#55 Etius Invest: Wem gehört die Zukunft? Impact Investing statt Greenwashing
Shownotes
Du willst mehr von uns? Dann schau mal in unserem Linktree vorbei.
Greenwashing war gestern – heute geht es um ehrlich nachhaltige Geldanlagen, Transparenz, Verantwortung auf den Kapitalmärkten und eine enkeltaugliche Zukunft. Julius erklärt, wie wirkungsorientiertes Investieren funktioniert, warum ETFs kritisch hinterfragt werden sollten und wie sich auch kleine Investor*innen zusammenschließen können, um Großes zu bewirken. Besonders spannend: Etius verzichtet bewusst auf schnelle Trends und setzt stattdessen auf echten gesellschaftlichen Wandel – mit einem Fonds, der nicht nur nachhaltig investiert, sondern auch 15 % der Umsätze direkt in gemeinnützige Projekte fließen lässt.
🌱 Eine Folge für alle, die mit ihrem Geld Verantwortung übernehmen und wissen wollen, wie man wirklich nachhaltig investiert – jenseits leerer Versprechen.
In dieser Folge erfährst du:
- Aufzählungs-Text Was Impact Investing konkret bedeutet – und wie es sich von ESG und klassischer Nachhaltigkeit unterscheidet
- Aufzählungs-Text Warum Aktionärsrechte ein Hebel für Veränderung sind
- Aufzählungs-Text Welche Rolle ETFs bei der Ausübung von Macht an den Finanzmärkten spielen
- Aufzählungs-Text Wie man als Anleger*in Einfluss nehmen kann – auch mit kleinen Beträgen
- Aufzählungs-Text Warum Greenwashing nicht mehr das Problem ist, sondern die fehlende Tiefe im Nachhaltigkeitsdiskurs
- Aufzählungs-Text Wie Etius als Sozialunternehmen funktioniert – und was mit den 15 % der Umsätze geschieht
- Was sich auf den Kapitalmärkten gerade bewegt – und warum das auch politisch wichtig ist
- Aufzählungs-TextDu willst mitreden oder hast Fragen? Schreib uns gerne an: fairstärkung@fairvendo.de 🔍 Weiterführende Links:
- Aufzählungs-Text Etius Activity Report (PDF)
- Aufzählungs-Text Mehr zu den Fonds von Etius
- Aufzählungs-Text Shareholders for Change
- Social Media-Teaser (optional):
- Aufzählungs-Text Geld ist Macht. Aber was bewirken wir damit? In unserer neuen Folge sprechen wir mit Julius von @etius_invest über ehrliches Impact Investing, Aktionärsrechte und warum es Zeit ist, den Finanzmarkt feministisch, nachhaltig & fair zu denken. 🎧 Jetzt reinhören und mitgestalten!
Transkript anzeigen
00:00:04: Ja, ist nicht so einfach im Moment.
00:00:07: Ja, total super.
00:00:08: Es kommt sehr stark darauf an, es ist ...
00:00:15: Ja, am Ende ist es ein seltschaftliches Thema.
00:00:18: Ja, danke dafür.
00:00:20: Aber genau das ist die Gefahr von ETFs.
00:00:27: Hallo und herzlich willkommen.
00:00:29: Wir sind deine Verstärkung von Vervendo.
00:00:31: Ein Podcast für nachhaltige Versicherungen und sozialethisches Finanzwesen.
00:00:36: Hier geht es nicht nur um deinen persönlichen Wohlstand, sondern auch um eine bessere Zukunft für uns alle.
00:00:42: Im heutigen Format nachgefragt, reden wir mit Expertinnen und Gästen.
00:00:47: Dabei teilen sie ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen mit uns, insbesondere zu Finanz- und Versicherungsthemen.
00:00:53: Das soll dich inspirieren und befähigen, nicht nur deine eigene Zukunft zu gestalten, sondern auch zu positiven Veränderungen in der Welt beizutragen.
00:01:02: So werden wir ganz nebenbei zu deiner Verstärkung.
00:01:07: Ich bin Anja Werner, Mutter einer Tochter im Grundschulleiter, Nachhaltigkeitsbeauftragte von Vervenno und nebenbei studiere ich Mediendesign.
00:01:13: Mein Name ist Helene Bossmann, ich bin Diplombetriebswirtin und habe ein Master in Wirtschaftspädagogik.
00:01:18: Ich bin seit elf Jahren selbstständig als Versicherungsmarklerin und davon seit neun Jahren bei Vervenno.
00:01:22: Hallo Helene.
00:01:23: Hi Anja.
00:01:24: Liebe Anja, ich habe uns heute einen ganz tollen Gast mitgebracht, den ich auf der Herbsttagung von Ökofinanz-Ainundzwanzig in Bonn kennengelernt habe.
00:01:33: Herzlich willkommen lieber Julius.
00:01:36: Hallo Julius.
00:01:37: Hallo, einen schönen guten Morgen beiden.
00:01:39: Ich freue mich sehr, dass du bei uns bist, denn du bist Geschäftsführer von Etius Invest.
00:01:45: Für unsere Hörerinnen, die dich und Etius wahrscheinlich nicht kennen, magst du dich kurz vorstellen und erklären, was ihr so tut und wofür ihr eigentlich steht?
00:01:54: Ja, das mache ich doch sehr gerne, liebe Helena.
00:01:56: Vielleicht zunächst mal vollständig, der Name ist Julius Fransandek.
00:01:59: Den Ursprüngling bin ich tatsächlich im schönen Bonn, das wir uns auch kennengelernt haben in Nordrhein-Westfalen, vorhin und dort auch aufgewachsen, mittlerweile zu Hause in der Schweiz, im Sozial- und Tüberschwettersee und freue mich natürlich, euch einen Einblick in unser wachsendes Unternehmen geben zu dürfen.
00:02:17: Wir sind bei Etius grundsätzlich ein unabhängiger, innerweil geführter Vermögensmanager und auch vom Initiatur, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:02:45: Das ist natürlich unser Geschäftsmodell.
00:02:47: Wir sind an keinen großen Finanzkonzern gebunden.
00:02:50: Wir werden von verantwortungsvollen Investoren und Investoren geführt, die selbst auch in unsere Produkte co-investiert sind.
00:02:57: Und wie wir immer so schön sagen, das schafft eine natürliche Anreizkompatibilität in einer sonst manchmal schwierigen Branche, in der wir jetzt sind.
00:03:08: Das stimmt.
00:03:09: Gab es damals, als ihr überlegt habt, zu gründen ... Einen bestimmten Triggerpunkt gab es irgendwas an den Finanzmärkten, wo ihr gesagt habt, so jetzt, das reicht nicht, was es da gibt, wir müssen was Eigenes machen.
00:03:20: Oh ja, da gab es viele, würde ich sagen, Aha-Erlebnisse, Missstände auch.
00:03:25: Ich denke, ganz grundsätzlich waren wir uns im Team alle einig, dass die Karp von Investoren und Investoren aktuell und auch damals vor etwa fünf Jahren sehr unterschätzt wird, teilweise auch.
00:03:39: Du wusst unterschätzt, was würde ich heute sagen in den Blickblick, die Aktionärsrechte definitiv auszuüben.
00:03:46: Und dann sagen wir natürlich auch ein Aufkommen des Wachstums Greenwashing, was vielleicht heute immer weniger jetzt auch ein Problem ist.
00:03:54: Und natürlich auch nachhaltig klinende Produkte.
00:03:58: Ocean Engagement, ich erinnere mich vor und für Leute solche Sachen, die eigentlich keine echte Distanz gehabt haben.
00:04:05: Wir haben uns eben dann überlegt, fehlt und es fehlt eben wirklich ein ernsthaftes Impact Investment Produkt mit einer möglichst möglichen Transparenz einer... Darum möglich, glaubwürdigen Wirkungsmessungen.
00:04:17: So sind wir im Prinzip in dieser Motivation gestartet.
00:04:21: Und mich persönlich hat eben auch lange schon gestört, dass Kapitalmarkte häufig, wahrscheinlich heute, Dezember, twenty-fünfzig, mehr denn je.
00:04:30: sehr losgelöst von eigentlich in gesellschaftlichen Folgen agieren.
00:04:34: Nachhaltigkeit wird sehr, sehr oft dann über Ausschlusslisten oder auch nur auf das Marketing reduziert.
00:04:40: Ich habe heute Morgen einen sehr interessanten Artikel zu dem Markenum IPO von Unilever gelesen, zu Ben & Jerry's, die ja da auch zu gehören, der eigentlich diesbezüglich auch nochmal sehr interessant geäußert hat, den Marketing bei Markenum und wie sie sich das eben alles nicht vorgestellt haben.
00:04:57: Und das war eben das Haarlebnis, diese Erkenntnis, bei uns das Kapital ein enormer Hebel für Veränderungen sein kann, wenn man es möchte und es bewusst auch steuert.
00:05:07: Und da sitzt eigentlich Etius an, wir wollen klein, dann hoffentlich auch immer in größeren Kapitallströme so lenken, dass sie aktiv zur Lösung weit waren.
00:05:17: greift im Prinzip, oder das ist das Defortenbruch.
00:05:20: Das ist die Fortführung von dem, was wir im Dezember in unserem Podcast feministisch investieren schon mal angerissen haben.
00:05:26: Also, dass eben Geld eine Wirkung hat und eine Macht hat.
00:05:29: und wohin investiere ich denn jetzt mein Geld?
00:05:32: und dass das eben nicht nur Nachhaltigkeit ist, sondern ganz viel damit zu tun hat, wo will ich denn, dass mein Geld eine Wirkung entfaltet.
00:05:40: Und ich glaube, ich habe da auch schon mal kurz das Thema Impact Investing angesprochen, umso mehr freue ich mich, dass du heute da bist und wir da noch viel mehr einsteigen können, weil ich finde genau das ist, was so eine nachhaltige Geldanlage eben auch interessant macht.
00:05:55: Also es ist nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit oder die ökonomische Nachhaltigkeit, sondern also nicht nur in welche Unternehmen investiere ich, sondern was tue ich denn auch?
00:06:05: Ich habe immer dieses Beispiel im Kopf.
00:06:07: Das kennst du wahrscheinlich viel besser.
00:06:09: Ich glaube, es ist ExxonMobile, die von, wo Hermes ganz viel investiert hat und die wirklich einen Impact erzielen konnten über Entscheidungsmacht, also Aktionärsgewalt, das Unternehmen in eine andere Richtung zu bringen.
00:06:25: Und das finde ich sehr beeindruckend.
00:06:28: Und dafür braucht es halt eben viele, dafür braucht es halt viele Anteile.
00:06:34: bin ich vielleicht als kleiner Investor immer nur ein kleines Licht, aber ich glaube über sowas wie bei euch, also über solche Bündelungen ist es dann ja wirklich möglich, einen Impact zu erzielen, also wirklich eine Wirkung oder eine Veränderung zu leisten.
00:06:48: Ganz genau.
00:06:50: Das ist das Ziel, ich glaube du meinst bei Exxon Engine Number One, die damals sehr erfolgreich dann auch ein Borge Membership bekommen haben, hat sich allerdings auch gewandelt, diese Gruppe und ist doch... mittlerweile sehr offline, so wie ich sagen lasse.
00:07:06: Aber tatsächlich ist es so, wir wollen nicht nur nachhaltig investieren, sondern eben wirkungsorientiert.
00:07:12: Für uns bedeutet das eben aktives Engagement, gezielte Kapitalallokationen.
00:07:17: und obwohl wir eben am Aktienmarkt bei der Titeselektion beispielsweise ein Nachhaltigkeitsindex, dem sogenannten Global Challenges Index, erfolgen.
00:07:27: Verstehen wir uns nicht als passiver Investor, sondern eben als sehr aktiver Mitgestalter in den Unternehmen.
00:07:32: Das heißt zuallererst, wir nehmen diese Aktionärsrichter ernst.
00:07:36: Wir gehen zu vielen Hauptversammlungen, stimmen ab, stellen kritische Fragen.
00:07:41: Und das Wichtigste ist, wir arbeiten eben mit anderen Investoren zusammen, weil das bringt Effekts, die dann auch eine überhaupt realistische Möglichkeit etwas zu verändern.
00:07:54: Und das machen wir beispielsweise auch in einem Netzwerk mit Namen Shareholdes for Change.
00:07:59: Das ist ein progressives, pan-europäisches Netzwerk für institutionelle Investoren und Investoren, die eben genau diesen Grundungsgedanken gehakt haben.
00:08:08: Wir sind zwar alle Mitstreiter auf der einen Seite als Asset Manager, aber wir wollen gemeinsam etwas bei unserer Bestandsposition bewegen.
00:08:18: Das tun wir jetzt schon seit einiger Zeit.
00:08:22: Lassen uns da von dem aktuellen Zeitgeist auch nicht demotivieren.
00:08:26: Ja, ist nicht so einfach im Moment.
00:08:29: Sehr schön.
00:08:30: Ja, das, was du von angesprochen hast, dass Greenwashing nicht mehr interessant ist, weil eigentlich niemand mehr was Grünes haben will.
00:08:34: Da muss auch keiner was waschen.
00:08:36: Ganz genau, dass das momentan zumindest hat man den Eindruck, dass da doch sehr viel aus den USA auch nach Europa überschlagt.
00:08:46: Und so auch da ein Trends in gewisser Art und Weise irgendwo hier sich weiter verbreitet.
00:08:53: Ja, dazu hatte ich doch diesen tollen Satz aufgeschnappt.
00:08:56: Helena erinnert sich bestimmt.
00:08:57: Wer jetzt noch... Grün ist, der war es wirklich und wird es auch bleiben.
00:09:01: Die alle anderen springen jetzt ab, das zum Thema Greenwashing.
00:09:05: Die Überzeugungstäter bleiben.
00:09:07: Ja, aber aus der Praxis kann ich dir sagen, dass die Menschen da draußen weiterhin eine interessante Nachhaltigkeit haben.
00:09:12: Also meine Kunden haben ja jetzt nicht den Zug gewechselt und ich habe immer noch neue Kunden oder wir haben immer noch viele neue Kunden, die genau aus dem Grund der Nachhaltigkeit zu uns kommen und sagen, ich will mit meinem Geld einen Unterschied machen.
00:09:24: So wenn ich schon investieren kann, ist es dann ein klassischer ETF.
00:09:28: So, ehrlich gesagt, bin ich sehr gespannt, wie das weitergeht, weil in meinem Ermessen sind wir da jetzt schon bei den Hausfrauenkäufen.
00:09:37: Also mal gucken, wie das weitergeht.
00:09:39: Wenn noch die letzte Hausfrau kauft, dann ist der Zeitpunkt rauszugehen, sagt man ja so schön.
00:09:44: Also mal schauen.
00:09:45: Damals waren das, glaube ich, die japanischen Taxifahrer in Japan.
00:09:50: Aber vielleicht noch kurz zwei, drei Reflektionen meinerseits auch zu dem aktuellen Geschehen, weil ich glaube, es ist auch gerade zu kurz, wenn man da auch aktuell, ja, das sage ich richtig, tatsächlich irgendwie eine Trendwende ausmachen möchte.
00:10:04: Das versuchen ja momentan auch viele Mittelmänner und Agents, die sagen, wir fahren das völlig zurück, weil... Die Investorenseite, die hat darauf überhaupt keinen Bock mehr auf gut Deutsch gesagt.
00:10:15: Man sieht das in den Umfragewerten der politischen Parteien etc.
00:10:18: Aber ich denke, das ist alles tatsächlich.
00:10:21: Sehr kurz gegriffen unter uns, und das ist auch unsere Grundüberzeugung als Haus, ist die Nachhaltigkeit auch kein politisch-grünes Thema, in dem Sinne, dass wir da jetzt wie uns der Grünen-Verteil er sonderlich verpflichtet fühlen, sondern es ist eigentlich ein sehr bürgerliches Thema der Konservierung und man ist einem weiter auch für sich selber mal denkt und reflektiert.
00:10:44: Dann ist es also schon etwas, was in die Richtung, wenn wir all diese Probleme auch ernst nehmen, letztlich gehen, dass man sich immer für sich selber die Frage stellen möchte.
00:10:53: Möchte man eine Veränderung, die man wirklich selber irgendwie versucht zu prägen?
00:10:58: Oder möchte man eine Veränderung, die dann letztendlich in einem Desaster endet?
00:11:02: Change by Design oder Change by Desaster?
00:11:04: Und ich glaube, das ist dieser entscheidende Punkt, wo wir gerade sind.
00:11:09: dass wir uns da auch emanzipieren müssen als Investoren von irgendwelchen Fans, die eben politisch passieren oder auch nicht und wirklich auch die Probleme schauen und fragen, was können wir da tun, um da effektiv Lösungsansätze bereitzustellen.
00:11:28: Ja, am Ende ist es ein seltschaftliches Thema.
00:11:31: Ja, also ich finde diesen Begriff der Enkel tauglich in Zukunft eigentlich immer ganz schön.
00:11:35: Also will ich dafür sorgen, dass meine Enkel eigentlich noch eine Welt haben, in der sie leben können und in der Investment überhaupt Sinn macht.
00:11:44: So was ich immer denke mit ja, dann ist es vielleicht ein Prozentchen mehr Rendite, wenn am Ende aber keine Welt mehr da ist, in der ich Geld ausgeben kann, dann habe ich Vorfeld.
00:11:53: Vielleicht nicht weit genug bedacht.
00:11:55: Oder zumindest nicht mehr, diese Lebensqualität.
00:11:58: Und am Ende ist es ja auch der letzte, der es eben ernsthaft versucht hat, bei Nikolas Sarkozy immer auch eine Frage, die messen wir auch fortschritt.
00:12:05: Und es wäre jetzt ein bisschen zu weit, denke ich, mit dem Podcast.
00:12:08: Aber es ist natürlich schon eine sehr verkürzte Sichtweise, immer nur, ob das Bruttoinlandsprodukt zu schielen, anstatt auch anderer Indikatoren dann herbeizuziehen.
00:12:18: Weil dem BIP ist es natürlich, wenn es egal, ob das in Schuss Artillerie oder sonstiges entsch...
00:12:24: Am Ende, wenn man sich das Bruttoinlandsprodukt von Neuseeland anguckt, nach der Katastrophe von Christchurch, da ist das BIP in die Höhe gestiegen und die Menschen haben gelitten.
00:12:34: Also genauso wie die Kritik am BIP, dass einfach Kehrarbeit ja auch einfach gar nicht bemessen wird.
00:12:40: Es gibt ja so viele Faktoren, die einfach gar nicht mit reinspielen, die unsere Wirtschaft aber einfach am Laufen halten.
00:12:47: Also, wer heißt immer so schön hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine Frau, die ihm den Rücken frei hält.
00:12:53: Also, das messen wir nicht.
00:12:56: die hoffentlich auch die klugen Investmentscheidungen werden.
00:13:02: Danke dafür.
00:13:03: Wenn wir in den Stereotypen bleiben, wahrscheinlich eher nicht.
00:13:06: Die berät den auf jeden Fall in vielen Punkten gut.
00:13:08: Erzähl unseren HörerInnen doch mal, wie der jetzt so ein Impact-Fonds oder so ein Impact-Invest wirklich funktioniert.
00:13:16: Also was heißt das ganz konkret?
00:13:17: Du hast gesagt, ihr nehmt eure Aktionärsrechte wahr.
00:13:20: Hast du ein Beispiel für ganz konkret einen... Projekte oder sowas, was ihr angegangen seid.
00:13:26: Ja, auf jeden Fall.
00:13:27: Also vielleicht auch noch mal zur grundsätzlichen Unterscheidung für diejenigen, die auch tiefer da einsteigen möchten.
00:13:33: Wir haben ja auf der Skala der nachhaltigen Investments, sag ich mal, da auch mit ESG immer häufiger zu tun gehabt in der letzten Zeit.
00:13:42: Und ESG, Environmental Social Governance Kriterien, das sind ja immer noch Betrachtungen auf Risiken, die man versucht, irgendwo zu quantifizieren.
00:13:52: Und in aller Regel ist es natürlich so, dass ein Risiko nur dann auch vorhanden ist, wenn man dem Ganzen ein Preis gibt, wenn man irgendwie Externalitäten dort, sei es in Gesetzgebung oder auch auf anderen Wege durch Märkte irgendwo sichtbar gestaltet.
00:14:08: Und da, wo natürlich kein Preis vorhanden ist oder auch kein Gesetz, gibt es dann de facto für den Kapitarmarkt in der Regel natürlich auch keine Risiken.
00:14:16: Deswegen ist das, was man ESG Im Westen nennt es immer nur ein Blick auf die aktuellen Basic und Impact Investing, versucht da eben ein Schritt weiter zu gehen und auch in gewisser Weise auch normalisierten Wertvorstellungen natürlich immer auch antizipieren.
00:14:32: Welche positiven Veränderungen kann mein Investment wirken, was vielleicht heute noch nicht als Risiko beispielsweise auch angesehen wird?
00:14:40: Man denkt da jetzt an.
00:14:42: Lieferketten, wo wir ja versucht hatten, dass er leider nicht so gut geklappt hat, auf EU-Ebene in einem Lieferketten-Sorgfortschlichtengesetz auch zu etablieren.
00:14:51: Oder man denkt an andere Themen, die einem wichtig sind, wie beispielsweise Tierschutz und Tierwohl.
00:14:57: Und da versucht im Impact Investing Bereich der Aktienanlagen natürlich auch zu akzentuieren und zu schauen, was es gibt es denn für Externalitäten, die also noch nicht... irgendwo einen konkreten Preis besitzen und die auch noch keinen Risiko haben.
00:15:14: Und wir wählen eben bewusst Unternehmen und Finanzinstrumenten heraus, die für uns einen messbaren, positiven Beitrag zu Herausforderungen leisten und dann im Blick auf den Aktienmarkt natürlich immer auch eine aktive Komponente beinhalten.
00:15:29: Heißt also nicht nur die richtigen Unternehmen auszuwählen, weil grundsätzlich haben alle Unternehmen irgendwo negative Externalitäten selbst.
00:15:37: Diejenigen, die ein sehr solides Herzmodell haben, mit den Praktiken oftmals auch nicht immer hundertprozentig gut.
00:15:45: Und wieso treten wir eben dann in Dialog ein, im Druck aus und fordern Veränderungen.
00:15:49: Das sieht beispielsweise so aus, dass wir im Blick auf Tierschutz und Tierwohl im Medizinalbereich stark für einstehen, im Schäden und Unternehmen, die Tierversuche die manchmal gesetzlich noch vorgeschrieben sind.
00:16:05: Manchmal sagen sie es aber auch nur zu ersetzen durch neue Technologien, Vitroorganise, Chip-Technologien und andere.
00:16:12: Die höhere Kapitalinvestitionen zunächst mal bedeuten würden, aber die letztendlich dann einmal massiv Tiere schützen könnten.
00:16:22: als Beispiel.
00:16:22: Das haben wir jetzt bei Sonova gemacht in diesem Jahr auf der Hauptversammlung.
00:16:25: Es ist noch am Laufen momentan, das Engagement ist auch ein Thema, was in der beiden Investment.
00:16:31: Es sind Management-Provisionity nicht so wirklich als stark priorisiert gesehen wird, aber das ist etwas, was uns sehr am Herzen liegt und wo wir stark daran arbeiten.
00:16:40: Etwas anderes Beispiel, was wir dieses Jahr jetzt vorangetrieben haben, ist die Frage der Einsatzchips, Highlighter-Chips in Drohnen und unbemannten Flugkörpern, anderen unbemannten Flugkörpern, wo man eben fragestellen muss, wie gelangen europäische Chips denn?
00:16:58: in diese vielen Kampfboden, warum gibt es dann bessere Kontrollen, wie das verhindern.
00:17:04: Nur mal zwei Beispiele zu nennen, wir haben im Jahr so circa sechs bis acht laufende Engagements als Team und versuchen das eben im Sinne eines Multistakeholder-Ansatzes auch so zu gestalten, dass wir nicht nur mit den Unternehmen selber sprechen, sondern auch im Hebel suchen bei anderen Stakeholder und wie beispielsweise den Rating-Adventuren, die die Unternehmen natürlich einstufen und da auch an den Methodiken versuchen zu arbeiten und das zu verbessern.
00:17:35: So muss man sich das einfach ein bisschen vorstellen bei uns, dass wir also in Summe immer schauen, sechs bis acht aktive Engagements zu betreiben, auf viel bis fünf Hauptversammlungen jedes Jahr gehen, da unser Rede- und Fragericht wahrnehmen und das möglichst kollaborativ.
00:17:51: mit anderen Investoren oder Investoren.
00:17:53: Also
00:17:53: es ist nicht nur hingehen und ein bisschen stenkern, sondern es ist quasi schon vorher Gespräche führen und schauen, wo findet man vielleicht eine gemeinsame Basis, um was voranzutreiben?
00:18:03: Ja, absolut.
00:18:03: Also wir sind da auch klar von anderen Marktaktüern, die eine wirklich nur symbolträchtig da ihre Redungsfrage recht wahrnehmen und letztendlich keine Strategie verfolgen wirklich, sondern für uns.
00:18:15: ist es ein Dialog im Sinne von etablierten Strukturen, der erfolgt und wo man sehr langfristig auch in Kontakt ist und versucht immer dran zu bleiben.
00:18:25: Und zu schauen natürlich auch, und es ist wichtig, diese Themen versuchen zu verändern, wo man gemeinschaftliche Interessen auch Management sieht.
00:18:34: Es gibt auch mal ein Beispiel, EarthSafe, was wir gemacht haben, ein denisches Neuerbar-Energienunternehmen, was in letzter Zeit große Schwierigkeiten durch.
00:18:43: die Politik aus Amerika bekommen hat.
00:18:46: Aber vor zwei Jahren, etwa als die Frage tauchte, wie sie das ganze vom Umsatz mit der Kohle gestalten möchten durch den Angereskrieg, sind wir eben auf hingegangen und haben uns mit anderen Investoren zusammengetan und gesagt, wir müssen wirklich diese fünf Prozent Grenze, was die Kohleproduktion an Betrifft, einhalten.
00:19:06: Ansonsten ist es für uns nicht mehr investierbar.
00:19:09: Und da beispielsweise haben wir ganz ein tolles, positives Echo in Management auch bekommen, die ja alle, auch dadurch, dass es bereits problematisch transformiertes Unternehmen ist, das wollten und durch uns eigentlich nur motiviert worden sind, effektiv zu schauen, dass sie die Umsätze unter den fünf Prozent bleiben, die Energie, die da noch mit Kohle produziert worden ist, sogar einen Teil davon in einen Stiftel umgesteckt haben, was dann für Kriegsaufer in der Ukraine verwendet worden ist.
00:19:42: So nochmal um ein Beispiel zu nennen, wo man letztlich versucht auch immer in Zündungen an der Waage zu sein, um zu trauen, nicht nur, dass man mehr als Verhältnisse bildet, das können wir durch die ETF-Mannschaft sowieso nicht, muss man immer auch jetzt mal dazusagen, sondern wo wir schauen, wie können wir effektiv ein Grenznutzen bilden, auch wenn wir nur Ein, zwei, manchmal drei, vier Prozent des Aktionaljahrs hinter uns haben.
00:20:08: Das ist also ganz wichtig und die Wissenschaft zeigt, dass man doch auch, wenn man keine Mehrheitswählte hat, bestimmte Themen positiv akzentuiert bekommt.
00:20:20: Schönes Fallbeispiel ist auch hier in der Schweiz ETHOS.
00:20:23: Unsere Kollegen, die von den Pensionkassen beauftragt worden sind, die haben immer so zwischen vier bis zehn Prozent.
00:20:29: Das aktuelle Jahrzehnte sich bei Nestle, Holzeem und anderen großen Schweizer Unternehmen und die machen das seit ja jetzt schon Jahrzehnten sehr erfolgreich, ohne dass sie Mehrheiten haben müssen und haben da wirklich großen Erfolg mit ihren Engagement-Aktivitäten.
00:20:44: Ja,
00:20:44: total super.
00:20:45: Also ja, gerade in der Verbindung.
00:20:47: Da finde ich noch mal wichtig, das, ich weiß gar nicht, ob wir das schon mal gesagt haben, aber genau das ist die Gefahr von ETFs, die ja einfach nur ein Index abbilden und eben ganz konkret sagen, dass sie keine Stimmrechte wahrnehmen, sondern wirklich ein komplettes passives Investment sein wollen.
00:21:03: Das muss ich eben auch sagen, also jeder, der auf diesbezüglich sich informiert ist, stimmt es so einfach natürlich nicht, weil man kann nicht einfach sagen, man nimmt keinen Stimmrecht wahr und der Regel ist, dass bei ETS, ISH und anderen auch nicht.
00:21:15: der Fall, sondern die werden einfach ausgelagert an die Stimmrechtsberater und Vertreter, die ja jetzt gerade in der Regulierung auch so im Kreuzfeuer sind, statt Trump, die ja an die Kandare nehmen möchte und das ja wohl auch in Teilen schon erfolgreich gemacht hat.
00:21:28: Also wenn man ETS macht, vielleicht auch dann tätiere ich dafür, in jedem Fall europäische Interessen auch zu berücksichtigen und dann solche auszuwählen, die bei einer DK, die bei einer DWS etc.
00:21:39: Wahlwager, die stimmen, weil ansonsten haben wir eigentlich nur ein Export.
00:21:44: sehr stimmend in eine sachstische Machtzentren und nur weil sie ein paar Basispunkte günstiger sind, muss man sich eben diese Frage stellen, wen ich das wirklich in meinen Partysituationen wirklich in der Art und Weise exportieren in Länder, die uns ja auch dieses Jahr klar gezeigt haben, dass eine jede freundschaftliche Beziehung seine Grenzen
00:22:06: hat.
00:22:07: Und zum zweiten ist ja die, wie du sagst, die Stimmausübung hat vielleicht jetzt nicht so große Wellen geschlagen in die Allgemeinheit oder in die Medien.
00:22:18: Aber andersrum ist bei dem Erwachsen des ETF-Marktes das halt auch noch eine Frage der Zeit, bis mal irgendjemand eine Entscheidung trifft und damit ein Unternehmen oder verschiedene Unternehmen wirklich in eine Richtung drängt, wo der Rest sagt, irgendwas denn jetzt passiert?
00:22:31: Ja, das haben wir ja.
00:22:32: Also eben, und das ist das auch wichtig, dass man das auch in den Mittelpunkt rückt, da würde ich mir auch engagiert hören, Journalisten wünschen, die sich dafür interessieren.
00:22:40: Und wir haben das ja de facto verreistet, in vielen Fällen ist schon gesehen, auch schon vor einigen Jahren, wenn wir uns den Weil beispielsweise Linde anschauen, diese deutsches Unternehmen, das wäre nie nach Amerika gezügelt, hätt es nicht, die Stimmen von Eis, Essen, Glas, Lewis, hinter sich gehabt.
00:22:57: Oder eine Beier beispielsweise, die mehrfach auch von deutscher Seite kritisiert worden ist für die Übernahme von Monsanto.
00:23:06: Und eigentlich nur davon gekommen ist, bis heute durch die Erbündelung der Stimmenrechte bei Glas, Lewis und Eis.
00:23:13: Also das sind.
00:23:14: Nur zwei, drei Spiele, die auch journalistisch, in dem Fall mal interessant genug aufgearbeitet worden sind, aber wir haben das auch in diesen Jahren in vielen anderen Fällen überall.
00:23:24: Und diese Macht der ETFs, wenn sie dann, wie gesagt, aus einem angesagtsischen Raum kommt, ist ein wirklich Problem für die Klassizipationen-Aktionariat und letztlich auch für unsere, die wir so weit gehen, für unsere freien offenen demokratischen Gesellschaften, weil wir einfach uns ja gar nicht bewusst sind, dass wir damit Interessen, die eigentlich in Deutschland vertreten werden sollten, bei deutschen Konzernen, Auslagern in anderen Regionen, die wie gesagt zwar Deutschland manchmal oft misdenken, aber auch nicht immer an erster Stelle.
00:24:00: Und in der Vergangenheit war es ja noch sehr ähnlich, muss man sagen.
00:24:03: Also es waren immer Zünglein und schon unterschiedliche Interessen.
00:24:07: Aber ich finde, gerade in diesem Jahr sieht man ja, wie konträr die Interessen eigentlich jetzt grad werden.
00:24:13: Genau.
00:24:13: Ganz genau.
00:24:14: Und da habe ich die Idee, also sehr, sehr genau umzuschauen.
00:24:17: Auch, was jetzt andere Voranbieten angeht, ein schönes Beispiel, was in letzter Zeit sich entwickelt hat, ist, wie gesagt, in Deutschland, Ethos, die jetzt mit, ich glaube, die Steilerbank gemeinsam zusammengegangen sind, wo wir ja sehen können, dass sich eine oder andere Stelle etwas bewegt, auch im institutionellen Markt.
00:24:35: Und das ist etwas, was man sich ja für sechsundzwanzig und für zwanzig siebenundzwanzig umso mehr wünschen würde.
00:24:41: Ja, sehr spannend.
00:24:42: Jetzt hast du schon über das erste konkrete Produkt gesprochen.
00:24:45: Lass uns doch mal über eure Produkte sprechen.
00:24:47: Ihr habt ja ein Aktienfonds, den Etius Global Impact und ein Anleihefonds.
00:24:53: Der heißt CSR Mont Focus SDG.
00:24:58: Was genau verbirgt sich hinter den Produkten?
00:25:00: Du hast es schon so ein bisschen angedeutet.
00:25:03: Ja, also wir haben tatsächlich einen aktiven Online-Fonds in Deutschland auch zugelassen zum Vertrieb.
00:25:10: Der ETH Global Impact-Fonds, das ist ein Aktienfonds, der eben im Grunde genommen unseren starken Engagement-Fokus aufgreift und repräsentiert.
00:25:18: Wir haben den Fonds im März, im Jahr zwanzig-einundzwanzig aufgelegt.
00:25:21: Der investiert globale und bürsennotierte Unternehmen, die eben aus dem Global Challenges Index das stammend für die, die den Index nicht kennen.
00:25:30: Das ist ein Index von der Börse Hamburg-Kanufer, der einer bewährten Methodik von siebzehn Jahren Erfolgsgeschichte folgt.
00:25:38: Eigentlich seit eben zwei tausend neun einer annualisierte Rendite von etwa acht Prozent bringt.
00:25:45: Das hat uns damals auch überzeugt.
00:25:46: Die letzten Jahre waren weniger erfolgreich und aufgrund natürlich auch der vertretenen Unternehmen im Index, die sehr stark auf einem nachhaltiges Wirtschaften ausgerichtet sind, die starke Ausflusskriterien verfolgen.
00:26:02: Und wir greifen mit dem VOR in Prinzip diese Unternehmen auf und arbeiten dann mit unserem Team gemeinsam an Missständen.
00:26:12: Und zum Beispiel hat sich jetzt gerade genannt, versuchen eben diese eigentlich schon sehr guten Unternehmen ein klein bisschen noch zu mehr Nachhaltigkeit zu verpflichten.
00:26:23: und an der einen oder anderen Stelle.
00:26:26: was können wir tun als aktive Investoren, damit diese nachhaltigen Geschäftsmodelle mehr und mehr auch von Geschäftspraktiken verlegt sind, die im besten Fall... mehr positive Externalitäten als negative Externalitäten vorweisen.
00:26:42: Das
00:26:42: heißt, ihr bildet den Index nach oder habt ihr noch mal eigene Ausschlüsse?
00:26:47: Ja,
00:26:48: wir haben den Index nicht eins zu eins nachgebildet, sondern wir haben von den fünfzig Unternehmen, achtundzwanzig Unternehmen aktuell in Fonds identifiziert.
00:26:59: Wir hatten da eine kleine Strategie-Anpassung, weil wir eben für uns gesehen haben, dass durch die Veränderung der Zeit die durch Trump gekommen ist, man einige Unternehmen einfach im Sinne einer treuernderischen Wahrnehmung finanzieller Art, so nicht mehr Portfolio haben sollte unserer Meinung nach.
00:27:18: Und so haben wir dann gesagt, wir investieren in achtundzwanzig Unternehmen, die langfristig gute Eigenschwiemergewinne vorweisen und die sehr solide, fundamentalen Kennsteil haben, die dieser Anpassung mitte diesen Jahres erfolgt, also achtundzwanzig von fünfzig Unternehmen sind bei uns in Freunden inkludiert.
00:27:37: Dann ist es so, dass wir auf der Anleihenseite... Ein Produkt haben, welches gezielt nachhaltige Emittenten identifiziert.
00:27:46: Die oft in Unterversorgten merken auch, was Kapitalbetrug tätig sind und die eben nachweisig, deswegen auch der Name SDG, zu den siebzehn Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nation beitragen.
00:27:58: Wir betreiben dieses Produkt gemeinsam auch mit unserem Portfoliomanager der CSR Beratungsgesellschaft, die eben eine ausgewiesene Kompetenz und Rentenmarkt besitzt über viele, viele Jahre.
00:28:09: der im Index der erfolgreiche Chance Managed und das für uns eben ein Produkt ist, der welche unterschiedliche Wirkungspotenziale dann eben gezielt miteinander kombiniert und je nach Risikoprofil und Anlagereduzont eben das geeignete Produkt für Kundinnen und Kunden bereithält.
00:28:30: Und dabei geht natürlich wer langfristig investieren möchte, der gewichtet stärker den Aktienform und wer risikoseuer ist, der gewichtet stärker den Anleifern.
00:28:39: Wie kommt ihr auf Nachhaltigkeit im Thema Anleihen?
00:28:42: Also wer prüft da, wohin Geld fließt?
00:28:46: Also es sind ja im Prinzip Kredite, hätten wir unseren Hörerinnen auch schon mal besprochen, aber woher weiß ich dann, dass das Geld, was sich jemand leidet, wirklich für was Gutes verwendet wird, was gut in Anfangsstrichen.
00:28:58: Ja, also der Anleihefonds basiert eigentlich über ein Mehrstufenprozess, der von den Ausschlusskriterien eigentlich eins zu eins unseren Aktienfonds aufgreift.
00:29:07: Das heißt, beispielsweise keine Polo- oder Ölförderung, kann unser Leben mit einer Union Global Compact-Verstoß, kein Unternehmen wird hier versuchen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, in grüner Bestandszellen, Forschung, andere Ausschlusskriterien, die man eben auch so klassisch kennt.
00:29:25: Und dann investieren wir eben in solche Emittenten, die grundsätzlich, das ist das Besondere, bis vorhin für über dreißig Prozent, nicht garagiert sind von großen Qualitätsagenturen und die in der Regel auch noch kleine Emissionen vom Volumen her am Markt initiieren und die wirklich das Geld brauchen.
00:29:45: Das sind natürlich solche Unternehmen, die auch einen höheren Zins effektiv dann einmal bereifstellen müssen, Kapital Jeans, weil in der Vergangenheit dann natürlich auch schon zu Ausfällen gekommen ist.
00:29:57: Und dann ist es so, dass man im Prinzip diese Unternehmen sehr sorgfältig prüft, nicht nur das Geschäftsmodell, sondern auch die Finanzkennzahlen dahinter.
00:30:05: Und das beimischt mit etwa sechzig bis siebzig Prozent von Emittenten, die ein sogenanntes Investmentgrade.
00:30:13: Rating haben, auch über gute nachhaltige Geschäftsmodelle verfügen, aber bereits etabliert am Kapitalmarkt sind.
00:30:22: Und so im Prinzip setzt sich dann ein Fonds zusammen, der über eine laufende Verzinsung von Plus Minus etwa zweihundert Basispunkte, also zwei Prozent gegenüber der umlaufenden Liete, kann man sagen, im besten Fall verfügt.
00:30:37: und wenn es mal dann ein Ausfall gibt.
00:30:40: dann mehr oder weniger die Umlaufendite bezahlt wird jedes Jahr mit einer laufenden Ausschüttung.
00:30:46: Das natürlich vorausgesetzt, der Fall, dass keine steigenden Zinsen, umfälschliche von steigenden Zinsen sind, vielleicht das nochmal kurz auf.
00:30:55: zur Erklärung steigenden Zinsen führen natürlich kurzfristig dazu, dass man auch die Traise von Anleihen fallen.
00:31:02: Langfristig ist das natürlich immer gut.
00:31:05: für Anleihen in Bistoren, weil man dann eine höhere laufende Verzinsung erhält.
00:31:09: Aber für den kurzfristigen Betrachtenszeitraum führt das dann natürlich immer zu Buchverlusten, die dann langfristig wieder ausgeglichen werden.
00:31:17: Aber unter der Voraussetzung von gleichbleibenden Zinsen, im Prinzip ist das Zehen an diesen Anleihvorson zu konstruieren, dass eben die unaufwendigte Fluss zwei Prozent dabei resultiert, unter der Voraussetzung, dass kein imitent ein Ausfall gehabt hat.
00:31:34: Ja, da hast du natürlich vollkommen recht.
00:31:37: Und da vielleicht auch darauf hinzuweisen, dass die Transparenz angeht, weil wir eben auch mit sogenannten TechBooks arbeiten.
00:31:44: Das heißt, die einsehbare, stärken Schwächenprofile bei unserem Aktienfonds, wo jeder Investor sich informieren kann.
00:31:51: Was sind die Stärken?
00:31:52: Was sind die Schwächen vom Unternehmen auf Nachhaltigkeitsählende?
00:31:57: Wie sehen wir das?
00:31:59: Bei den Anleihen haben wir natürlich für uns gesagt, naja, die Schwächen herauszustellen, das macht wenig Sinn, weil da haben wir keinen Einfluss drauf, das ist kein Eigenkapital.
00:32:07: Und so haben wir da auch ein Zweckpunkt für uns angelegt, was öffentlich ansehbar ist, was eben.
00:32:13: ausschließlich auch nur auf die Stärken des Unternehmens fokussiert, weil das ist der Grund, warum wir uns natürlich dann auch entschieden haben, in diesen Elementen zu investieren.
00:32:21: Da
00:32:21: sind wir schon bei der Transparenz.
00:32:23: Ich habe euren Activity-Report gelesen oder in Teilen gelesen, in Teilen über Flogen.
00:32:28: Das sind nämlich vierzig Seiten mit Aktivitäten und Erfolgen.
00:32:32: zum Impact Investing.
00:32:33: Würdet ihr sagen, dass mein Impact aber wirklich messen kann?
00:32:37: Oder sind das meistens eher qualitative Ziele, die man versucht zu erreichen?
00:32:41: Ja, das kommt.
00:32:44: Ich würde die Frage sowohl als auch gerne beantworten, weil es sehr stark darauf einformt, was möchte ich in dieser Messung erreichen?
00:32:53: Wenn ich meinen Anteil an einer Veränderung in Sinne einer Messung abbilden möchte bei einem Aktieninvestment, dann ist das keine wirklich verbundene Idee, weil man ist letztendlich in der Gemengelage einer... Aktionariats, welches aus Millionen von Investoren besteht, ja nur ein kleiner Teil.
00:33:13: und dann ein Attributionsmodell zu kreieren, was im Prinzip versucht, irgendwo eine Messung herbeizuführen, wie ich das auch schon gesehen habe, das ist Quatsch.
00:33:23: Da wo es sinnvoll ist, ist es natürlich, wenn wir über unseren Schriftungsanspruch sprechen, das muss ich vielleicht noch kurz den Zuhörerinnen und Zuhörern auch erklären.
00:33:33: Wir sind als Sozialunternehmen organisiert.
00:33:35: Das heißt, wir haben fünfzehn Prozent unserer gesanken Umsätze auch von den Fonds, die so für uns identifiziert, dass sie in Gemeindekte projektiv ließen durch eine unabhängige Schriftung.
00:33:48: Und damit im Prinzip ergänzen wir für unseren Anspruch unsere Investmentwirkungen durch einen direkten gesellschaftlichen Mehrwert.
00:33:55: Und wenn ich dann natürlich eine Messung mache und anhand eines Zahlenbeispiels sage, ein Investor investiert hunderttausend Euro mit einer Verwaltungstufe.
00:34:03: Gebühr von beispielsweise ein Prozent, dann fließen etwa tausend Euro pro Jahr in Gebühren und davon gehen fünfzehn Prozent, also von den tausend Euro und fünfzig Euro direkt in eine Stiftung und damit in konkrete Projekte vor Ort, dann ist es natürlich sehr sinnvoll, eine konzentrativen Essung durchzuführen.
00:34:22: Das heißt, wir kombinieren das Ganze, wie du schon gesagt hattest, wir versuchen uns da Mühe zu geben, was die Aktivität Es wird, das machen wir einmal jedes zwei Jahre, wo wir ein Report veröffentlichen, der eben alle verschiedenen Aktivitäten versucht auch zu dokumentieren und da eben in der Kombination quantitativ und qualitativ ansetzen wird.
00:34:47: Ja, du hast die Spendenkomponenten in euren Anlagen jetzt schon angesprochen.
00:34:51: Die habe ich auch gesehen und fand es sehr spannend.
00:34:54: Ich fand auch sehr spannend, dass ich die wirklich suchen musste.
00:34:56: Die habt ihr gar nicht so prominent platziert.
00:34:59: Also ich finde, das ist eigentlich ein großes Fund.
00:35:02: Also sozusagen es gibt nicht nur eine nachhaltige STG und Impact-Gedanken, sondern es gibt auch den Gedanken des sozialen Unternehmens, um da direkt quasi vor Ort.
00:35:14: was zu leisten und irgendwie was zurückzugeben an die Gesellschaft.
00:35:18: Wie kam die auf die Idee?
00:35:19: Also tatsächlich, einer unserer Ergundungspartnern werden da auch inspiriert durch ihr Studiumbereich der Zukunftsforschung gewesen.
00:35:26: und wir haben uns diese Frage gestellt, was kann man tatsächlich im besten Bereich sozialer Innovation leisten?
00:35:33: Und wir nennen das für uns auch eine soziale Innovation, weil wir damit natürlich jetzt nicht nur uns inspirieren möchten, sondern im besten Fall eine ganze Branche diskutieren wollen.
00:35:43: Darin geht, dass es eigentlich ein Grundverständnis sein sollte für ein jedes Haus, welches mit Nachhaltigkeit wirkt.
00:35:50: ja auch über die eigenen Investitionshinaus etwas zu sich zu positionieren, zu leisten.
00:35:56: Ich habe mit großer Freude heute gelesen, um einen Mitschreiter hier auch positiv vorzustellen, dass beispielsweise heute Morgen die Ökoworld sich ja auch entschieden hat, dass auch da ein kreisde Aktionär war, das Ganze in einem Stiftungsmodell mit zu überführen und die Videnten teilweise dann da auch von der Ökoworld-Aktion mit reinfließen sollen.
00:36:17: Das heißt also, Da gibt es einen Anfläckungseffekt, sag ich jetzt mal, wir kennen die ECO World auch aus dem Shareholder's Exchange, das ist halt ganz gut.
00:36:25: Und das freut uns sehr, weil wir natürlich schon das im Grundsatz uns fragen müssen, als Gorgier, wenn wir denn also Nahhaltigkeit als Asset Manager, als Agent irgendwo anbieten, wir sind ja alle am Ende auch Agents, wenn dann effektiv das Ziel, das Investor damit etwas Gutes zu erreichen, dann muss das Ganze doch irgendwo... weitergedacht werden, hinsichtlich des Unternehmens, der diese Dienstleistung anbietet.
00:36:52: Und das war eigentlich unsere Motivation.
00:36:55: Damals, dass wir eben gesagt haben, man kann immer noch auf gute Marken kommen, auch wenn man effektiv einen Teil der Umsetzung bereifstellt, die eben für Ständen in einer Geberschriftung zur Verfügung stellt.
00:37:09: Was ist das denn für eine Stiftung?
00:37:10: Und was sind das denn konkret für Projekte bzw.
00:37:13: in welche Richtung gehen die denn?
00:37:15: Ja, also das ist sehr wichtig, dass wir hier auch nochmal die Unabhängigkeit herausstellen.
00:37:20: Die Stiftung selber ist eine Stiftung, die wir unter einer Sachorganisation mit Namen Erlko gegründet haben.
00:37:28: Das ist eine Schweizer Modell, weil Stiftung selber würde dann einen sehr großen Verwaltungsaufwand in der Schweiz auch bedeuten.
00:37:35: Das ist eigentlich eine Unterstiftung, wenn man so will, bei der Akkostiftung.
00:37:39: Und diese Stiftung setzt sich dann durch einen unabhängigen Experten bei, zusammen, der drei Personen, die viel besser wissen, was man mit dem Geld anfangen kann als wir und versuchen dabei dann Stiftungsbesuche, die wir erhalten, teilweise durch unsere Webseite, e.g.
00:37:56: mit einer Stiftung.ch, so zu untersuchen, dass sie eben... im Sinne der globalen Herausforderung, also Global Challenge, das hatte ich gerade ja mal erwähnt, den Index, dann effektiv auch diese Projekte einen Beitrag dazu leisten.
00:38:13: Aber wir selber als Iches-Team sind nicht für die Auswahl der Projekte verantwortlich.
00:38:19: Wir administrieren das, aber wir sind nicht der Entscheidungsposition, dann zu sagen, welche Projekte wirklich ausgesucht werden.
00:38:29: Klar soweit, aber gibt es trotzdem vielleicht ein paar Beispiele?
00:38:31: nur aus Interesse?
00:38:32: Also wir haben jetzt beispielsweise ein Projekt, welches Solarzellen in Kenia zur Verfügung stellt und da im Prinzip eine autonome Energiegewinnung.
00:38:46: ermöglichen möchte.
00:38:47: Es gibt ein super spannendes Projekt, was Skateboards für Kinder aus Entwicklungsländern finanziert.
00:38:54: Dann haben wir Projekte gehabt von dem Förderschwerpunkt Bata, wo wir in St.
00:39:01: Barbara meines Wissens im Prinzip durch verschiedene kleine Staudämme versuchen, durch Wissensvermittlungen da einen Beitrag zu leisten.
00:39:09: Also sprich die Förderschwerpunkte sind in Entwicklungsländern, die Schnittpunkte im Prinzip immer in den globalen Herausforderungen Klima, Entwaltungen wie Universität.
00:39:20: Und da im Prinzip werden dann einzelne Projekte aus.
00:39:23: Okay,
00:39:24: danke.
00:39:25: Wie siehst du die Zukunft des Investients?
00:39:29: Glaubst du, Impact Investing wird zum neuen Standard oder es wird einfach wichtiger für Investoren sich auch anzuschauen, wie werden diese Stimmrechte ausgeübt?
00:39:42: Ha ha, große Denkerpose hier gerade.
00:39:46: Für die, die es nicht sehen, also alle.
00:39:49: Also ich bin grundsätzlich ein optimistischer Mensch, aber nicht naiv, deswegen habe ich gerade auch etwas nachgedacht und ich denke, die ehrliche Antwort ist natürlich schon die, dass es sehr darauf ankommt, wie das Ganze jetzt im Hinblick auf die kriegerischen Auseinandersetzung in Europa aussieht, wenn wir weiter in Richtung Kriegswirtschaft agieren.
00:40:08: und da immer mehr und mehr reingezogen werden, dann denke ich, wird es sehr schwer, Impact Investing da in irgendeine Art und Weise in den Mainstream zu bringen oder auch nur zu akzentuieren.
00:40:19: Und wenn sich das Ganze, ob die ein oder andere Art und Weise lösen sollte und wir aus friedlichem Wege versuchen, zusammen... zu existieren, zusammen zu leben, dann sie natürlich, dass die jüngere Generationen von Industrien und Investoren Nahhaltigkeit erwartet und dass es natürlich eine Marktkraft gibt, die Impact Investing per se als Standard für sich vielleicht irgendwann erkennt.
00:40:47: Und dass das Engagement dann natürlich auch mehr und mehr inziflikstionalisiert wird, dass immer mehr Vermögensverwalter aktives Engagement betreiben werden, weil es wirtschaftlich vielleicht so sinnvoll ist und nicht nur aus einer moralisch edelsten Ebene heraus das Ganze betreiben.
00:41:04: Das sehe ich dann schon, aber die Gerichtsinfrage ist die von Krieg und Frieden und darauf würde ich im Prinzip dann die Zukunft des Interactive Investments auch ausführen.
00:41:17: Siehst du da nur den oder im ersten Schritt den Krieg, den Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine oder auch die anderen schweilenden Konflikte und das, was da noch so auf uns zukommen mag, China, Taiwan?
00:41:31: Das Wichtige für Deutschland ist, dass ich dieser Krieg, Frage, wann man existieren kann, mit Russland und der Ukraine in einem möglichst harmonischen Beziehung.
00:41:42: Alles andere ist natürlich geopolitisch sehr wichtig für andere Machtsens und Imperien.
00:41:48: Aber für Deutschland ist ja, glaube ich, auch die Frage des Impact Investing.
00:41:52: Ist das, denke ich, schon mit der alles Entscheidende verflickt?
00:41:56: Wo geht für euch als Etius die Reise hin?
00:41:59: Arbeitet ihr gerade an neuen Produkten oder Initiativen?
00:42:03: Wie entwickelt ihr euch weiter, um das nachhaltige Investment weiter voranzubringen oder euch weiter zu entwickeln?
00:42:11: Ja, also vielleicht darüber, wie nicht nachdenken, dass Elling Value bei Subtraction ist, weil wir damit anzufangen, dass wir Impact Investing für uns nicht auf andere Assetklassen ausdehnen möchten.
00:42:22: Das ist gerade schon wegen Mikrofinanz und andere Anlageklassen wie Immobilien, eine andere Immobilienentwicklung, das ist ein riesiges Fails.
00:42:30: Mit großem Impact-Potenzial oder Private Equity mit Impact-Programm ist alles wollen wir nicht machen.
00:42:35: Unser Steckenpferd besitzen sehr viele Ziele.
00:42:38: unserer Unternehmensentwicklung auf Aktien und Anleihenmärkte.
00:42:41: Und da wollen wir unseren Impact-Ansatz natürlich kontinuierlich weiterentwickeln, neue Strategien prüfen und unsere Rolle dann auch als aktiver Investor natürlich nicht uns um ja Hesses Under Management stärken.
00:42:54: Klingt nach Stärken, Kennen und Ausbauern statt an den Schwächen arbeiten.
00:42:58: Gibt es Fragen, die du uns gern stellen möchtest?
00:43:01: Was mich natürlich interessiert und was vor allen Dingen Fragen.
00:43:05: Zulörerschaftanliegen ist natürlich immer, was ein an jeden Essendmanager interessiert ist, ob man sich grundsätzlich natürlich diese Fragen stellt, welche Unternehmen finanziere ich mit meiner Geldanlage, welche Praktiken unterstütze ich, was ist mir wichtig, ist das alles eine moralische Frage, sondern glaube ich daran, dass das auch irgendwann eine ökonomische Frage werden kann.
00:43:28: Das wären so Fragen jetzt an die Zulörerschaft und für die Branche.
00:43:33: Und ich glaube, das ist das Allerwichtigste ist, dass wir eben natürlich viel mehr Ehrlichkeit brauchen.
00:43:38: Alle Finanzprodukte können Impact sein und diejenigen, die dann aber ein Impact-Amspruch stellen sollten, es wirklich einlösen mit einem ernst gemeinten Engagement und natürlich auch mit einem bewussten Verzichten auf kurzfristige Trends, gerade was jetzt künstliche Intelligenz eingeht oder auch andere Dinge hat, die sich entwickeln, ist natürlich dieser Verzicht auch immer ein sehr wichtiger Teil.
00:44:03: wäre ich natürlich interessiert, daran auch in der nächsten Zeit mehr zu erfahren, oder ob eben dieser Enemy-Spirit, der da vom Team Trump versucht wird, zu näher zu werden, ob das sich auch in Europa so weiterentwickelt, dass das sich alles eher in die andere Richtung entwickelt.
00:44:25: Das finde ich... Spannend, so aus dem Kundenkreis, kann ich sagen, gibt es die, die gerne die kurzfristigen Dinge mitnehmen möchten, Rüstung KI.
00:44:34: Was ich sehr spannend finde, dass ich gerade drei Podcasts von unterschiedlichen Experten dazu gehört habe, dass KI eigentlich eine Bubble ist, die wahrscheinlich kurz davor ist zu platzen, also unterschiedliche Experten.
00:44:47: Sie haben sich die Blasen angeguckt, angefangen bei der Tulpenblase, New Economy und so.
00:44:54: Aber ja, die gibt's, die das mitnehmen möchten.
00:44:57: Ich würde sagen, dass wir zumindest bei uns im Unternehmen schon mit unseren Kunden darüber reden, dass es am Ende immer eine langfristige Strategie ist, also dass es eben nicht um die kurzfristigen Gewinne geht, sondern dass wir, also wenn wir jetzt von Altersvorsorge sprechen, von dreißigvierzig Jahren sprechen, die da investiert wird und dass... ganz oft einfach keinen Weg dran vorbeiführt.
00:45:18: Also das ist ein Satz, den ich oft sage.
00:45:20: Also wenn wir über Klimaschutz und Wasseraufbereitungen zum Beispiel sprechen, so über Wasserfonds, dann wird da keinen Weg dran vorbeiführen.
00:45:29: Also es wird einfach nicht so weitergehen die nächsten fünfzig Jahre.
00:45:32: Das heißt, ja, wir haben da jetzt ein Tal.
00:45:34: Mal gucken, wie lange das ist.
00:45:35: Also da gehe ich voll mit, dass das ganz viel mit der Kriegsgesellschaft zu tun hat.
00:45:41: Aber am Ende werden wir... Irgendwann wieder auf den Weg kommen müssen, dass wir uns mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz und Langfristigkeit beschäftigen.
00:45:51: Und dann wären am Ende die Belunden, die den langen Atem haben.
00:45:54: So mein Wunsch.
00:45:56: Ihr beide habt jetzt hier aber eine schöne Diskussion aufgemacht und du hattest ja auch ganz klare Fragen an die Hörer gerichtet.
00:46:02: und sollten sich Hörerinnen da draußen befinden, die da zur Stellung beziehen wollen.
00:46:06: Schreibt uns gerne eine E-Mail, die wir dann an Julius weiterleiten können.
00:46:10: Unsere E-Mail-Adresse ist verstärkung.at-verwendopunkt.de.
00:46:13: Helene, möchtest du?
00:46:14: Verwendobuch stabil?
00:46:16: Verwendo schreibt sich Friedrich Anton Ida-Richardt, Victor Emil Nordpol, Dora Otto.
00:46:20: Dankeschön.
00:46:22: Das kann ich wie oft ich da Sonntag sage.
00:46:25: Okay, das war ein sehr schönes Ende, weil das so ein hoffnungsvoller Blick auch in die Zukunft war.
00:46:31: Deswegen vielen, vielen Dank, dass die Sache so rund geworden ist, auch zum Schluss nochmal.
00:46:35: Vielen Dank, lieber Julius.
00:46:36: Das war ein tolles Gespräch.
00:46:39: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.
00:46:41: Ich hoffe, dass es unseren Hörerinnen da draußen genauso geht und sie sich mit uns zusammen immer mehr in das Thema nachhaltige Investments einfuchsen.
00:46:50: Und da war das jetzt ein ganz toller neuer Input, also noch mal eine ganz andere Seite zu beleuchten.
00:46:56: Wunderbar, das freut mich.
00:46:57: Da schauen wir mal, wie wir da vielleicht in ein paar Jahren wieder anschließen und schauen, wie sich die Welt weiter gedreht und entwickelt hat.
00:47:04: Das fand ich auch.
00:47:05: Vielen Dank.
00:47:06: Ja, ich danke euch auch sehr, diese tiefgehenden und reflektierten Fragen.
00:47:11: Und es kommt ja nicht häufig vor, dass sich Podcasts oder die Zeiten im Infektinvesting gesorgt wird, sich auch auseinanderzunehmen zu recherchieren.
00:47:19: Also danke an euch und allen, die lieben Hörerinnen und Hörer, die sich die Zeit nehmen, zugehört zu haben.
00:47:26: Schön, dass du da warst.
00:47:27: Tschüss.
00:47:28: Tschüss.
00:47:30: Mit all diesen neuen Infos wirst du jetzt zur Verstärkung deines Umfelds.
00:47:34: Wenn du jetzt noch Fragen hast, schreib uns an verstärkung.ed-verwändo.de.
00:47:40: Verwändo schreibt sich Friedrich Anton Ida-Richardt Victor Emil Nordpol Dora Otto.
00:47:45: Die genaue Adresse findest du aber auch nochmal in den Show-Notes.
00:47:49: Lass uns gerne ein Abo da und bewerte uns auf Spotify, Apple Podcast und Co.
00:47:55: Bis zum nächsten Mal!
Neuer Kommentar