mit dem größeren Geldbeutel ist.

00:33:55: Sondern wenn man wirklich tagtäglich miteinander lebt und die gleichen Dinge erlebt wie jetzt eine AIDS Epidemie oder so.

00:34:04: Ja, als Gast, wenn man jetzt als Gast in der Safari Lodge ist, lebt man ja natürlich auch irgendwo da in einer Parallelwelt.

00:34:10: Das ist so wie auf einem Kreuzfahrtschiff sein.

00:34:13: Deswegen ist das noch mal was ganz anderes als ein Alltag, den man jetzt auf der Farm hat und ich glaube dass es in der heutigen Zeit weniger wird also vielleicht noch bei meinen Schwiegereltern der Fall war weil das Bewusstsein halt durch diese Themen immer wieder sensibilisiert wird und auch auf die Schulen zusammengegangen wird, da nicht mehr eine gewisse Trennung unbedingt da ist.

00:34:43: Ja, das war eben meine... Also ich glaube dass das ganz wichtig ist um ja einfach so ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.

00:34:48: Dann ist es nämlich am Ende egal welche Farbe die Haut hat sondern dann geht's darum dass sich die gleichen Dinge erleben und dass ich eine Flut, eine Dürre erlebe und damit irgendwie umgehen muss und gleiche Erfahrungen halt immer zusammenschweißen.

00:35:00: Ich glaube also dass das sehr wichtig ist und aus meiner begrenzten Bauer sucht Frau Erfahrung wäre das was wo ich auch das Gefühl habe Farmer, da deutlich.

00:35:13: Nicht deutlich sensibler sind als die Eltern.

00:35:15: Die kenne ich nicht, aber da finde ich in meinen Augen zumindest ganz gute Sensibilität mitbringen und sich ihrer Verantwortung auch einfach bewusst sind.

00:35:21: so Ich bin Arbeitgeber von Menschen, die sind von mir abhängig.

00:35:26: ein gewisser Weise das hat jetzt wenig mit Hautfarbe zu tun So dass ist einfach eine Abhängigkeitsverhältnis.

00:35:31: Und sehe ich das wie ein Arbeitsverhältnis oder sehe ich es eher Wie ins Klaven Verhältnis was jetzt nicht wo sprünglich aus Namibia kommt sondern er aus den USA?

00:35:39: also welchen Respekt bringe ich einfach mein Mitarbeiter gegenüber?

00:35:42: Ja, absolut.

00:35:43: Also ich muss auch sagen wir haben hier bei uns auf der Pharma Mitarbeiter die sind schon seit Jahrzehnten bei uns.

00:35:50: also wir haben zum Beispiel eine Dame hier hat schon auf meinen Mann damals aufgepasst als er noch ein kleines Kind war.

00:35:57: und da kann man halt sagen sie begleiten einen durchs Leben und natürlich sind wir nicht Rassiste stehen gegenüber.

00:36:06: Also wir haben ein super enges Verhältnis, die haben meinen Mann getröstet als der Vater gestorben ist.

00:36:11: Da lagen sie sich in den Armen und haben ihn bei der Beerdigung gestützt.

00:36:15: Und zum Beispiel ich habe auch noch eine sehr bindende Geschichte, die mich und unsere Mitarbeiterin sehr verbindet.

00:36:25: Mein erstgeborener Sohn ist ja bei uns hier auf der Farm, auf die Welt gekommen.

00:36:29: Ungeplant also ich war damals schwanger mit meinem ersten Sohn oder beim ersten Kind Und ja, dann wollten wir los ins Krankenhaus fahren.

00:36:36: Es war alles so geplant.

00:36:37: Wir waren auch eingebucht und so.

00:36:38: Und zwar war an dem Tag so ein schlimmes Unwetter.

00:36:42: also das Unwette hat auch glaube ich so ein bisschen dazu beigetragen dass die Geburt dann voran geschritten ist, dass diese Revierläufe ich weiß nicht anja ob du das kennst von deiner Zeit hier in der Miwe gibt es ja so Trockenflüsse wo kein Wasser normalerweise durch fließt In der Regenzeit aber dann halt schon vor allem bei Sturzregen.

00:37:01: Ja, diese sind dann gelaufen bei der Farm und da war dann keine Möglichkeit mehr für uns in die Stadt zu kommen.

00:37:06: So dass wir dann gemerkt haben.

00:37:08: okay also ich habe damals noch zu meinem Mann gesagt du musst einen Hubschrauber rufen ja egal was dir kostet erholt lass den Hubscharber hier herkommen.

00:37:15: Und er meinte nee es fliegt kein Hubschaubar im Dunkeln hier in die Berge rein.

00:37:22: Ja das war ziemlich heftig!

00:37:23: Dann sind wir mit dem Auto zum unseren Mitarbeitern gefahren die auf der Farm waren der ältesten Damen oder erfahrensten Damen, was Geburten angeht damit genommen.

00:37:35: Und die haben dann bei uns im Haus mit mir und meinem Mann halt so auf die Welt gebracht.

00:37:42: Ach du grüne Löhne!

00:37:44: Krass!

00:37:45: Das schweißt auf jeden Fall zusammen.

00:37:48: Ja, auf jeden fall.

00:37:49: Total.

00:37:50: Und also für die ja total normal und aus einem europäischen deutschen Denken kommt, ist das

00:37:57: glaube

00:37:57: ich für den Großteil undenkbar, das außerhalb von dem Krankenhaus zu machen oder... Ja eigentlich

00:38:03: auch undenkbaar absolut!

00:38:05: Ich dachte auch wirklich in der Nacht, also jeder der schon mal ein Kind bekommen hat weiß noch was da ist Unfassbare Schmerzen sind, vor allem beim ersten Mal.

00:38:12: Weißt du die auch nicht einzuschätzen oder dass das normale Schmerz sind?

00:38:16: Dass es sein muss?

00:38:17: und ich dachte wirklich so ja okay, ich sterbe jetzt hier Also war ich mir wirklich sicher drüber weil allein dass der also das ist dass ich gut rausgekommen bin Und ihm gut gegangen ist.

00:38:29: am Ende also ein absolutes Wunder wofür ich auch immer wieder wahnsinnig dankbar bin.

00:38:33: Das war definitiv sehr extrem Aha.

00:38:37: Ich bin sprachlos, das heißt für eine Geschichte!

00:38:41: Ja aber es zeigt eben noch mal wie es laufen kann wenn man sich einen komplizierten Bruch am Bein einholt oder so und muss.

00:38:49: in den Krankenhauses kann echt dumm laufen.

00:38:52: Das ist nicht wie in Hamburg wo in zehn Minuten der Krankenwagen da ist.

00:38:55: Wie du schon sagst ist alles im Leben halt so.

00:38:57: vor- und nachteile Holla die Waldfee.

00:39:01: ich glaube dass ist halt ne Menge... Stärke und mehr Verantwortung, die man da halt hat.

00:39:05: So ihr habt quasi eine Farm gekauft und direkt Mitarbeiter, die von euch irgendwie abhängig sind.

00:39:10: das heißt ne große Verantwortung Die ja damit einhergeht dass ihr diese Farben quasi wirtschaftlich gut führt damit ihr mit also damit ihr gut leben könnt und die Mitarbeiter quasi weitergehalt bekommen Und auch nur also einen sich auf sich selbst verlassen müssen wie jetzt in so nem Fall.

00:39:27: Also ich glaube da wächst man unglaublich über sich hinaus kann nicht mehr vorstellen

00:39:31: Nee, das ist definitiv eine Verantwortung.

00:39:34: Und ja auch der man sich bewusst sein muss auf einem privaten Niveau zum Beispiel weil hier hört es halt nicht auf mit gekommen zur Arbeit und dann gehen sie wieder weg und dann kommt man am nächsten Tag wieder sondern die wohnen ja auch hier mit uns zusammen auf der Farm.

00:39:49: und wir hatten zum Beispiel schon Situationen dann ist ein Babykrank geworden das hatte dann Fieber hat sich übergeben Dann setzen wir die in unser Auto und dann bringt die jemand mit unserem Auto, mit unseren Benzin zum Krankenhaus.

00:40:04: Und solche Sachen macht man halt einfach füreinander weil man auch weiß diese Leute haben jetzt sonst nicht unbedingt eine andere Möglichkeit und hier kommt auch nicht mal eben einfach ein Krankenwagen hin und deswegen bei solchen Sachen muss man sich da einfach unterstützen und da geht die Verantwortung halt über das Arbeitsverhältnis auch einfach hinaus.

00:40:22: Würdest du sagen, es gibt zu diesem Community-Nachbarschaftsgedanken vielmehr noch einen... Gibt's ein Unterschied zwischen dem nachbarschaftlichen Verhältnis zur anderen Farmern oder zum Mitarbeitern?

00:40:37: Gibt so was wie eine deutsche Community, wo man sich trifft und schützt festfeiert um jetzt machen fast die YouTube zu betienen.

00:40:47: Es gibt hier auf den Farben meistens so Farmervereine wenn die genannt, wo dann die Farmer zusammenkommen und Themen, die akut sind besprechen.

00:40:57: Zum Beispiel Wilderei oder Security Straßen Reparaturen oder Feldbrennen oder sowas was ansteht.

00:41:05: Und Karnevalsvereine gibt es hier unter anderem auch also gar nicht so weit hergeholt.

00:41:10: Ja bei uns ist in der Gegend nicht so sehr aber es gibt andere Gebiete in Namibia, wo das sehr beliebt ist dann auch hier natürlich unter den Einheimischen und unseren Mitarbeitern sehr viel Kirche.

00:41:24: Die gehen dann Sonntags zusammen in die Kirche, treffen sich auf irgendeiner Farm hier in der Nähe.

00:41:31: Dann stellen wir ihnen ein Auto bereit, womit sie dahin fahren oder es wird auch viel geritten, dass sie da zusammenkommen können.

00:41:39: Das gibt eigentlich fast überall mit den Kirchen.

00:41:43: also das ist sehr ... Die meisten hier sehr gläubig.

00:41:48: Ich habe in einer deiner Stories gesehen, ich folgte ja schon eine ganze Weile, dass deine Kinder hier in Kitas sind und auch mal Freunde mit nach Hause bringen.

00:41:56: Und weil wir das vorhin hatten, musst du jetzt nicht antworten wenn du nicht möchtest aber ... Sind das gemischte Kitas?

00:42:02: Ich hatte das Gefühl es sind auch Kinder dabei weiße schwarze Befreundete vielleicht die aber auch von der Farm.

00:42:10: Wie seht ihr das denn privat?

00:42:13: Also unsere Kinder gehen hier in einen privaten deutschen Kindergarten momentan noch, weil einfach wir mit denen zu Hause Deutsch sprechen und es für sie halt einfach in diesem jungen Alter.

00:42:24: Sie gehen seitdem sie eins sind.

00:42:26: meiner Meinung nach gut ist dass sie dann auch mit ihrer Sprache da konfrontiert werden Und dann wird er aber auch.

00:42:31: also das sind auch Mitarbeiter die dann von dem Kindergärten auch gefördert werden, dass sie auch Deutsch zum Beispiel lernen.

00:42:36: Die sprechen aber teilweise auch Englisch mit den Kindern.

00:42:40: Dann hier mit meiner Nanny zum Beispiel auf der Farm sprechen die Kinder dann Deutsch und Afrikaans oder auch Damara.

00:42:47: Und dann später, wenn es Richtung Schule geht werden sie wahrscheinlich... Also wenn Sie auch auf eine Privatschule gehen da gibt's ja verschiedene Zweige wo du dann eher auf den deutschen Zweig gehst und auf englischen Zweig gehst.

00:42:58: das ist aber nicht dass man jetzt irgendwie sagt das wäre ne weiße Schule oder so.

00:43:01: Das wird dann halt einfach Englisch gesprochen Deutsch gesprochen, wenn du in die deutschen Klassen gehst oder in die Englischen.

00:43:07: Dann kannst du dich später entscheiden ob du dann den deutschen Zweig gehen möchtest zum deutschen Abitur

00:43:11: z.B.,

00:43:12: oder halt den englischen Zweiggehen möchtes zum englischem Abschluss und das ist auch gemischt zwischen schwarz und weiß.

00:43:19: Wie viele Sprachen sind denn Amtssprachen hier?

00:43:23: Also bei

00:43:23: euch?

00:43:24: Amtsprache in Namibia ist Englisch.

00:43:28: Es gibt aber sehr viele Stammensprachen noch unten drunter.

00:43:32: also zum Beispiel unsere Mitarbeiter von Sofa und sprechen Dammara, also das ist so eine Klicklautsprache.

00:43:38: Das

00:43:38: ist diese mit den exklusiven Lauten?

00:43:40: Ja genau ich kann es sich leider nicht vormachen, das Lustige ist meine Kinder die können diese Laute sogar... Wie kannst du sie denn nicht?

00:43:46: Weil wir halt über unsere Mitarbeiter so nah sind quasi seit die Babys in Kontakt waren und da gibt's glaube ich sechs oder sieben verschiedene, ich weiß gar nicht so genau und also das könnten wir gar nicht.

00:43:59: Ich kann nur einen, aber ich weiß nicht mal was der bedeutet.

00:44:02: Ich hab ihn aber in Namibia gelernt!

00:44:05: Wie ist denn das mit Kindergarten?

00:44:07: Du hast gesagt, es sind bis zum Windhock.

00:44:09: Fahrt ihr dann ums Rücken hin und zurück jeden Tag?

00:44:13: Nee, also ich fahre zweimal die Woche in die Stadt.

00:44:17: Und unsere Kinder bieten das an, dass die Kinder als Farmkinder kommen können.

00:44:23: Dann können sie halt zu zweimal eine Woche gehen oder manche, die jetzt weiter weg wohnen, eine Woche am Stück und dabei ist wieder drei Wochen später.

00:44:31: Da sind die Kindergärten hier zum Glück sehr flexibel für die Farmer auch, und später mit Schule wird sich das natürlich alles noch mal ein wenig ändern.

00:44:42: Also ich glaube wir haben vor uns eine Entscheidung getroffen.

00:44:44: aber also es gibt hier für die Pharma nur die Möglichkeit quasi für Schulweg dann zu sagen Homeschooling, Internat in der Stadt oder einen Elternteil zieht mit den Kindern in die Stadt Beide, aber was natürlich meistens dann schwierig ist.

00:44:59: Weil ja einer auf der Ferne sein muss.

00:45:01: Ja also das Thema definitiv schwierig und hat mich auch sehr viele Tränen und Sorgen und Verzweiflungen gebracht.

00:45:10: Wir haben zum Glück noch eineinhalb Jahre Zeit Aber die vergehen auch sehr schnell wie die anderen davor auch schon.

00:45:15: Das wird sich nochmal sehr verändert an das Leben.

00:45:18: Also man is nicht mehr so flexibel wie man vorher war, natürlich mit Schulfänen und sowieso.

00:45:23: Aber natürlich auch das Familienleben wird sich in jeder Option die man hat definitiv verändern.

00:45:31: Dann scheint es ja so zu sein dass es zumindest eine Bildungspflicht in Namibia gibt.

00:45:35: verstehe ich das richtig?

00:45:36: weil du sagtest ist darf auch Homeschooling Möglichkeiten geben?

00:45:40: Ja klar.

00:45:41: Also definitiv also gibt es das.

00:45:44: Ich hab mich jetzt in das Thema Homeschooling ehrlich gesagt nicht so super doll eingearbeitet.

00:45:48: Also ich weiß nur, dass man das auch anmelden muss beim Bildungsministerium wenn man das macht.

00:45:54: also du kannst jetzt nicht einfach dich daraus nehmen und sagen... ...ich mach da nix!

00:45:59: Und ich weiß jetzt nicht ob du davor gegeben bist welchen Schulzweig du jetzt nehmen darfst ob du jetzt theoretisch auch ein Homespooling-Option aus dem anderen Land nehmen dürftest.

00:46:07: Das weiß ich jetzt nicht genau aber ja es gibt's auf jeden Fall.

00:46:12: Du bist Lehrerin für, also Germanistik und Religion am Gymnasium oder Grundschule.

00:46:18: Was hattest du studiert?

00:46:19: Ja das hat natürlich die Homeschooling-Option.

00:46:21: für viele Leute, dass wir gesagt haben oh dann kannst du ja super Homesschooling machen.

00:46:25: Haben wir auch zwischenzeitlich kurz überlegt aber wir haben es da nicht überlegt mit was ich das mache sondern dass wir quasi eine Lehrerin hier herholen würden auf die Farm, die das macht klingt jetzt teuer, ist es auch.

00:46:37: Aber jede Option für uns ist teuer.

00:46:39: also entweder wir müssen was in der Stadt kaufen wo ich dann mit den Kindern wohnen würde oder Internet kostet auch Geld.

00:46:45: also jeder Option kostet Geld weil für mich war es keine Option das selber zu machen.

00:46:51: einfach ja weil ich möchte nicht in dieser Mutterrolle und Lehrerrolle sein.

00:46:55: Ich finde das schließt sich gegenseitig so ein bisschen aus.

00:46:58: Ja, verstehe ich auch.

00:46:59: Das versteh' ich aus tiefsten Herzen!

00:47:00: Ich suche hier immer nach Schulen wo keinerlei Hausaufgaben aufgegeben werden weil ich finde wirklich dass ich das als Mutter...ich zähl das nicht zu meinen Aufgaben.

00:47:08: natürlich kann ich sie unterstützen aber ich möchte nicht gerade in der Grundschule da sitzen und sagen jetzt müssen wir aber und

00:47:15: ja total und auch Respektspersonen generell kennenzulernen und so wissen sagt mir jemand anderes, was wird gemacht.

00:47:23: Weil wenn es die Mutter macht ist das natürlich immer eine ganz andere Dynamik, die dahinter steht als bei jemandem außenstehenden und ich merke jetzt auch im Kindergarten, dass tut den Kindern gut.

00:47:32: also deswegen will ich ihnen auch abgesehen von der Lehrpersonen will ich Ihnen das nicht wegnehmen mit anderen Kindern so sozial zusammenzukommen auch Hobbys Sportarten machen zu können.

00:47:42: Schule prägt halt schon in vielen Punkten Und das will ich denen auch nicht weg nehmen gerade in einem Land hier wie Namibia wo man irgendwie immer wieder den gleichen Leuten begegnen, weil es halt doch irgendwie so ein Dorf ist.

00:47:55: Es ist natürlich auch schön die Kontakte schon in jungem Alter zueinander zu knüpfen und ja das prägt dann ja auch schon.

00:48:02: Und auch für später mal wenn sie dann irgendwann studieren gehen wo auch immer sie mal was lernen gehen wollen denke ich hilft die Schule.

00:48:09: und hier auseinandersetzung mit Gleichalträgen

00:48:11: Stimmt.

00:48:12: Du hast eben gesagt, dass jeder Bildungsweg euch Geld kostet?

00:48:14: Ich frag mich gerade wie deiner oder eure Farmmitarbeiter das dann regeln.

00:48:18: also sind das eher Internate für die Kinder weil du sagst es gab ein Baby das ihr Farnustestes.

00:48:22: das heißt es gibt durchaus auch Kinder in eurem Umfeld im engen

00:48:27: Umfeld

00:48:28: und wir machen das denn

00:48:30: Also die Kinder unserer Mitarbeiter Die sind die meisten mittlerweile auch in Windschulkinder Schule.

00:48:37: Es gibt ja auch noch eine Farmschule in der Nähe wo die Kinder theoretisch auch hingehen könnten.

00:48:42: Aber durch unsere Nähe zu Windtruck entscheiden sich dann, die meisten doch ihre Kinder direkt nicht startzubringen.

00:48:47: Ich hab von ihnen gehört, dass die Schule im Windtuch besser ist.

00:48:50: Kann ich jetzt nicht beurteilen?

00:48:51: Weil ich nicht so tief in der Thematik da drin bin.

00:48:54: Aber kann mir mit Sicherheit denken, dass sie da einen Windtuck mehr Anschluss haben, auch mit Sportarten und sowas.

00:49:00: Und dann wohnen die Kinder meistens bei Familienmitgliedern, die dann in der Stadt wohnn denen, die hier auf der Farm arbeiten, dann quasi unterstützt.

00:49:11: Also dass das so wie es meistens abläuft.

00:49:14: Das ist ein typisches Ding was wir hier gar nicht kennen, dass man seine Kinder zur Tante gibt aber in Afrika einfach immer wieder vorkommt.

00:49:20: Die gehen auch ins Ausland und ja genau.

00:49:25: Ne vor allem natürlich dieses auch wenn man jetzt Wir sind hier wirklich im Ballungsraum mit der Hauptstadt.

00:49:31: Wenn man jetzt aber mal mehr in den Norden Namibias denkt, zum Beispiel ist da natürlich... Deswegen war auch das Thema mit Starlink zum Beispiel.

00:49:37: Das wurde jetzt vor kurzem von der Regierung abgelehnt dass Starlink hier in Namibia nicht zugelassen wird wo es sehr viele Gegenstimmen halt gab weil das natürlich für die Bildung im Norden, also die entlegeneren Gebiete auch einen sehr großen Unterschied machen würde.

00:49:54: Wenn die Menschen da auch Zugang zu gutem Internet haben, war das auf der Bildung natürlich auch ein großer Einfluss

00:50:00: nimmt.".

00:50:03: Wie ist es in Namibia allzu werden?

00:50:06: Manche haben sich früher eine Farm gekauft quasi so als Ferienhaus für Lebensabend.

00:50:11: wie kann ich mir den Namibian vorstellen?

00:50:13: Gibt's eine Rente?

00:50:17: In Namibia gibt es so eine, das nennt sich nicht direkt Rente.

00:50:20: Aber es ist eine sozusagen Grundsicherung, sage ich jetzt mal die für die Menschen hier staatlich, die Dimensionär staatlich zusteht.

00:50:29: aber das ist wirklich eine sehr geringe Summe.

00:50:31: also das sind so neunzig Euro im Monat.

00:50:33: Also kann man sich vorstellen dass man da nicht so gut mitzurechtkommt.

00:50:37: Man ist definitiv darauf angewiesen seine Rente selber zu bestreiten beziehungsweise sich aufzustellen und etwas zurückzulegen.

00:50:46: Wir haben aber zum Beispiel jetzt auch für unsere Mitarbeiter, wenn die aufhören zu arbeiten.

00:50:50: Dann haben wir auch Vorgaben wie viel wir denen noch zahlen müssen.

00:50:53: Das wird dann gerechnet daran, wie lange sie auch für uns gearbeitet haben.

00:50:57: Aber grundsätzlich muss man sagen dass man hier selber für seine Zeit, wo man nicht mehr arbeitet zurücklegen muss und das müssen wir natürlich auch tun.

00:51:08: Und ja, wir würden mal gucken, wie es bei uns irgendwann laufen würde Hängt natürlich auch davon ab, wo unsere Kinder irgendwann mal sind.

00:51:15: Sind die in Namibia oder sind sie in Deutschland?

00:51:18: Oder wo wollen die hin?

00:51:19: Ob man da noch den Bezug zu Namibien hat.

00:51:21: wenn zum Beispiel beide Kinder gar nichts von Namibian wissen wollen würden wir vielleicht auch nicht mehr auf der Farm leben sondern weiß ich nicht ein Haus an der Küste haben und von daraus dann mal auch die Kinder besuchen gehen können weil es natürlich schon einen Unterschied macht wenn jetzt ein Kind sagt ob er später auch fahren möchte oder nicht was damit zu einer Farbe in der Zukunft passiert.

00:51:41: Aber grundsätzlich wird die Küste hier sehr beliebt für Leute in Rente zu gehen, weil das Klima da ist angenehmer.

00:51:52: Es ist nicht so heiß und man kann da auch schöner rumlaufen gehen als in der Hauptstadt.

00:51:56: Ja aber das wäre eine Idee, die ich auch ganz schön finde.

00:52:00: Ich bin gerne hier in Namibia an der Küste, weil es einfach ein bisschen kühler ist freier rumlaufen kann, also man kann besser einkaufen gehen zum Beispiel zu Fuß auch als man es jetzt in der Hauptstadt macht.

00:52:11: Nicht jetzt weil's gefährlicher ist sondern einfach weil die Fußgängerzonen da besser entschuss sind und ja uns halt auch einfach nicht so heiß ist und man da besser einfach irgendwie alles zu Fuß erledigt bis in Fahrrad fahren kann um Strand spazieren.

00:52:26: das ist schon sehr schön.

00:52:29: Du sprichst konkret von Zvakobmund, richtig?

00:52:31: Weil du sagst Fußgänger zu und beieinander liegen.

00:52:33: So die ganze Küste ich denke so welche Stadt wahrscheinlich nur diese.

00:52:36: Genau das ist jetzt genau Zvakobmund.

00:52:38: ja

00:52:39: Ich hatte das Glück da sein zu dürfen aber es war mir zu kalt und ich kam mir vor als wenn ich an der Ostsee bin weil auch eine Lüde

00:52:46: gibt's ja auch noch ab.

00:52:47: Stimmt Aber die sieht

00:52:49: ja genauso Und es ist ja wirklich so, als stehst du an der Ostsee.

00:52:54: Könntest da auch in Krömitz stehen?

00:52:56: Also die Gebäude sehen so aus wie in Deutschland viele Menschen

00:53:00: getroffen haben schon im Parallelwelt.

00:53:02: Ja, also zu mir halt nicht.

00:53:04: Mir war's zu wenig parallel welt.

00:53:06: ich wollte zurück nach Namibia und wollte nicht eine Ostsee sein aber wir waren nur zwei Nächte da.

00:53:10: das war nicht so schlimm für

00:53:11: mich.

00:53:12: Das ist natürlich für die Leute hier dann immer so ne kleine Abwechslung wenn man jetzt sonst immer auf der Farm oder in der Hauptstadt ist dann da ein bisschen mal was anderes zu sehen wieder und vor allem auch ein anderes Klima zu haben.

00:53:24: Und vor allem eine Fußgängerzone zu haben, wo wir Europäer ja so ein bisschen verwöhnt sind weil das gibt es in Deutschland viel.

00:53:32: Das habe ich auch in Kroblänz immer sehr schön wahrgenommen durch die Altstadt da zu laufen und so.

00:53:36: Was genießt sich dann halt immer hier an der Küste sehr?

00:53:39: Ja, das glaube ich natürlich gern!

00:53:41: Das tröstet vielleicht manchmal mal so heim wie nach Deutschland hat oder?

00:53:45: Weil's sehr ähnlich ist.

00:53:48: Aber ich kann es verstehen, wenn ich jetzt Besucher wäre, müsste ich das nicht unbedingt haben.

00:53:52: Ja...

00:53:55: Es ist häufig so, dass mehrere Generationen auch noch auf einer Farm leben?

00:53:58: Also wäre's jetzt nicht außergewöhnlich, dass eine eurer Söhne die Farm übernimmt und ihr dann einfach da quasi weiter als Familie gemeinsam lebt in einem separaten Haus oder so?

00:54:07: Ja, nee, das ist sogar viel so!

00:54:10: Dass Farben dann in der Familie bleiben und ein Kindes übernimmt oder auch mehrere und man... muss man sich dann auch halt untereinander einigen, wie man es weitermacht.

00:54:20: Aber das ist definitiv so.

00:54:22: Das ist aber jetzt nicht nur bei uns zu, sondern auch bei unseren Mitarbeitern.

00:54:26: also wir haben sehr viel die Kinder von unseren vorherigen Mitarbeittern da.

00:54:31: Also bei uns ist das ein richtig kleines Dorf wo die alle untereinander zwei oder drei Hauptfamilien, wo dann die Eltern und die Kinder da sind und teilweise noch die Oma.

00:54:41: Also dass ist auch immer ganz schön zu sehen.

00:54:44: Ja, das ist so schön.

00:54:46: Ist voll gut!

00:54:51: Aber hey, da war so viel drin Leo.

00:54:53: Danke dass du bei uns warst.

00:54:55: Ja sehr gerne habe mir sehr Spaß gemacht.

00:54:58: Was für eine was für eine Stärke man dann von sich selber kennenlernt wenn man nicht so immer ein Watte gehöhlt wird wie wir es ja doch teilweise sind besonders wenn's umgeburten und sowas geht Wahnsinn!

00:55:10: Ja das war natürlich das heftigste.

00:55:13: Wie ist denn das zweite Kind auf die Welt gekommen?

00:55:16: Ja, das war dann ... Da hab ich besser vorgesorgt.

00:55:18: Da war ich rechtzeitig in der Stadt.

00:55:20: Ich hatte mir vorher zwei Wochen vor Geburtstermin eine Wohnung gemietet und

00:55:25: bin

00:55:25: die Stadt abgehauen.

00:55:26: Weil ich wollte nicht, dass es noch mal kommt.

00:55:29: Weil wir auch immer das Glück hatten, dass ich zur Regenzeitschmanger war.

00:55:33: Und ja, ich wollt nicht zweimal mein Glück herausfordern!

00:55:37: Wie ist das gewesen?

00:55:38: In den Krankenhäusern oder im Krankenhaus?

00:55:40: Oder deine Tochter bekommen hast?

00:55:42: Ich war nur eine Nacht da, also wir wollten eigentlich schnell wieder weg.

00:55:46: Also es war gut, das kann ich definitiv nicht sagen.

00:55:49: Was ich von meiner Schwester vom Krankenhaus gehört habe und was sie dazu essen bekommen hat, ging mir hier an Teilen noch besser.

00:55:56: Da hört man immer die wildesten Sachen.

00:55:58: aber grundsätzlich im Krankenhaus ist natürlich immer nicht so schön wird man dreimal in der Nacht geweckt.

00:56:03: deswegen waren wir dann ganz froh irgendwann wieder zu Hause zu sein.

00:56:06: Aber sonst an sich... Das war jetzt auch meine einzige Erfahrung mit dem Krankenhaus zum Glück.

00:56:10: War sehr, aber sehr, sehr gut.

00:56:12: Ja okay, schön.

00:56:14: Vielen vielen Dank Leo!

00:56:15: Ich freue mich ganz besonders von Herzen dass du da warst weil ich die Verbindung irgendwie immer... ich habe immer so gedacht, passt irgendwie und deswegen finde ich es toll das Du zugesagt hast als ich Dich einfach spontan mich getraut hab dich einzuladen.

00:56:29: Ja, sie fahrt mich auch total auf Wort.

00:56:30: Sehr sehr viel.

00:56:32: Vielen, vielen

00:56:33: Dank für Deine Antworten.

00:56:34: Das war sehr, sehr spannend Finde ich auch.

00:56:37: Und schön für unsere Hörerinnen, die das jetzt hören!

00:56:40: Es gibt nämlich immer wieder Menschen, die sich für sowas und gerade auch des Auswandern interessieren und da war glaube ich ganz viel Mehrwert drin.

00:56:46: Vielen Dank!

00:56:47: Vielen Dank für eure Frage!

00:56:49: Also dann tschüss und bis zum nächsten Mal!

00:56:52: Tschüß!

00:56:54: Mit all diesen neuen Infos wirst du jetzt zur Verstärkung deines Umfelds.

00:56:59: Wenn Du jetzt noch Fragen hast schreib uns an verstärkungetverwändo.de.

00:57:04: Verwendung schreibt sich.

00:57:10: Die genaue Adresse findest du aber auch nochmal in den Shownauts.

00:57:13: Lass uns gerne ein Abo da und bewerte uns auf Spotify, Apple Podcast & Co.

00:57:19: Bis zum nächsten Mal!

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