#69 Eigentum für alle? Warum der Traum vom eigenen Zuhause immer teurer wird
Shownotes
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In dieser kurz-erklärt-Folge von FAIRstärkung sprechen Anja und Helene über Wohneigentum in Deutschland – und über die Frage, warum sich der Traum vom eigenen Zuhause für viele Menschen immer weiter entfernt.
Gemeinsam sprechen sie über:
- warum Deutschland ein Land der Mieter*innen ist
- weshalb junge Menschen immer seltener Wohneigentum besitzen
- wie stark sich Immobilienpreise regional unterscheiden
- warum München, Hamburg, Berlin und Köln für viele kaum erreichbar sind
- was Kaufnebenkosten wirklich bedeuten
- warum Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler*innenprovision oft unterschätzt werden
- weshalb Eigenkapital beim Immobilienkauf so entscheidend ist
- wie Bauzinsen die monatliche Rate beeinflussen
- warum der Satz „Früher war alles günstiger“ nicht die ganze Wahrheit ist
- welche Rolle Erbschaft, Einkommen und Lebensplanung spielen
- wann Mieten sinnvoll sein kann
- warum selbst genutztes Wohneigentum nicht automatisch eine Geldanlage ist
- was Politik tun könnte, um Erstkäufer*innen zu entlasten
💬 Das wichtigste Learning: Wohneigentum ist nicht unmöglich – aber es ist komplexer, regional unterschiedlicher und eigenkapitalintensiver geworden. Wer kaufen möchte, sollte nicht nur auf den Kaufpreis schauen, sondern auch auf Nebenkosten, Zinsen, Rücklagen, Lebensplanung und die Frage: Passt Eigentum wirklich zu meinem Alltag?
Diese Folge ist für alle, die vom eigenen Zuhause träumen, gerade kaufen möchten oder verstehen wollen, warum Wohneigentum in Deutschland so ungleich verteilt ist.
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fairvendo #hamburg #FAIRstärkung
Transkript anzeigen
00:00:05: Ganz ehrlich, kannst du dir noch eine Wohnung leisten?
00:00:09: Ich zahle doch jetzt ein Tausend dreihundert Euro Miete.
00:00:11: Dann kann ich da auch für tausend dreihundert Euro was finanzieren.
00:00:14: Nee, kann nicht eben nicht!
00:00:17: Für viele Menschen ist Wohnen-Eigentum in Großstädten kaum noch erreichbar und das ist eine gesellschaftliche Aufgabe.
00:00:27: Hallo und herzlich willkommen.
00:00:29: Wir sind deine Verstärkung von Verwendo Ein Podcast für nachhaltige Versicherungen und sozialethisches Finanzwesen.
00:00:36: Hier geht es nicht nur um deinen persönlichen Wohlstand, sondern auch um eine bessere Zukunft für uns alle.
00:00:42: Im heutigen Format kurz erklärt bringen wir Beispiele aus unserem Alltag mit und wollen dich auf leicht verständliche Art mit Themen rundum Finanzen und Versicherungen vertraut machen.
00:00:52: Das soll dich befähigen, nicht nur deine eigene Zukunft zu gestalten, aber auch zu positiven Veränderungen in der Welt beizutragen!
00:01:00: So werden wir ganz nebenbei zu deiner Verstärkung.
00:01:11: Ich bin Anja Werner, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Verwindow zusammen mit Helene Marketing Team und nebenbei studiere ich Mediendesign.
00:01:18: Mein Name ist Helene Bossmann, ich bin Diplombetriebswirtin und habe einen Mastern Wirtschaftspädagogik.
00:01:22: Ich bin seit zwölf Jahren selbstständig als Versicherungsmarklerin und davon seit zehn Jahren bei Verwendow.
00:01:28: Hallo Helene!
00:01:29: Hi
00:01:29: Anja!
00:01:30: Immer schön wie du so überlegst, wie viele
00:01:32: Jahre waren?
00:01:36: Also wir wollen ja heute über das Thema Wohnen reden, hatten wir uns überlegt und da frage ich dich jetzt direkt.
00:01:40: Und ganz ehrlich kannst du dir noch eine Wohnung leisten?
00:01:44: Ehrlich gesagt nicht in München und in Hamburg.
00:01:48: vielleicht ist es aber so eine persönliche Entscheidung dass wir entschieden haben keine Eigentum zu kaufen.
00:01:54: Aber davon mal abgesehen Ist das für jemand mit einem normalen Einkommen ohne Eigenkapital oder Erbschaft kaum noch realistisch.
00:02:04: Kern unseres Themas, also weil wir wie wir darauf gekommen sind oder wie du darauf gekommen bist.
00:02:10: Da habe ich eine schöne Studie gefunden.
00:02:12: das Institut der deutschen Wirtschaft hat zwanzig-vierundzwanzig eine Studie herausgegeben.
00:02:16: Ich zitiere kurz Generationen Miete.
00:02:19: junge Menschen wohnen selten einem Eigenheim Denn immer weniger Menschen können sich eine eigene Immobilie leisten und besonders junge Menschen sind betroffen.
00:02:28: Ich hab hier noch ein paar Zahlen.
00:02:30: die Studie oder für die Studie haben Forscher Daten aus dem Zensus ausgewertet und demnach wurden zwanzig, vierundzwanzig.
00:02:39: Vierundvierzig Prozent aller Wohnungen von ihren Eigentümern bewohnt.
00:02:43: Zweitausendelf waren es noch Nullkomma neun Prozentpunkte mehr.
00:02:48: Und besonders jüngere Haushalte sind von diesem Rückgang betroffen.
00:02:51: So sangt die Wohneigentumsquote der Unterfünfzigjährigen zwischen zwei tausend elf und zweitausendszweiundzwantzig Um mehr als vier Prozentpunkte.
00:02:59: Jüngere
00:02:59: Leute
00:03:00: unter fünfzig.
00:03:01: Traurig,
00:03:01: dass man ... Aber das ist ja die Wahrheit!
00:03:03: Als jünger Leute was Wohneigentum angeht kann man heute nur noch von Unterfünfzigjährigen reden während früher die Leute zwischen zwanzig und dreißig überlegt haben wenn sie sich mal Eigentum anschaffen.
00:03:13: Und das trifft ganz gut denn die Ulliter-Fünfzigjährigen da haben nur dreizig Komma Vier Prozent Eigentums und die älteren also übereinund Fünfzig da sind knapp sieben Fünfzicht Prozent.
00:03:25: Also doppelt so viele ältere Menschen haben noch Wohneigentum als die Jüngeren.
00:03:30: Und, na ja gerade die jüngere Generation also wir und noch Jünger sind halt von den stark gestiegenen Immobilienpreisen und den Eigenkapitalforderungen betroffen.
00:03:41: Wenn wir über Woheneigentum reden dann reden ja viele Leute das haben wir grad schon gemerkt sehr schnell über damals und heute.
00:03:47: mich würden da wirklich mal konkrete Zahlen interessieren.
00:03:50: Helene hast du da was mitgebracht?
00:03:52: Ich habe ein bisschen recherchiert.
00:03:54: Klar, die großen Städte München-Hamburg Berlin und Köln.
00:03:58: aktuell kostet in München der Quadratmeter ca.
00:04:02: Achttausendzweihundert Euro.
00:04:04: Wow!
00:04:05: Das ist jetzt mal hochgerechnet.
00:04:07: Ich hab das mal hoch gerechnet auf eine siebzig Quadratmetereigentumswohnung und auf eine hundert Quadratmeter-Eigentums-Wohnung.
00:04:12: Also, Siebzig-Quadratmeter würden da fünfhundertvierhundertsichtausend Euro kosten und Hundertquadratmetern schon achthundertzwanzigtausende Euro.
00:04:20: Danach kommt schon Hamburg mit sechstausend Euro den Quadratmeter.
00:04:24: Also die Hundert-Quadratmeter-Wohnung kostet dann sechshunderttausende Euro, Dann liegen Berlin und Köln einigermaßen gleich auf.
00:04:32: da kostete der Quadratmeters so achtausend viertausend neunhundert Euro.
00:04:37: also die hundertquadrat Meter wohnungen läge dabei vierhundertneunzig tausend und die siebzig quadratmeter wohnung so bei dreihundertvierzichttausenden euro.
00:04:45: Dann habe ich noch ein paar kleine orte.
00:04:47: Oh ja, das finde ich auch spannend.
00:04:49: Wie ist denn das so?
00:04:50: Und hab meinen Geburtsort genommen.
00:04:53: also ich komme aus Rees am Niederrhein.
00:04:55: da sind so ein zwanzigtausend Einwohner Städtchen an der holländischen Grenze.
00:04:59: Da kostet er Quadratmeter gerade ungefähr zwei tausend dreihundert Euro Das heißt die hundert Quadratmetern Wohnungen würde da zweihundertdreißig Tausend Euro kosten So im Vergleich zu Hamburg sechshundertausend.
00:05:11: Dann gibt es in NRW diesen Spruch so Ja ja Vater nach Wanne Eickel Auch so ein winziger Ort in der Nähe von Herne.
00:05:17: Da liegt der Quadratmeterpreis bei zweitausend Euro, das ist ein bisschen mehr Ruhrgebiet.
00:05:22: Dann habe ich noch mal überlegt was kenne ich im Osten und da weiß sich, hat sich Waren an der Müritz ganz gut entwickelt?
00:05:28: Da liegt Der Quadratmeterpreis gerade bei dreitausender Euro also ungefähr dreihunderttausende Euro für die Hundertquadratmeterwohnung.
00:05:36: Und dann ist mir noch...da kommt nämlich eine Freundin her schwarze Pumpe eingefallen.
00:05:40: Das liegt so im Eck Brandenburg-Sachsen in der Lausitz
00:05:44: Guter Name!
00:05:46: Und da kostet der Quadratmeter gerade tausend zweihundert bis tausenfünfhundert Euro.
00:05:51: Also, da würde eine Hundert-Quadratmeter-Wohnung nur hundertzwanzig bis hundertfünftigtausend Euro kosten?
00:05:56: Das
00:05:56: ist ja ein massiver Unterschied!
00:05:59: Ja und das finde ich wird auch so oft deutlich wenn man... also ich habe Freunde die gesagt haben oh sie hätten so gern einen Haus in Hamburg und so.
00:06:08: und die Familie hier in Rheinland-Pfalz, die haben da alle Häuschen Halt auch alle deutlich weniger, bis die Hälfte bezahlt.
00:06:18: Also ich finde in den großen Städten hat man halt einfach eine andere Infrastruktur.
00:06:23: Ich wohne hier in Hamburg weil ich das liebe dass meine Kinder hier theoretisch alle Musikinstrumente lernen könnten und alle möglichen Sportarten ausprobieren.
00:06:35: So das ganze kulturelle Angebot, das habe ich auf dem Plattenland natürlich nicht.
00:06:39: Auch Arbeitsplätze natürlich?
00:06:40: Also Arbeitsplötze gibt es teilweise eben auch hier deutlich... also sagen wir mal einfach dass Angebote ist einfach auch größer in der Vielfalt
00:06:48: Ja und da mit... also daher kommt ja zum Beispiel dieser Strukturwandel in den östlichen Orten so.
00:06:56: Da gibts keine Arbeitsplätzte d.h die Leute ziehen weg.
00:06:59: Ich glaube Die ersten Studien zeigen, dass sich das ein bisschen verändert durch die Homeoffice oder die Remotearbeit.
00:07:08: Kann ich mir vorstellen ja?
00:07:10: Gerade in Corona wurde es noch mal größer.
00:07:12: Das heißt da haben Leute Häuser und Wohnungen gekauft, ein bisschen weiter weg eben weil sie halt von zu Hause arbeiten können auch da.
00:07:20: das trifft natürlich immer nur die Berufe wo das möglich ist.
00:07:23: wenn ich jetzt im Supermarkt arbeite oder beim Arzt dann kann nicht von zuhause arbeiten.
00:07:28: das heißt da muss ich dann immer vor Ort sein.
00:07:32: Aber diese ganzen White-Color Jobs, wie man sie nennt die immer mehr von zu Hause gemacht werden können glaube ich fühlen dazu dass diese Orte vielleicht doch nicht ganz aussterben sondern das man dann vielleicht das Häuschen der Mutter oder der Oma übernimmt und dann sagt Ich kann auch hier wohnen für viel weniger Geld.
00:07:48: Und die Arbeit findet halt in meinem Office statt In meinem eigenen aber nicht mehr in der Stadt wo das Unternehmen angesiedelt ist.
00:07:58: Bei dem musst du aufgezählt hast.
00:07:59: Helene fällt mir auf.
00:08:01: Orte gibt wie Waren an der Müritz, wo ich jetzt sage es ist nicht München oder Hamburg und auch nicht Berlin.
00:08:07: Ich war da auch noch nie.
00:08:09: wieso entwickelt sich das denn so positiv?
00:08:12: Das hat ganz viel mit dem Tourismusmarkt dort zu tun also die Mürids, die schöne Seenlandschaft.
00:08:18: deswegen gibt's viele Ferienwohnungen oder immer mehr Ferien-Wohnung Und deswegen sind dort insgesamt die Preise gestiegen So die drei tausend Euro pro Quadratmeter.
00:08:28: Nicht mehr billig, das ist aber eben auch kein München.
00:08:31: Also im Unterschied zum Beispiel warum ist Rees?
00:08:35: Wo ich herkomme teurer als jetzt Wanne Eichel.
00:08:37: Das ist so eine Mittelstadt-Situation.
00:08:40: Das is ne Pendeltestanz zum Ruhrgebiet.
00:08:42: Das war in den Neunzigern viel wo wirklich viele die im Ruhrgebiet gearbeitet haben rausgezogen sind um dann da quasi ländlich zu wohnen und noch in der Stadt zu arbeiten.
00:08:52: Und Wanne eichel z.B.
00:08:54: ist halt viel näher dran am Ruhr Gebiet also viel industrieller Indyllisch, wie man das zum Beispiel Paris sagt.
00:09:00: Also da kommt es immer sehr drauf an und wahrscheinlich habt ihr da draußen tausend Orte im Kopf wo ihr herkommt, wo die Familie herkommt, wo ihr auch merkt so da hat sich was verändert entweder in positiven also sind mehr Leute gekommen ist wird gebautes wird entwickelt Oder im Negativen.
00:09:19: Also es sterben immer mehr Menschen, die Infrastruktur lässt nach Ärzte gehen, Einkaufsmöglichkeiten gehen und das findet so eine Entlierung des Raums statt.
00:09:30: Nun haben wir uns nicht entschieden, nicht zu kaufen und haben tatsächlich gerade gekauft und deswegen weiß ich ein Kaufpreis von sagen wir mal vierhunderttausend Euro ist nicht der
00:09:39: Endpreis.
00:09:40: Kannst du uns mal aufsplittern was die sogenannten Nebenkosten und dergleichen noch ausmachen?
00:09:46: Ja gerne!
00:09:48: Also neben dem tatsächlichen Kaufpreis kommt immer noch die Grunderwerbsteuer dazu.
00:09:54: Das sind so drei Komma fünf bis sechs Komma Fünf Prozent je nach Bundesland, also da sind die Bundesländer sehr unterschiedlich.
00:10:03: in Bayern und Sachsen zum Beispiel sind es drei Kommas fünf Prozent.
00:10:08: in NRW Brandenburg und anderen Ländern sind Sechs Komma fünft Prozent.
00:10:13: So das ist ein massiver Unterschied.
00:10:14: also beinahe Vierhunderttausend Euro Wohnungen reden wir über vierzehntausend Euro Grunderwerbsteuer in Bayern im Gegensatz zu sechsundzwanzig tausend euro Grunderwärbsteuern NRW.
00:10:26: So nur dieselbe Steuer, nur eine unterschiedliche Postleitzahl.
00:10:31: also das kommt noch on top.
00:10:32: dann kommen noch die Notarkosten.
00:10:34: das sind so eins bis eins Komma fünf Prozent.
00:10:37: Die zahlt auch die Käufer in.
00:10:40: Dann kommt der Grundbucheintrag, das sind auch noch mal Null, drei bis Null Komma fünf Prozent des Kaufpreises für die Auflassung und die Eintragungen der Grundschuld wenn man das Haus die Wohnung finanzieren muss.
00:10:51: Dann kommen die Maklerprovisionen.
00:10:52: denn dann eine Fälligwirt bis zu Drei Komma Fünf Sieben Prozent.
00:10:57: Die teilen sich Käufe und Verkäufer.
00:10:59: seit Zwei Tausend Zwanzig ist diese sogenannte Hälfte Teilung.
00:11:03: also insgesamt Sind die Nebenkosten damit bei zehn bis fünfzehn Prozent?
00:11:08: Und das alles jetzt ohne Finanzierung.
00:11:10: Also da haben wir noch nicht darüber gesprochen, dass ich die Vierhunderttausend für die Wohnungen jetzt wahrscheinlich nicht Importmonie habe sondern da ein Kredit für aufnehmen muss.
00:11:20: also da insgesamt kommen nochmal vierzig tausend wenn wir bei der vierhundertausend Euro Wohnung bleiben.
00:11:26: und top!
00:11:27: Die Nebenkosten, die finanziert die Bank ja nicht mit?
00:11:30: Ja genau!
00:11:32: Die Banken finanzieren in der Regel bis zu achtzig Prozent des Immobilienwärts.
00:11:37: Also, zwanzig Prozent Eigenkapital braucht man schon und die Nebenkosten musst du komplett aus deinem Eigenkapitel bestreiten.
00:11:44: Für die Vierhunderttausend-Euro-Wohnungen brauchst du mindestens vierzig bis sechszig Tausend Euro Eigenkapitale nur für den Nebenkosten bevor die Bank auch nur einen Euro gibt.
00:11:55: Es ist nicht so einfach!
00:11:57: Nee also es wird halt Eigenkapitol lastig... Das hängt halt damit zusammen.
00:12:04: Also es hängt immer noch ein Stück weit mit der Wirtschaftskrise, die ja aufgrund von Immobilienblasen geplatzt ist und da gab's dann Richtlinien.
00:12:18: also wie hoch ist denn der Teil den Banken finanzieren dürfen?
00:12:20: Und da sind wir in Deutschland eigentlich noch echt ganz gut!
00:12:24: Es gibt Länder in denen hat man Finanzierungen bekommen wo man nicht ein Prozent getilgt hat.
00:12:30: Das heißt, man hat ein ganzes Leben in dem Haus gewohnt und hat aber das Haus nie abbezahlt.
00:12:34: Man hat immer nur die Zinsen bezahlt.
00:12:38: Das gab es in Deutschland nicht.
00:12:39: Aber dafür gibt's jetzt halt Regeln, dass das nicht passiert.
00:12:41: D.h.,
00:12:42: das führt auch dazu, dass eben nicht mehr hundert Prozent oder hundertzehn Prozent der Summe finanziert werden können sondern ca.
00:12:49: Achtzig.
00:12:51: Was einfach zu einem höheren Eigenkapital bedarf führt.
00:12:53: Ja!
00:12:54: Was man auch erst mal haben muss.
00:12:55: und so eine Vierhunderttausend-Eurowohnung haben wir gesehen.
00:12:59: Dafür kriegt man Hamburg eine siebzig Quadratmeter Wohnung.
00:13:03: Da ist es so, um sich die leisten zu können... da kommen wir gleich auch noch drauf.
00:13:09: Brauche ich ja auch ein gewisses Einkommen?
00:13:11: Wie ist das denn eigentlich mit der Rate?
00:13:14: und wenn ich mir dann siebzig Quadratmetern leisten kann, dann brauche ich meistens keine siebzehn Quadratmeter mehr weil dann habe ich vielleicht schon ne Familie.
00:13:20: Ein zwei Kinder, da komme ich mit siebziech Quadratmittern nicht mehr.
00:13:22: soweit
00:13:24: Das ist so Gebe ich dir komplett recht.
00:13:26: und Helene, es wird doch immer wieder diskutiert die Grunderwerbsteuer zu reformieren.
00:13:30: Was ist da der Stand?
00:13:31: Weißt du das?
00:13:34: Die Grunderwärbsteuere ist generell seit Jahrzehntausend sechs Ländersache.
00:13:39: Seitdem haben fast alle Bundesländer die Sätze erhöht.
00:13:41: nur Bayern und Sachsen sind bei drei Komma fünf Prozent geblieben.
00:13:45: Thüringen hat zwanzundzwanzig sogar gesengt von sechs Komma Fünf auf fünf Prozent.
00:13:50: Ist eine absolute Ausnahme.
00:13:53: Und hatte da nicht die CDU im Wahlkampf noch irgendwas versprochen?
00:13:58: Die CDU hat im Wahlprogramm zur Bundestagswahl zweitausendfünfundzwanzig geschrieben, dass Bundesländer einen Freibetrag von zweihundertfünfzigtausend Euro pro Erwachsenen und hundertfünftigtausender Euro pro Kind für Erstkäufer einräumen können sollen.
00:14:14: So das hätte also erst erwerbende Massive entlastet.
00:14:16: wer also seine erste Wohnung sein erstes Haus kauft Der hätte diese Entlastung bekommen.
00:14:21: Wer dann die zweite, dritte, vierte kauft?
00:14:23: Nicht!
00:14:25: Aber ja das ist eher der kleinere Teil.
00:14:28: Im Koalitionsvertrag von CDU und SPD taucht es aber nicht mehr auf.
00:14:32: Also mal abwarten
00:14:35: Würde das einen großen Unterschied machen?
00:14:37: Enorme.
00:14:39: Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hat gezeigt Ein Freibetrag von hunderttausend Euro würde die Zahl der Erstkäufe um etwa sechs Prozent steigern.
00:14:49: Und die Grunderwerbsteuer ist ein echter Eigenkapitalkiller, weil sie ja aus eigener Tasche kommen muss.
00:14:54: Ein paar Bundesländer experimentieren da schon.
00:14:57: Baden-Württemberg hat einen Freibetrag für Familien eingeführt, aber nur bis sechzigtausend Euro Haushaltseinkommen.
00:15:03: Hessen plant das sogenannte Hessengeld – das sind zehntausende Euro pro Person und fünftausenden Euro pro Kind als Zuschuss Ja, also der Freibetrag in Baden-Württemberg.
00:15:14: Die sechzigtausend Euro Haushaltseinkommen pro Jahr für Familien ist halt auch wirklich nicht viel.
00:15:19: Da sprechen wir von einem Haushalteinkommen von fünf tausend euro pro Monat was jetzt bei zwei arbeitenden Personen Kindergeld jetzt nicht so vieles.
00:15:29: Also das wäre jetzt nicht die erste Familie die sich ein Haus leisten könnte und wo dieser Freibettrag dazu führt dass sie es können.
00:15:39: Also das ist schön gedacht, aber am Ende ist es dann nicht nur die Grunderwerbsteuer sondern auch die anderen Kosten, die weiterhin dazu führen dass von mir mit so einem Haushaltseinkommen sich wahrscheinlich kein Haus leisten können.
00:15:52: Auch wenn's gut gedacht ist und ich das besser finde als so mit der Gießkanne quasi für alle, dass man das von einem Einkommen abhängig macht sollten sie da überlegen ob Sie das noch ein bisschen nach oben anpassen oder progressiver gestalten.
00:16:05: Der Bonus ist größer je weniger man verdient Und je mehr man verdient, dann wird der Bonus kleiner.
00:16:12: Führt dabei noch dazu, dass Mittelschichtsfamilien sich endlich mal wieder ein Haus oder eine Wohnung leisten können?
00:16:18: Ich hab in der Recherche übrigens auch mal geschaut wie das denn so in anderen Ländern ist.
00:16:23: Also ich hatte schon gesagt früher wurde da hundert Prozent finanziert und eigentlich nie wirklich was getögt.
00:16:28: Und hat mal geschauden in Großbritannien zahlen Erstkäufer bis zu einem Kaufpreis von umgerechnet etwa fünfhunderttausend Euro gar keine Grunderwerbsteuer.
00:16:38: In Frankreich und in Niederlanden gibt es für Erstkäufer unter thirty-fünfundreißig ähnliche Erleichterungen.
00:16:43: Und Deutschland ist da im europäischen Vergleich eher restriktiv, das bei schon ohnehin sehr niedrigen Grundeigentumsquote von rundabout vierzig Prozent.
00:16:52: Also im europäischen Vergleich ist das auf jeden Fall das Schlusslicht.
00:16:56: Okay kommen wir vielleicht mal zu dieser ganzen Finanzierungsfrage.
00:16:59: wer eine Wohnung kauft der leit sich Geld?
00:17:01: Und was kostet Geld im Moment?
00:17:05: Im April zwanzig sechsundzwanzig liegen die Bauzinsen für eine zehnjährige Zinsbindung bei etwa drei Komma acht bis vier Prozent.
00:17:13: Das klingt moderat und historisch gesehen ist es das auch.
00:17:17: in den neunzehn-achtziger Jahren lagen die Zinsen bei zehn bis dreizehn Prozent, aber nach der Nullzinsehre von zweitausendzwanziger bis einundzwanzig oder noch ein bisschen davor als man Geld für unter einen Prozent bekam fühlt sich das jetzt wieder extrem teuer
00:17:32: an.
00:17:33: Also sagen wir, ich nehme jetzt wieder die siebzig Quadratmeter Wohnung in Berlin.
00:17:37: Für was haben wir gesagt?
00:17:38: dreihundertvierzigtausend.
00:17:40: Bringe dann eben diese zu roundabout achtzig tausend Eigenkapital mit wie du vorhin gesagt hast.
00:17:46: also finanziere ich zweihundertsechzig Tausend
00:17:49: ja also zweihundert sechzigtausende Euro Kredit.
00:17:52: nehmen wir mal dreikommer neun Prozent Zinsen und zwei prozent Tilgung.
00:17:57: Dann komme ich auf eine monatliche Rate von etwa tausensweihundert sechsundfünfzig Euro.
00:18:03: Das ist schon eine Hausnummer.
00:18:04: Sie steht einer Miete entgegen, das ist ja deine Miete.
00:18:07: also ne?
00:18:08: Das ist das was du für Wohnen zahlst.
00:18:09: so und es kommt ja auch ungefähr hin wenn man so guckt
00:18:12: nicht so wirklich weil in meiner Miete ja auch Verschleiß mit drin ist.
00:18:19: da habe ich schon Nebenkosten inkludiert Ich hab Müllabfuhr ich habe vielleicht Also ich habe die Versicherung mit drinnen also eine Wohngebäude versichern was man so braucht.
00:18:27: ich habe Teile der Nebenkostel mit drin Wartung Feuermelder und so kramt.
00:18:34: Hier ist die Miete schon drin, hier habe ich wirklich nur die reine Rate.
00:18:39: Das heißt diese ganzen Dinge, die ich jetzt gerade aufgezählt hab, die kommen halt noch on top?
00:18:43: Ja ja, die sind meistens in einem Hausgeld wenn man eine Wohnung kauft, inkludiert und werden, kommen on top auf.
00:18:49: also keine Frage.
00:18:51: Es ist nämlich häufig der Punkt was ich sehe dass Leute sagen hey ich zahle doch jetzt tausend dreihundert Euro Miete dann kann ich da auch für tausende dreihundet Euro was finanzieren.
00:18:59: ne kann ich eben nicht.
00:19:01: Also weil eben genau diese Kosten ja trotzdem noch kommen.
00:19:04: Und wenn was kaputt geht, also wir mieten wie gesagt aus Überzeugung... Wenn ihr die Toilette kaputtgeht oder das Wasser nicht heiß wird dann rufe ich den Vermieter an und der hat sich zu kümmern!
00:19:14: Wenn ich die Wohnung gekauft habe dann muss ich mich selber kümmern.
00:19:17: Das heißt die Kosten die dann auch auf mich zukommen muss ich halt auch irgendwie haben.
00:19:20: Ja ich bin komplett bei dir und man kann sich da geflissentlich drüber streiten.
00:19:23: Ich hab dazu natürlich eine andere Meinung.
00:19:25: Deshalb
00:19:25: kaufen wir auch.
00:19:27: Aber du hast recht es ist natürlich immer eine Frage davon, was am Ende im Monat übrig bleibt und ob man sich's leisten kann.
00:19:33: Denn ich sehe halt einfach ... dass man ein ganzes Leben lang mieten kann und nichts am Ende übrig bleibt.
00:19:39: Und so hast du zumindest eine Sache die am Ende übrig bleibt nämlich die Wohnung.
00:19:42: Die ja gerade in Ballungsräumen von großen Städten jetzt nicht so extrem an Wert verlieren sondern eher zumindest die erste Zeit gewinnen.
00:19:50: aber da können wir auch wie gesagt super drüber streiten.
00:19:53: Na alles gut.
00:19:54: also es gibt ja die zwei Varianten.
00:19:57: Ja, genau.
00:19:57: Die zu beleuchten.
00:19:58: Denn ich glaube ganz viele Menschen da draußen sehen das verschieden.
00:20:01: Total!
00:20:01: Also es ist völlig gut dass wir da immer mal verschiedene Mengen haben.
00:20:04: Es
00:20:04: gibt ja auch keine richtige und falsche Meinung.
00:20:07: Ich verurteile niemanden der sich entscheidet zu kaufen Genauso wie dich, wie ich jemand verurteil oder bejubelte Der sich entscheide zum Mieten.
00:20:17: Also im Ende ist es da.
00:20:19: wieder glaub ich man muss eine persönliche Entscheidung treffen Und sich überlegen wo geht dann eigentlich meine Lebensplanung hin?
00:20:26: Ja.
00:20:27: Und dann schauen, passt das da irgendwie mit rein?
00:20:30: Also wie bei jeder Versicherung die ich abschließe oder nicht abschließt ist das nichts wo ich jemandem jetzt raten oder davon abraten würde.
00:20:40: Ich finde man muss halt alle Informationen kennen und ich habe halt oft Kunden die kommen mit hier ich zahle tausend dreihundert Euro Miete, dann kann ich jetzt tausende dreihundert Euro Rate zahlen und da muss ja immer sagen nie das gibt mich So, da sind halt noch andere Dinge die auf den Top kommen.
00:20:53: Die man halt einfach betrachten muss.
00:20:55: aber wenn man das hat und wenn man sagt so und es passt schon dann geht das total gut.
00:21:00: also es gibt ja zum Beispiel auch eine Faustregel dass nämlich die Rate für den Kredit höchstens thirty-fünf Prozent des Haushalts netto ausmachen sollte.
00:21:10: Also für unser Berlinbeispiel die tausend zweihundertsechsund fünfzig Euro rate.
00:21:15: dafür bräuchte man dann ungefähr dreitausend sechshundert euro netto im Monat.
00:21:20: und halt eben die achtzigtausend Euro Eigenkapital.
00:21:23: Das ist nicht unmöglich, das ist aber auf jeden Fall schon... ...nicht wenig, sagen wir es mal so!
00:21:29: Und die Frage ist halt auch wie ist mein Lebensstandard?
00:21:31: Also habe ich jetzt ja recht viel verdient und hat vorher zu Miete gewohnt.
00:21:36: So dann hab' ich vielleicht auch einen gewissen Lebensstandards.
00:21:39: Ich fahre zweimal im Jahr schick in Urlaub.
00:21:42: will ich darauf verzichten?
00:21:43: zugunsten des Eigentums sind alles Überlegungen die man tun muss.
00:21:50: Da ist München aber nochmal der absolute Spitzenreiter.
00:21:53: Und bei der gleichen Größe, was wird da daraus kommen?
00:21:56: Also in München kostet dann dieselbe siebzig Quadratmeter Wohnung rund fünfhundertfünfhundertvierundsiebzig tausend Euro.
00:22:02: mit achtzigtausend euro Eigenkapital finanziere ich also vierhundert vierhundertneunzigtaussend Euro.
00:22:07: Da komme ich dann auf eine monatliche Rate von rund zweitausend dreihundert achten achtzig Euro.
00:22:12: und mit dieser fünfundreißig Prozent Faustregel bedeutet das ein Haushaltsnetto Einkommen von sechstausender achthundert.
00:22:18: Fünfzig Euro ist für einen Doppelverdiener Haushalt mit mittleren Einkommen, also ohne Kinder kaum noch zu stimmen.
00:22:27: Jetzt kommen wir auf den Punkt, den viele kennen die Diskussion über die Generation.
00:22:32: als wir jung waren da hatten wir ein Haus.
00:22:34: jetzt das hat achtzigtausend Mark gekostet.
00:22:37: aber stimmt das so Helene?
00:22:38: Die jungen Leute sagen heute alles kann sich heute eh keiner mehr leisten.
00:22:42: Ja und nein!
00:22:44: Die Zahlen stimmen aber der Kontext fehlt.
00:22:48: So, ich habe ein paar Zahlen rausgesucht.
00:22:51: In der Bundesrepublik der neunzehnten Hundertsechzigerjahre war Bauen relativ günstig.
00:22:56: Ein einfaches Siedlungshaus, so hundert Quadratmeter konnte man in den frühen Sechzigern für dreißig bis vierzigtausend D-Mark bauen.
00:23:04: Das klingt wenig?
00:23:06: Ja!
00:23:06: Aber das Durchschnittsgehalt lag damals vielleicht bei fünfhundert bis siebenhundert D Mark im Monat.
00:23:11: In den Siebzigern gab es dann die Ölkrise und Inflation, aber die Immobilienpreise blieben in Westdeutschland überraschend stabil.
00:23:20: Es gab viel staatlich geförderten Wohnungsbau, hohe Bau- tätigkeit ... Ein Einfamilienhaus kostete in einer normalen Stadt in WestDeutschlands Mitte der Siebziger vielleicht hundertfünfzig bis zweihunderttausend D-Mark umgerechnet rund fünfzig bis hundertausend Euro in heutiger
00:23:35: Währung.".
00:23:36: Ja, das ist ja jetzt keine inflationsbereinigte Währungen.
00:23:40: und in den Achtzigern?
00:23:42: Das war interessant.
00:23:43: Die Preise stiegen insbesondere in München, Frankfurt-Hamburg und die Bauzinsen lagen bei neun bis elf Prozent – das ist mehr als doppelt so hoch wie heute.
00:23:53: Das Statistische Bundesamt hat errechnet, dass ein durchschnittlicher Haus Neubau in den Nr.
00:24:10: Aber wenn die Zinsen damals so viel höher waren, war es dann überhaupt günstiger wirklich?
00:24:16: Das ist die entscheidende Frage, die auch Ökonomen mal durchgerechnet haben.
00:24:21: Wenn man Immobilienpreis Zinsens und Einkommen zusammenrechnet, dann waren Immobilie in oneinzehnhunderteinenachtzig sogar am schwersten erschwinglich.
00:24:29: Es war das historische Tief.
00:24:31: Danach wurde es durch sinkende Zinssen und steigende Einkommen über Jahrzehnte leichter.
00:24:36: Bis zwanzigzwanzig verkaufen eigentlich günstiger als nineteen hundert achtzig.
00:24:41: Trotz gestiegener Preise, weil die Zinsen so niedrig waren.
00:24:44: Stimmt
00:24:45: jetzt seit seit zwanzichzwanzundzig haben die gestiegenen Zins das Pendel wieder zurückgeschlagen.
00:24:51: Also war es für Eltern in der Bundesrepublik nicht unbedingt einfacher?
00:24:56: Kommt drauf an also kommt darauf an wann die gebaut haben also meine oder gekauft haben Wann das Haus gebaut wurde.
00:25:04: meinen Elternhaus ist im Krieg zerbombt worden und mein Opa hat das nach dem Krieg wieder aufgebaut.
00:25:11: Das war dann in den Fünfzigern deutlich günstiger als jetzt, wenn jemand in den Achtziger neu gebaut hat.
00:25:17: Aber das Bewusstsein für ... Wohneigentum war anders.
00:25:20: Also viele haben sich einfach sehr bescheiden angefangen, ein kleines Reihenhaus spartanisch eingerichtet.
00:25:27: ganz viel Eigenleistung beim Bau muss man auch dazu sagen.
00:25:30: also wenn man so die Geschichten hört dann hat man früher einfach noch viel mehr selbst gemauert.
00:25:35: und was gibt es für Geschichten?
00:25:37: oder frag
00:25:37: einfach nur mal irgendeinen Mann aus deiner Vorgängergeneration und frage ihn wie war das Haus bauen?
00:25:44: Was gibt es viel lange und aufwendige Geschichten dazu bei mir in der Familie
00:25:49: Und die Preise waren absolut niedriger.
00:25:52: Also, dass vielleicht ein Stück weit auch so diese psychologische Hürde, die wir uns ja auch schon angeguckt haben... Wenn ich jetzt sage, ich brauche fünfhunderttausend Euro, das gab es halt früher einfach nicht.
00:26:04: Das heißt, die Zahl war einfach kleiner und es gab eben auch sehr aktive staatliche Förderung.
00:26:10: Es gab Bauchsparferträge mit wirklich guten Zinsen.
00:26:14: Es gab dann noch die Eigenheimzulage.
00:26:16: Das fehlt heute weitgehend.
00:26:19: Ich habe einen Bekannten, der wollte sich genau mit dieser Thematik weil unsere Generation oft sagt das ist alles viel schwerer geworden und er sagt naja für uns sind so viele Dinge viel einfacher geworden.
00:26:29: wenn wir zum Beispiel ein Hausbauer wissen wollte wie es Wetter wird dann musste er dafür beim Wetteramt auch Geld bezahlen hinfahren einen halben Tag opfern und so weiter um wirklich zu wissen ob er das an dem tag durchsetzen konnte was er davor hat während dass in der heutigen Zeit so viel einfacher ist.
00:26:46: und das sind so viele kleine versteckte Dinge.
00:26:49: Wir haben ja auch so viele Abos, die es damals gar nicht gab.
00:26:52: Sehr spannend sich das mal genauer anzugucken.
00:26:55: Also genauso wie viele Dinge einfacher sind, sind aber dann noch andere Dinge wieder schwerer.
00:27:01: also wenn ich mir angucke hier bei uns in der Nachbarschaft wird gerade viel gebaut Wie eng getaktet diese Baufirmen sind.
00:27:08: Wenn das Wetter nicht mitspielt und ich dann nicht bauen kann, habe ich vielleicht wochenlange Verzögerungen.
00:27:13: Weil die in den nächsten Wochen sind.
00:27:16: die Arbeiter auf einer anderen Baustelle und können bei mir nicht weiterbauen.
00:27:20: Komplett!
00:27:21: Es gibt sehr viele Dinge zu beachten.
00:27:24: Ganz großer Handwerkermangel.
00:27:25: Auf jedem Handwerkerautos haben wir auch schon tausend mal gesagt.
00:27:30: Da sind Dinge einfacher geworden aber andere wieder schwerer.
00:27:35: Sehr spannend sich das anzuschauen Fände
00:27:38: ich auch, aber das würde zu weit führen.
00:27:40: Wie gesagt ist die wissenschaftliche Arbeit.
00:27:42: wenn er die irgendwann geschrieben hat und veröffentlicht hat können wir das gerne nochmal aufnehmen.
00:27:46: Das würde mich auf jeden Fall auch sehr interessieren.
00:27:49: Aber ja also in dem Kontext habe ich jetzt zur Vorbereitung des Podcasts keine wissenschaftlicher Arbeit geleistet.
00:27:54: Nein hast du nicht?
00:27:55: Das ist
00:27:56: nicht in Ordnung hin.
00:27:58: Wir haben ja einen höheren Anspruch.
00:28:01: Nein natürlich nicht!
00:28:01: Aber hier kommen wir zur Kretchenfrage wer kann sich eigentlich heute Wohneigentum leisten?
00:28:07: Kannst du das zusammenfassen?
00:28:09: Ja, also wie schon gesagt in Deutschland ist die Wohneigentumsquote bei rund vierzig Prozent.
00:28:17: Das sehr wenig.
00:28:21: zum europäischen Vergleich nochmal.
00:28:22: Rumänien kommt auf fast sechsundneinzig Prozent, Spanien auf sechsensebzig Prozent.
00:28:28: selbst Frankreich und Italien liegen über sechzig Prozent.
00:28:31: Wir sind das Land der Mieterinnen und Mietern
00:28:35: Und warum?
00:28:37: Ein Stück weit historisch gewachsen und kulturell verankert, würde ich sagen.
00:28:42: Mieten hat in Deutschland keinen so negativen Beigeschmack wie in anderen Ländern.
00:28:46: da wird es oft so.
00:28:48: also Ich sehe auf Instagram immer häufiger Memes von irgendwelchen Karen die Mietern sagen, dass sie doch hier bitte nicht wohnen dürfen.
00:28:58: Weil das wäre keine Mietgegend sondern das wäre eine Eigentümer Gegend und Sie könnten ja offensichtlich während sie ja schlechter weil sie sich das Haus ja nicht leisten könnten zu kaufen, sondern nur zum Mieten.
00:29:08: also diesen negativen Beigeschmack gibt es bei uns nicht.
00:29:12: Also wie wir das vorhin hatten wird keiner verurteilt ob er mietet oder kauft so und es hat aber auch strukturelle Gründe.
00:29:23: Wir haben die hohen Nebenkosten beim Kauf angesprochen, die fehlende Förderung.
00:29:29: Es gibt günstige und qualitativ gute Mietwohnungen.
00:29:32: also wir wohnen wie gesagt zur Miete auf hundertsechzig Quadratmeter in der Doppelhaushälfte nebenan wohnend die Eigentümer.
00:29:40: Die haben das gleiche also nochmal gebaut zur Vermietung.
00:29:44: Das ist schon einfach wirklich gut.
00:29:49: So, und dazu kommt wer in einer Großstadt lebt und arbeiten will oder muss.
00:29:55: Der hat halt kaum noch Chancen ohne Erbschaft oder sehr hohes Einkommen.
00:29:58: Ich habe das glaube ich mal In einem anderen Podcast schonmal gesagt also gerade gesagt wir wohnen hier auf hundertsechzig Quadratmeter Doppelhaushälfte.
00:30:06: als der Eigentümer Mieter gesucht hat er auch jede Anfrage zur Miete hat er ungefähr zehn Anfragen zum Kauf bekommen und die Kaufpreise, die ihm da angeboten wurden, lagen halt bei über einer Million.
00:30:22: Wenn wir das jetzt hochrechnen wollen dann kommen noch mal hunderttausend Annebenkosten dazu, dann kommen nochmal drei Komma neun Prozent Anzinsen dazu.
00:30:33: Das kannst du dir nicht leisten wenn du entweder nicht extrem viel verdienst Und das tut man in der Regel noch nicht, wenn man extrem jung ist.
00:30:41: Sondern dann eher vielleicht ... In seinen Dreißigern und in seinen Vierzigern.
00:30:44: Extrem
00:30:45: jung!
00:30:45: In seinen dreißigeren, in seinen viertzigern, extrem
00:30:48: ... Nee, also vorher halt nicht.
00:30:51: Ich finde, wenn es wieder auf den historischen Kontext geht, haben die Eltern und Großeltern Generationen früher mit zwanzig heiratet und haben ein Haus gebaut.
00:31:01: Das ist heute quasi einfach nicht mehr möglich.
00:31:03: Da hab ich kein hohes Einkommen?
00:31:06: Sondern das kommt erst mit Beförderungen wie auch immer mit der Zeit, da bin ich dann schon in meinen Dreißig an.
00:31:12: Das heißt, ich habe dann schon mindestens zehn Jahre gemietet, hab vielleicht gut gemietet und mir einen hohen Lebensstandard angeeignet so dass mein Eigenkapital vielleicht nicht so extrem hoch ist.
00:31:25: Das heisst ohne Erbschaft oder halt wie gesagt extrem hohes Einkommen geht es da fast gar nicht mehr.
00:31:32: Was rätst du jemanden, der Wohneigentum anstrebt?
00:31:36: Der sagt ich will aber am Ende meines Lebens in meinem Eigentumwohn.
00:31:39: Ich will das in der Rente haben und ich will das auch vererben können an meiner Kinder.
00:31:44: Unabhängig jetzt davon ob das wirklich klug ist.
00:31:49: Also weil dann sind wir ja ein Stück weit vielleicht noch vorgelagert.
00:31:54: die ...der Punkt warum macht's für viele Sinn und für andere keinen Sinn.
00:32:02: Also wir haben uns zum Beispiel entschieden, dass wir jetzt super gut auf hundertsechzig Quadratmetern leben mit zwei kleinen Kindern und Garten so.
00:32:10: aber wenn die Kinder jetzt in zehn zwölf vierzehn Jahren aus dem Haus sind dann werden wir hier auch sofort ausziehen weil was soll ich denn mit sechs Zimmern?
00:32:19: das ist
00:32:20: In einer persönlichen Entscheidung.
00:32:21: Wenn ich meinen Papa sagen müsste, er müsste aus dem Haus ausziehen, dass er mit den eigenen Händen gebaut hat und in dem er seine Kinder großgezungen hätte, würde der mir ein Vogel zeigen?
00:32:29: Ich glaube das ist völlig legitim, dass man so denkt wie du.
00:32:32: also ich sehe das ganz genauso wie du aber beziehungsweise nie, ich würde niemals auf hundertseinzehn Quadratmeter wohnen wollen weil ich müsste es auch putzen, da hat ja gar keinen Bock drauf!
00:32:42: Das kommt dann halt dazu.
00:32:44: Also das ist halt ein Punkt, der in unserer heutigen Zeit wieder ein großes Problem birgt.
00:32:49: Dann hast du nämlich Leute die alleine sind und die dann auf einmal im hundertzwanzig Quadratmeter Haus wohnen weil sie das quasi mit den eigenen Händen gebaut haben hier ihre Kinder großgezogen haben.
00:32:59: aber das Haus ist eigentlich viel zu groß.
00:33:02: Es muss irgendwie geputzt werden es muss irgendwie in Stand gehalten werden.
00:33:05: je älter man wird desto weniger kann man das.
00:33:07: das heißt entweder beschäftigt man denn jemanden der das tut.
00:33:10: Punkt eins, Punkt zwei ist vielleicht muss das Haus verkauft werden.
00:33:13: Weil Pflege hatten wir ... Ist ein Riesenthema.
00:33:16: also Pflegekosten kommen dann noch mal hinzu?
00:33:18: Also vielleicht kann das Haus gar nicht gehalten werden oder muss dann an die potenziellen Erben de facto schon vorher verschenkt oder verkauft werden um da irgendwie eine gewisse Liquidität zu haben.
00:33:30: Das heißt auch da braucht es dann Vielleicht Schenkungssteuer vielleicht wie gesagt einen Kaufpreis den man dann finanzieren muss um dann die um den Pflegeplatz von Oma, Opa, Mama oder Papa bezahlen zu können.
00:33:42: Und der dritte Punkt ist das es in Städten dazu führt dass einfach Menschen in viel zu großen Wohnräumen leben.
00:33:50: Das ist nicht nur im Kaufsektor so, sondern ja auch im Mietsektor.
00:33:54: Wir haben hier in Hamburg eine Menge alte Leute die in großen Wohnungen wohnen wo sie extrem wenig für zahlen.
00:33:59: das heißt die können sich gar keine kleinere Wohnung mehr leisten.
00:34:03: Also die wohn jetzt auf achtzig Quadratmetern viel zu groß Können aber gar nicht in kleineren Wohnungen weil die kleinere Wohnung viel teurer ist als dass was sie in dieser großen Wohnung an Miete zahlen.
00:34:12: So wir verbauen also auch Familien den Weg, um jetzt wirklich Objekte zu kaufen.
00:34:19: Weil einfach Leute drin wohnen bleiben weil sie sagen ich will das vielleicht vererben.
00:34:25: so also ich finde da Geräts mittlerweile ein bisschen auseinander oder da gerät die Schere auseinander weil man weil sich einfach strukturelle Dinge verändern.
00:34:35: Früher sind wir viel früher gestorben, das heißt man konnte Dinge wirklich noch vererben und dann waren die, die es geerbt haben, war dann halt auch noch jung und hatten Kinder.
00:34:42: Wenn jetzt heute so ein achtzig-nählenzigjähriger OP an seine Kinder das Haus vererbt, dann sind die Kinder schon fünfzig oder sechzig und haben entweder schon eigenes Wohneigentum oder brauchen das jetzt auch nicht mehr?
00:34:55: So, dann vielleicht an die Enkel... An die Enke ist aber der Freibetrag deutlich geringer,
00:35:00: d.h.,
00:35:00: wird erbschaftssteuerfällig.
00:35:03: Also da, finde ich sollte man sich wenn man so denkt vielleicht früher mal mit einem Steuerberater zusammensetzen wie sowas eigentlich ausgestaltet werden kann dass es nicht für die Erben denen man ja was Gutes tun möchte total aus dem Ruder läuft.
00:35:19: Ich bin grundsätzlich komplett bei dir das man sich überlegen muss wie man leben will, wie man in Rente seine Zeit verbringen will und auch mal überlegen muss was passiert wenn ich nicht in dem Haus bleiben kann.
00:35:30: Weil das hat viel zu viele Treppen und ich kann vielleicht nicht mehr gehen oder ich muss ganz und gar gepflegt werden und daraus... Was wird dann aus dem Haus?
00:35:36: Wie gebe ich das weiter?
00:35:37: Na bin ich voll bei dir!
00:35:39: Andererseits ist es aber auch so dass ein Haus ja erstmal auch nur gebundenes Kapital ist und man ist im Prinzip ja auch verkaufen kann.
00:35:46: Und insofern frage ich jetzt nochmal die Frage ein bisschen anders, ich habe den vielleicht ein bisschen blöd gestellt was würdest du einem Menschen raten der aus Gründen, die wir jetzt nicht verstehen aber trotzdem Wohneigentum anstrebt?
00:35:58: Also erstens Eigenkapital aufbauen ist so früh wie möglich.
00:36:02: Die Nebenkosten musst du immer selbst stemmen.
00:36:06: Zweitens, nicht nur in die teure Großstadt mittelschauen.
00:36:09: Das Umland, Pendlerstädte und auch die weniger glamourösen Regionen können attraktive Optionen sein.
00:36:16: Drittens Förderprogramme prüfen.
00:36:18: also es gibt KfW-Kredite für Energieeffizienz, Wohnbaupremien, Bausparförderung spielt eher eine untergeordnete Rolle aber Förderungen.
00:36:29: Viertens Realismus, also nicht das Traumerstprojekt sondern erst mal einen Fuß in die Tür kriegen.
00:36:36: Also vielleicht mit der kleineren Immobilie anfangen und das hast du schon gesagt, die kann ich wieder verkaufen und habe da vielleicht schon einen Ertrag raus.
00:36:45: Ich hab auf jeden Fall eine Bank schon einmal bewiesen dass ich ein Kredit abbezahlen kann.
00:36:50: Das heißt der nächste Kredit wird meistens dann nicht mehr ganz so teuer wie der erste weil ich ja schonmal bewiesen habe, dass sich in der Lage bin monatlich meine Rate zu zahlen.
00:37:00: Ja, man sagt immer ab der zweiten wird es leichter.
00:37:03: Und was wir uns jetzt noch gar nicht angeschaut haben und da habe ich dann auch wieder eine ganz andere Meinung ist ja wenn ich Eigentum oder wenn ich Immobilien kaufe nicht zum Selbstbewohnen sondern zum Vermieten also wenn mich Immobilium wirklich als Investitionsobjekt nutze und darum da so ein bisschen ging ja dein Exkurs auch in die Richtung Was ist wenn ich da gar nicht mehr selber wohne?
00:37:28: Sondern kann ich's vielleicht vermieten oder vielleicht von mir direkt umwohne, dann später mal selbst.
00:37:32: Dann hab ich da auch wieder ...
00:37:34: Oder beides?
00:37:35: Genau!
00:37:36: Beides ist ja auch denkbar.
00:37:37: also dass man einfach ein paar Jahre drin lebt und später sagt wenn das Kind aus dem Haus ist, dann ist das eine Mietwohnung.
00:37:42: Total und dann habe ich da auf wieder ne ganz andere Meinung.
00:37:44: ehrlich gesagt weil dann sind wir wieder eher im Thema Geldanlage.
00:37:47: dann würde ich da wieder andere Parameter ansetzen.
00:37:51: Darüber musst du deine eigene
00:37:52: Folge machen.
00:37:54: Da haben wir ja auch ganz gute Projektpartner, mit denen wir da was machen.
00:37:57: Da laden wir uns damals jemandem so ein.
00:38:01: Das Gegensatz dazu finde ich, was man einfach sagen muss ist die eigene Immobilie zu besitzen und drin zu wohnen.
00:38:09: Das wird immer häufig als Geldanlage betitelt.
00:38:14: aber nein Leute das ist es nicht!
00:38:15: Die eigene Wohnung zu bewohnen ist Konsum.
00:38:18: Das heißt, ich habe da keine Anlage.
00:38:21: Sondern ich nutze das wirklich.
00:38:22: Eine Geldanlage ist es nur wenn nicht die Immobilie verwehrte.
00:38:26: Wenn ich die Immobilie vermiete.
00:38:28: Verwehrte?
00:38:31: Auch gut!
00:38:31: Also das ist total fein.
00:38:32: Ich will das nicht verurteilen.
00:38:34: Das kann man gut machen.
00:38:35: Nur sich selbst zu belügen und zu sagen ja, es ist eine Geldanlage in der Zukunft... Nein, ist es nicht.
00:38:40: Selbst zu bewohnen ist Konsum.
00:38:43: In dem Moment wo man sich umentscheidet wird es dann so einer Geldanlagen?
00:38:48: Was würdest du sagen?
00:38:49: könnte unsere Politik dafür tun, dass es einfacher wird?
00:38:54: Da finde ich die Reform der Grunderwerbsteuer toll.
00:38:58: Also wenn da die Koalition das jetzt mal angehen würde, insbesondere für Erstkäufer natürlich viele europäische Nachbarn zeigen, dass das geht und die Eigentumsquote von no one about forty Prozent ist kein Naturgesetz.
00:39:11: Das ist quasi eine politische Entscheidung ob man das so beibehalten oder verändern will.
00:39:16: So geht über Förderung etc.. Könnte man da durchaus was verändern?
00:39:21: Helina, vielen, vielen Dank.
00:39:23: Ich nehme mit, Wohneigentum kaufen ist komplex.
00:39:27: Wohneigentum zu besitzen ist komplex.
00:39:30: Regionale Unterschiede sind enorm und der einfache Vergleich mit früher war alles günstiger, der greift so kurz.
00:39:36: Das nehme ich auf jeden Fall alles mitte aus.
00:39:38: der Folge gleichzeitig für viele Menschen es wohnen Eigentum in Großstädten kaum noch erreichbar und das ist eine gesellschaftliche Aufgabe
00:39:46: ganz genau.
00:39:47: Und wer das Glück hat, in Wanne Eichelwes oder schwarze Pumpe leben und arbeiten zu können.
00:39:54: Für den oder die ist Eigentum heute noch sehr wohl erschwinglich.
00:39:58: Deutschland ist eben nicht nur München.
00:39:59: Gott sei Dank!
00:40:01: Was den Wohneigentum angeht ja,
00:40:03: Gott sei dank!
00:40:05: Vielen vielen danke Lena!
00:40:07: Sehr gerne Anja, bis zum nächsten Mal!
00:40:10: Mit all diesen neuen Infos wirst du jetzt zur Verstärkung deines Umfelds.
00:40:14: Wenn du jetzt noch Fragen hast, schreib uns an verstärkung.ed-verwändo.de.
00:40:20: Verwendung schreibt sich Friedrich Anton Ida Richard Victor Emil Nordpol Dora Otto.
00:40:26: Die genaue Adresse findest Du aber auch nochmal in den Show notes.
00:40:29: Lass uns gerne ein Abo da und bewerte uns auf Spotify Apple Podcast & Co.
00:40:35: Bis zum nächsten Mal.
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